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- 13.8.2011: Über die Irrungen und Wirrungen von Gründern auf der Suche nach Beteiligungskapital
- 2.7.2011: Basel III und die Folgen für mittelständische Unternehmen
- 23.6.2011: Fallstudie - Marketing für Nicole Simon Cosmetics
- 6.5.2011: Wie der Mittelstand beim Marketing im Internet viel Geld verbrennt
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Partnerprogramme (2) - Einsatz durch Unternehmen
Für Unternehmen bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten, Partnerprogramme einzusetzen. Die erste Möglichkeit ist die Verwendung von Partnerprogrammen auf der eigenen Webseite. So kann es z.B. für ein Hotel durchaus sinnvoll sein, das eigene Angebot durch Buchungsmöglichkeiten für Mietwagen abzurunden. Auf diese Möglichkeit gehen wir in der Rubrik Partnerprogramme (3) - Webmaster ausführlich ein.
Die zweite Möglichkeit ist die Entwicklung eines eigenen Partnerprogramms. Hier sind jedoch einige grundsätzliche Überlegungen anzustellen.
Zunächst einmal: Macht es überhaupt Sinn, ein eigenes Partnerprogramm zu betreiben? Diese Frage hängt im wesentlichen von Ihrer Zielgruppe und der Ausgestaltung Ihres Angebots ab. Generell kann man festhalten, dass Ihr Angebot in die Richtung E-Commerce gehen sollte. Betreiben Sie beispielsweise ein Internet-basiertes Handelsunternehmen kann ein Pay per Sale Programm Ihren Umsätzen ordentlich Auftrieb geben. Weitere Geschäftsmodelle, die den Einsatz von Partnerprogrammen rechtfertigen sind solche, deren Erfolg wesentlich von der Menge der Besucher abhängt, wie z.B. die diversen Web 2.0 Portale.
Grundsätzlich gilt jedoch: Wer ein eigenes Partnerprogramm betreiben möchte, der sollte ein Geschäftsmodell haben, bei dem das Geld zumindest überwiegend auch tatsächlich im Internet verdient wird. Sicherlich werden Sie uns zustimmen, dass z.B. die Webseite der Jörg Haupt Management Consulting für ein Partnerprogramm ungeeignet ist. Dies sieht bei Portalen wie Qype jedoch ganz anders aus.
Sollten Sie dagegen das Internet lediglich zur Bewerbung Ihres Angebotes nutzen, ist die Verwendung von Anzeigen bei Google oder Yahoo sicherlich zielführender, da Ihr Angebot bei passenden Suchanfragen oder aber auf Webseiten mit passendem Kontext beworben wird.
Wichtig ist auch, die sorgfältige Entwicklung eines möglichen Partner-Profils. Denn die wenigsten Händler werden mit einer Baustellen-Seite oder einer pornographischen Partner-Webseite wirklich glücklich sein, da das Image einer Webseite immer auch auf das zu bewerbende Angebot übertragen wird.
Weitere Gestaltungsspielräume gibt es im Rahmen möglicher Anzeigenformate. Vom einfachen Textlink über Banner bis hin zu in andere Webseiten eingebundenen Portalen ist so ziemlich alles möglich. Eine generelle Empfehlung kann hier schwerlich abgegeben werden. Letztlich hängt die Ausgestaltung wiederum von Ihrem Budget und Ihrer Zielgruppe ab.
Auf die Wahl möglicher Konditionsmodelle - z.B. Pay per Click oder Pay per Sale - sind wir bereits an anderer Stelle eingegangen. Auch hier bleibt festzuhalten, dass das Konditionsmodell mit den oben genannten Variablen abgestimmt werden muss.
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