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Marketing

Partnerprogramme (1) – Vertiebslösung im Internet

Affiliate-Systeme oder Partnerprogramme sind internetbasierte Vertriebslösungen, bei denen gewerbliche Anbieter ihren Vertriebspartnern eine Pauschale oder eine erfolgsabhängige Provision vergüten. Die Vertriebspartner sind dabei i.d.R. Betreiber von Webseiten und weiteren Internet-Angeboten, die die Partnerprogramme in ihre Internet-Angebote einbinden. Ein einfaches Beispiel: Folgen Sie einem derartigen Link und kaufen über die sich dahinter öffnende Webseite etwas, so erhalten wir eine Vertriebsprovision.

Und so funktionieren die Partner- bzw. Affiliate-Programme:


SuperClix - das Partner-Programm-Netzwerk

Die grundsätzliche Funktionsweise von Partnerprogrammen basiert auf einer Vermittlungsprovision. Die Grafik oben – übrigens ein Werbebanner eines Affiliate-Netzwerks – erläutert dies anschaulich, auch wenn die Begrifflichkeiten von den allgemein üblichen Bezeichnungen abweichen.

Demnach betreiben die Partner eine Webseite, auf der sie Werbemittel gewerblicher Anbieter (oben: „Betreiber“) einsetzen. Dies können Banner, Textlinks, ganze eingefügte Portale oder dergleichen mehr sein. Klickt nun ein Internet-Nutzer auf der Webseite eines Partners auf ein Werbemittel, so erhält der Partner vom gewerblichen Anbieter eine Provision. Zentral gesteuert wird dies i.d.R. von sogenannten Affiliate-Netzwerken (in der Grafik oben das Puzzle-Stück), die als technische Schnittstelle sowohl die Verwaltung als auch die Abrechnung übernehmen.

Als Partner meldet man sich demnach bei einem Affiliate-Netzwerk an. In den Werbemitteln sind Linkcodes enthalten, die einen Klick auf das Werbemittel dem jeweiligen Partner zuordnen.

Es werden diverse Konditionenmodelle unterschieden:

  • Pay per Click: Die Provision wird für einen erfolgten Klick auf das Werbemittel gezahlt. Dieses Provisionsmodell eignet sich z.B. für Internet-basierte Geschäftsmodelle, deren Erfolg von einer hohen Anzahl User abhängt oder auch bei Markteinführungen bzw. kurzfristigen Werbekampagnen.
  • Pay per Lead: Die Provision wird für eine Aktion des Users auf der Zielseite gezahlt, beispielsweise für die Anmeldung bei einem Newsletter. Diese Variante eignet sich z.B. für die Bewerbung erklärungsbedürftiger bzw. beratungsintensiver Produkte.
  • Pay per Sale: Die klassische Verkaufsprovision. Der Partner erhält eine Provision, wenn der vermittelte Kunde Umsatz erzeugt. Vielfach erhalten die Vertriebspartner aus Gründen der Bindung an das Affiliate-System jedoch keine einmalige Provision. Vielmehr herrschen Modelle vor, in denen alle Umsätze innerhalb einer bestimmten Periode vergütet werden – von einigen Monaten bis hin zu Lifetime-Modellen, von denen theoretisch noch die Erben der Vertriebspartner profitieren.
  • Pay per View: Bezahlt wird jede getrackte, d.h. gewertete Auslieferung des Werbemittels.

Daneben herrschen Mischformen der einzelnen Alternativen vor.

Bildnachweis: Lizenzfreies Bild aus der Datenbank Free PhotosBank

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