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Archive für 5.3.2008
QYPE - Web 2.0 gezielt nutzen
5.3.2008 von Jörg Haupt.
Unter dem Motto Mach mit bei QYPE! - Entdecke Deine Stadt! bietet das Web 2.0 Portal QYPE dem User die Möglichkeit, seine Lieblingsplätze, Tipps usw. in seiner Stadt zu beschreiben und bewerten.
Das funktioniert natürlich auch mit Ihrem Unternehmen, zumal Ihr Unternehmen i.d.R. bereits auf QYPE verzeichnet sein sollte. Das Ganze funktioniert also fast wie die Gelben Seiten - nur eben kostenlos. Denn Unternehmen können sich kostenlos darstellen: Sie erhalten ein Profil mit einem Leistungskatalog, den Adressdaten und einer Verlinkung auf Ihre Unternehmens-Webseite. Weiter wird der Standort Ihres Unternehmens in Google Maps angezeigt.
Es ist demnach durchaus sinnvoll, sich auf QYPE anzumelden. Sie haben die Möglichkeit, auf Ihrer Webseite direkt auf Ihren Eintrag bei QYPE zu verweisen. Bitten Sie doch z.B. Ihre zufriedenen Kunden um eine positive Bewertung. So erhalten Sie Referenzen auf einem dem breiten Publikum zugänglichen Portal und werden durch die Vergabe von Stichworten bzw. Suchworten - sogenannten Tags - zudem leichter gefunden.
Unser Tipp: Suchen Sie doch einfach einmal Ihr Unternehmen.
Gerne stellen wir Ihnen übrigens weitere Möglichkeiten der kostenlosen Kommunikation vor. Und natürlich sind wir auch gerne Ihr Ansprechpartner für Ihr Marketing.
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Kostenlose Pressemitteilungen
5.3.2008 von Jörg Haupt.
Auch Journalisten brauchen Input. Deshalb gibt es Portale, über die zentral Pressemitteilungen veröffentlicht werden können. Und was sich längst bis in die PR-Agenturen und Kommunikations-Abteilungen großer Unternehmen herumgesprochen hat: Einige dieser Portale sind tatsächlich kostenlos.
Deshalb gilt: Ganz egal, ob Einzelunternehmer oder DAX-30-Konzern - Sie sollten diese Möglichkeit der Kommunikation nutzen. Denn für kleine Unternehmen bedeutet dies eine das Budget schonende Version der Unternehmens-Kommunikation und für große Unternehmen ist dies ein weiterer Kanal für ohnehin produzierte Nachrichten.
Und hier können Sie z.B. Ihre Nachrichten publizieren:
Wie sollte Ihre PR nun aussehen? Nun, Sie sollten das Thema Public Relations nicht überstrapazieren. Marktschreierische Werbung wird von den Redaktionen der genannten Portale ohnehin nicht veröffentlicht und Ihre Botschaften landen in diesem Fall berechtigterweise im Spam-Filter. Also: Bleiben Sie sachlich und seriös.
>> Surftipps zum Thema PR-Aussendung
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Besuchertausch - reine Zeitverschwendung
5.3.2008 von Jörg Haupt.
Kostenlose Werbung? Ja, das gibt es tatsächlich. Das Stichwort heißt Besuchertausch. Dabei werden so genannte Viewbars bzw. Surfbars genutzt, in denen ein User Webseiten angezeigt bekommt. Diese betrachtet er dann und erhält dafür Punkte. Diese Punkte kann er wiederum in Einblendungen des eigenen Angebots tauschen.
Viele Besuchertausch-Systeme bieten zudem die Möglichkeit, Punkte durch das Lesen bzw. Öffnen von E-Mails zu verdienen. Auf den meisten Seiten erhalten Sie zudem ein Startguthaben.
Der Nachteil ist unserer Meinung nach, dass die Kommunikation wenig steuerbar ist. Viele dieser Systeme laufen vollautomatisch. Dementsprechend lassen viele Nutzer diese Systeme im Hintergrund laufen, so dass Ihr Angebot nicht wahrgenommen wird. Dann erhalten Sie zwar durchaus Traffic auf Ihrer Webseite, nur eben gerade das nicht, was die Systeme versprechen: Besucher.
Und selbst wenn sich zufällig tatsächlich jemand vor seine Surfbar setzt: Die Streuverluste solcher “Werbung” sind immens. Eher finden Sie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen als einen Internet-Nutzer, der sich tatsächlich für Ihr Angebot interessiert. Echte Leads im vertrieblichen Sinne sind somit die Ausnahme.
Mitunter erscheint Ihr Angebot zudem zwischen allerlei - na, sagen wir mal vorsichtig merkwürdigen Angeboten. Entscheiden Sie also selbst, ob Sie Ihre Kommunikation zwischen Werbeeinblendungen für allerlei bedingt seriöse Angebote à la “Millionär in einer Woche” platzieren möchten.
Unser Fazit: Besuchertausch-Systeme sind so wirklungsvoll wie der Versuch, einer Büroklammer das Sprechen beizubringen. Sollte Ihnen also extrem langweilig sein, so tun Sie sich keinen Zwang an. Ansonsten ist bereits die Einrichtung bzw. Anmeldung Ihres Angebots bei solchen Systemen reine Zeitverschwendung.
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Die falsche Telekom-Rechnung
5.3.2008 von Jörg Haupt.
Wieder einmal kursieren gefälschte Telekom-Rechnungen im Internet, die - wie sollte es auch anders sein - als Spam-Mails verschickt werden. Die eigentliche “Rechnung” bzw. der dazu gehörige Einzelverbindungsnachweis, so wird behauptet, befindet sich im Dateianhang. Dieser hat angeblich die Formate zip. oder pdf.
Achtung! öffnen Sie niemals den Anhang einer solchen E-Mail! Es handelt sich unter Garantie um Phishing-Programme, Dialer oder Viren!
Worauf müssen Sie achten, um nicht das Opfer einer solchen Attacke zu werden?
- Nun, zunächst sollten Sie sich einmal fragen, auf welchem Wege Ihnen normalerweise Ihre Telekom-Rechnung übersandt wird. Kommt sie nämlich per Brief-Post, so sollte bereits die Zusendung einer Rechnung per E-Mail Ihr Misstrauen erregen.
- Entspricht die Kundennummer in der E-Mail der Kundennummer auf den Rechnungen, die Sie bisher erhalten haben? Nein? Das war auch nicht zu erwarten. Es müsste schon ein enormer Zufall sein, dass unsere fleißigen Spammer einmal genau die richtige Kundennummer treffen, oder?
- Im Falle des unten stehenden Beispiels weicht die Rechnungsnummer ebenfalls von der Systematik postalisch zugesandter Telekom-Rechnungen ab.
- Auch das Datum des Abrechnungszeitraums kann nicht überzeugen: Wenn wie im Beispiel unten am 30.11.2007 eine “Rechnung” per E-Mail zugeht, wird der Abrechnungszeitraum kaum zwischen dem 01.11.2007 und dem 29.11.2007 liegen. Der Abrechnungszeitraum echter Rechnungen wird immer ungefähr einen Monat zurück liegen. So haben wir dies einmal mit einer echten Rechnung verglichen: Diese war vom 06.11.2006 und bezog sich auf Verbindungen zwischen dem 02.10.2006 und dem 31.10.2006.
- Die Höhe der “Rechnung” im Beispiel unten beträgt 490,46 Euro. Diese ungewöhnlich hohe Summe soll Sie dazu verleiten, den gefälschten Einzelverbindungsnachweis zu öffnen. Davor warnen wir an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich: Hier gibt es keinen Einzelverbindungsnachweis, sondern Phishing-Programme, Dialer oder Viren! Ebenso soll Sie der Spruch mit der Unterlassung rechtzeitiger Einwände und die angeblich im angehängten Dokument befindlichen Angaben zu möglichen Widersprüchen zum Öffnen des Anhangs verleiten.
- In der “Rechnung” unten gibt es keine Aufschlüsselung in Einzelposten. Bedenken Sie, dass eine Rechnung nicht nur aus dem Nachweis von Einzelverbindungen besteht. Die einzelnen Posten werden Ihren Telefon-Anschluss, Verbindungsentgelte und ggf. Mobilfunk sowie Online-/DSL-Gebühren enthalten. Niemals werden Sie eine Rechnung erhalten, die lediglich die Höhe eines Betrages nennt.
- Es folgt einiger Sermon, der Vertrauen wecken und Echtheit der E-Mail vortäuschen soll. Vergleichen Sie aber am Ende der unten beispielhaft dargestellten E-Mail einmal die zuständige Niederlassung mit der Ihnen aus echten Rechnungen bekannten Niederlassung. Wenn Sie nicht zufällig aus der Nähe von Koblenz stammen, sollte dies nicht wirklich geografisch zusammen passen. Auch die angegebenen Telefonnummern sind falsch. Der Telekom-Kundenservice benutzt 0800-Nummern.
So, damit sollten Sie gewappnet sein und gefälschte Telekom-Rechnungen (und auch die potentiell gefälschten Rechnungen anderer Urheber) an diversen Merkmalen erkennen können. Und da nichts so wirkungsvoll ist wie echtes Anschauungs-Material, finden Sie hier nun die Spam-Mail. Auch die Ansprache: “Sehr geehrter Telekom-Kunde” sollte übrigens Ihr Misstrauen erwecken. Denn eine Rechnung muss eindeutig an einen Adressaten gerichtet sein.
Spätestens jetzt wissen Sie also, dass es sich um eine Fälschung handelt. Sollten Sie keinen Wert auf Viren, Dialer oder sonstigen Schund legen (wovon wir jetzt einfach einmal ausgehen), so sollten Sie diese E-Mail einfach löschen.
Die falsche Telekom-Rechnung - Der Text der Spam-Mail
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Ihre detaillierte Telekom Rechnung von 1.11.2007 - 29.11.2007 |
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Rechnungsnummer |
123 592 877 4246 |
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Bei Rückfragen bitte Kundennummer angeben |
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Seht geehrter Telekom Kunde,
die Gesamtsumme für Ihre Rechnung im Monat November beträgt: 490.46 Euro.
Anbei erhalten Sie den detaillierten Einzelverbindungsnachweis im beigefügter ZIP Datei.
Die Unterlassung rechtzeitiger Einwände gilt als Genehmigung. Weitere Informationen zum Widerspruch finden ebenfalls im beigefügten Dokument.
Sind Sie Unternehmer und benötigen unsere Rechnung zur Geltendmachung von Vorsteuerabzug? Bitte beachten Sie dann, dass Sie seit 29.12.2004 die Möglichkeit haben, Ihre Rechnung per E-Mail mit einer qualifizierten elektronischen Signatur zu erhalten. Sie konnen diese im Bereich “persönliche Einstellungen” aktivieren.
Sollten Sie dem Finanzamt bisher eine von Ihnen zusätzlich beauftragte Rechnung in Papierform zum Vorsteuerabzug vorgelegt haben, bitten wir auserdem zu beachten, dass wir Ihnen diese nur noch in Form eines “Rechungsdoppels” bieten können, da nur so vermieden werden kann, dass T-Com mehrere Rechnungsoriginale ausstellt.
Antworten auf Ihre weiteren Fragen zur digitalen Signatur finden Sie auch in unseren FAQs unter dem Stichwort “Digitale Signatur”.
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Mit freundlichen Grussen
Ihre T-Com
i.A. Sandy Steinecke
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Aufsichtsrat: |
Deutsche Telekom AG Niederlassung Mitte, Von-Kuhl-Str. 49, 56070 Koblenz |
Witzig, oder?
Kontakt +++ jhmc +++ jhmc @ twitter +++ jhmc @ Facebook
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