Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Marketing.
- Anekdoten (2)
- Beteiligung (16)
- Existenzgründung (8)
- Fallstudien (5)
- Marketing (16)
- Organisation (2)
- Spam & Konsorten (10)
- Strategie (2)
- Videotipps (4)
- 11.3.2010: Unsere Webseite bringt nichts
- 10.2.2010: Ein Brief aus Mexiko - das nutzlose Ausstellerverzeichnis Expo-Guide
- 20.11.2009: Vorsicht Falle - Das Verzeichnis für eingetragene Warenzeichen
- 27.9.2009: Achtung Spam - Die Deutsche Internet Kartei
- 23.8.2009: Die Nachfolge will geregelt sein
- 21.5.2009: Barack Obama - Präsident 2.0
- 27.2.2009: Warum alles selbst bezahlen?
- 25.1.2009: Marktstimulierungsstrategien - Nischenstrategie am Beispiel des Heart Attack Grill
- 8.12.2008: Ohne Daten im Datenraum
- 2.11.2008: Domain weg - was nun?
jhmc Webseiten
Surftipps
Archiv der Kategorie Marketing
Unsere Webseite bringt nichts
11.3.2010 von Jörg Haupt.
“Herr Haupt, unsere Webseite bringt nichts.” Diesen verzweifelten Hilferuf vieler Unternehmer hören wir oft. Denn für ihre Präsentation im Internet haben viele Unternehmen durchaus einiges Geld ausgegeben. Die Resonanz war jedoch bescheiden. Das ist natürlich nicht Sinn der Sache, da eine Investition in das Marketing eines Unternehmens sich logischerweise immer auch bei den Umsätzen bemerkbar machen sollte.
Aber was kann man tun? Nun ja, Webseiten machen wir als Unternehmensberater nicht selber. Dafür haben wir unsere Agenturkooperation Syncomplex. Wer sich fit genug fühlt, kann auch selber versuchen, eine Webseite zu gestalten. Doch das Problem ist ja mit der Gestaltung der Webseite alleine nicht erledigt, denn eine Webseite ist in den meisten Fällen bereits vorhanden.
Begeben wir uns auf die Spur der mit ihrer Kommunikation im Internet nicht zufriedenen Unternehmer, kommt man der Lösung etwas näher: “Gibt man XYZ (dies ist ein Platzhalter für ein Unternehmens-spezifisches Stichwort) ein, so werden wir nicht gefunden!”, bekommen wir in Gesprächen oft zu hören. Mit “eingeben” ist dabei i.d.R. die Abfrage des Stichworts in einer Suchmaschine gemeint, meist in der großen bekannten mit dem “G” im Namen.
Das Problem ist also regelmäßig die Auffindbarkeit des Unternehmens im Internet und daraus resultierender geringer Traffic. Oder aber der Traffic wird mit Werbung teuer erkauft. Dabei ist es aber durchaus möglich, auch mit einem verhältnismäßig kleinen Budget das eigene Unternehmen im Internet effizient zu bewerben. So konnten wir z.B. auf unseren eigenen Webseiten vor kurzem einen Besucherrekord verzeichnen.
Nun, dass man mittels eines Twitter-Profils kostenlos ein wenig Eigenwerbung betreiben und den eigenen Internet-Auftritt beflügeln kann, dürfte mittlerweile kein wirklich großes Geheimnis mehr sein. Vielfach ist jedoch zu beobachten, dass die Kommunikationspolitik vieler Unternehmen aus einzelnen Bausteinen besteht, die nicht miteinander verknüpft sind. Auch spiegeln Webseiten häufig nicht Strategie und Positionierung des Unternehmens wider. Ja, manchmal wird nicht einmal auf Firmenfahrzeugen oder der Geschäftsausstattung - also auf Visitenkarten und Briefpapier - auf die Webseite des Unternehmens hingewiesen.
Wenn man aber eine Kampagne geradezu verheimlicht ist es jedoch kein Wunder, dass auch niemand etwas von der Werbung des Unternehmens bemerkt. Und ein wenig Klappern gehört nun einmal zum Handwerk dazu. Interessant dabei: Der Januar 2008 bezeichnet in obiger Grafik die Einführung des eigenen, integrierten Kommunikationskonzeptes. Eine Webseite haben wir selbstverständlich schon vorher besessen.
Auch stellen wir häufig fest, dass vielfach “Verlegenheitstexte” zu finden sind: In solchen Fällen wird mit floskelhaften Formulierungen gearbeitet. Was das Unternehmen so besonders macht, dass man gerade seine Leistungen kaufen soll, wird mit keinem Wort erwähnt. Hier kommt eben wiederum das vielfach abstrakt erscheinende Wort Strategie zum Tragen: Was macht das Unternehmen überhaupt und was macht es in seinem Bereich besonders? Wer sind seine Kunden und wie können diese erreicht werden?
Aus diesen und ähnlichen Fragen ist ein individuelles Konzept abzuleiten, und zwar nicht nur für die Webseite. Vielmehr muss das Unternehmen wie “aus einem Guss” auftreten. Und ja, das kann manchmal tatsächlich kleine Wunder bewirken. Übrigens: Eine Strategieberatung kann in vielen Fällen öffentlich gefördert werden.
Kontakt +++ jhmc +++ jhmc @ twitter
Geschrieben in Marketing | Drucken | Keine Kommentare »
Barack Obama - Präsident 2.0
21.5.2009 von Jörg Haupt.
Seit Anfang 2009 ist Barack Hussein Obama der 44. Präsident der USA. Den etwas provozierenden Titel dieses Artikels - Präsident 2.0 - haben wir gewählt, weil man an diesem Beispiel sehr gut nachvollziehen kann, wie man das Web 2.0 für sein eigenes Marketing nutzbar macht.
Nun werden Sie vielleicht sagen: Gut, aber was hat das mit meinem Unternehmen zu tun? Doch das werden wir Ihnen anhand der folgenden Beispiele erläutern. Das Schöne daran ist: Viele dieser Maßnahmen sind sogar völlig kostenlos. Und so ganz verkehrt kann kostenlose Werbung ja nicht sein, oder?
Ausgangspunkt der folgenden Überlegungen war ein Artikel in der Tageszeitung mit dem Titel “Aus dem Fotoalbum des Präsidenten”. Dort wird berichtet, dass der Fotograf Pete Souza exklusiv für das Weiße Haus fotografiert und die Fotos zur freien Verwendung auf der Flickr-Seite des Weißen Hauses präsentiert werden.

Nun werden Sie sich vielleicht fragen, was die Veröffentlichung von Fotos aus dem Leben des amerikanischen Präsidenten mit dem Marketing Ihres Unternehmens zu tun haben könnte. Ganz einfach: Zunächst einmal ist die Einrichtung einer Profilseite bei Flickr kostenlos. Die Profilseite enthält eine kurze Beschreibung zum Profilinhaber und kann zudem mit einem Link auf die Webseite Ihres Unternehmens versehen werden.
Doch Flickr kann noch mehr, und das bereits in der kostenlosen Grundversion: Sie können nun Fotos einstellen und diese mit Stichworten, sogenannten Tags, versehen und in Ordnern gliedern. Analog zu anderen Web 2.0 Portalen könen die eingestellten Bilder über diese Tags gefunden werden. Auch wird ein RSS-Feed von ihrem Fotostream erzeugt.

Barack Obama z.B. nutzt Flickr gezielt, um Bilder aus seiner Regierungstätigkeit, aber auch seinem privaten Alltag zu veröffentlichen. So kann er seine Politik und seine Person zu einem äußerst niedrigen Tausender-Kontakt-Preis bewerben. Denn natürlich sind viele der Bilder durchaus geeignet, ein bestimmtes Image des amerikanischen Präsidenten in der Öffentlichkeit zu verbreiten bzw. zu festigen.
Über die Tags und Bildbeschreibungen werden zudem Inhalte seiner Politik erklärt und den Suchmaschinen, aber auch den Usern, zugänglich gemacht. So erreicht Barack Obama auch Internet-User, die möglicherweise über Tageszeitungen, die offiziellen Regierungsstellen oder andere Medien nicht erreicht werden können. Gleichzeitig präsentiert er sich als moderner Präsident, der das Web 2.0 nutzt.

Außerdem steuert er, welche Bilder in die Medien gelangen, da sich natürlich Journalisten und Blogger dankbar an den kostenlos und explizit für die Weiterverbreitung vorgesehenen Bildern bedienen.
Ebenso können Sie natürlich mit Ihrem eigenen Unternehmen verfahren. Erstellen Sie eine Profilseite, verlinken Sie diese mit Ihrer Internet-Präsenz und veröffentlichen Sie, was Ihnen gerade in den Sinn kommt. Vor allem bei Lifestyle-orientierten Produkten ist dies eine interessante Methode, das eigene Marketing für sehr kleines Geld zu beflügeln.
Gut, wenn wir sagen “veröffentlichen Sie, was Ihnen gerade in den Sinn kommt” machen wir es uns an dieser Stelle natürlich sehr einfach. Denn selbstverständlich sollten Ihre Veröffentlichungen zur Strategie und Positionierung Ihres Unternehmens passen.

Das Schöne am Web 2.0 ist aber, dass es nicht nur Flickr gibt. Und die oben genannten Vorteile gelten natürlich auch für andere Portale des Web 2.0.
Praktischerweise nutzt das Weiße Haus noch weitere Möglichkeiten der kostenlosen bis äußerst kostengünstigen Verbreitung von Informationen über Portale des Web 2.0. Und damit man diese auch auf jeden Fall findet, werden sie unter der Rubrik “Stay Connected” direkt auf der Webseite des Weißen Hauses verlinkt.
So demonstriert das Weiße Haus z.B. auf seinem YouTube-Profil, wie man eigene Videos kostenlos vermarktet. Und das mit Erfolg: Den dazugehörigen YouTube-Channel gibt es seit Ende Januar 2009. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels verzeichnete er bereits über 1 Million Kanalaufrufe und über 47.000 Abonnenten. In den Videobeiträgen finden sich Pressekonferenzen sowie Berichte über Events oder die Regierungsarbeit.
Bekanntlich können Videos von YouTube auch in andere Webseiten eingebaut werden. Auf diese Art spart man demnach nicht nur beim Video-Hosting, sondern hat zudem gute Chancen auf die Weiterverbreitung der Videos in weiteren Portalen.
Wie man daraus z.B. ein Geschäftsmodell entwickelt, zeigt uns die hübsche Philologin Marina mit HotForWords. Aber natürlich können Sie YouTube mittels eines eigenen Channels auch für Ihre Unternehmenskommunikation nutzen. Ein gutes Beispiel dafür ist der YouTube-Channel von Mercedes Benz TV.
Ähnlich verhält es sich mit dem MySpace-Profil des Weißen Hauses. Dort finden User ein Blog sowie Fotos, es gibt eine Verlinkung zum MySpace-Profil von Barack Obama und die MySpace-User können sich als “Freunde” eintragen. Selbstverständlich ist auch die Webseite des Weißen Hauses selber wieder mit dem Profil verlinkt.
Und wenn Sie sich noch fragen, welchen Kommunikationserfolg man denn nun wirklich mit den ganzen hier vorgestellten Web 2.0 Portalen erzielen kann, dann fragen Sie sich doch einmal, warum Barack Obama es wohl geschafft hat, Präsident der USA zu werden. Die Antwort liegt auf der Hand: Er hat es geschafft, seine Zielgruppe auch in den neuen Medien zu erreichen. Dass viele dieser neuen Medien gleichzeitig kostenlos bis sehr günstig sind, ist dabei ein angenehmer Nebeneffekt, der natürlich auch Ihrer Unternehmenskommunikation zugute kommen könnte.

Häufig genutzt werden MySpace-Profile übrigens von Musikern. Sie vernetzen sich mit ihren Fans und stellen Informationen bereit, z.B. über Tourneedaten. Letztlich sind Musiker ebenfalls Unternehmen, die hier über eine weitere Webseite verfügen. Diese hilft ihnen, ihre Produkte - also CD, DVD, Konzerte und Fanartikel - an den Mann oder die Frau zu bringen.
Und noch ein weiteres Web 2.0 Highlight der Internet-Kommunikation möchten wir Ihnen an dieser Stelle vorstellen: Das Twitter-Profil des Weißen Hauses. Hier werden aktuelle Nachrichten als Kurzmitteilungen eingestellt. Meist verlinken sie auf weitere Nachrichteninhalte.

Vielleicht fragen Sie sich nun, wie ausgerechnet eine aus wenigen Zeichen bestehende Kurznachricht zur Kundenbindung beitragen soll. Der Vorteil liegt hier jedoch eben gerade in der kurzen Information “auf einen Blick” und auch hier ist das Weiße Haus durchaus erfolgreich. Zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Artikels hat das Twitter-Profil des Weißen Hauses über 147.000 “Followers”, also regelmäßige Leser.
Dass dies auch mit Unternehmensnachrichten funktioniert, beweist beispielsweise die Kreuzfahrtreederei Carnival mit ihrem Twitter-Profil. Selbstverständlich ist auch dieses Twitter-Profil mit der Webseite des Unternehmens verlinkt. Über 6.000 Menschen rufen die dort verbreiteten Informationen regelmäßig ab.
Sie sehen also: Die Möglichkeiten kostenloser Kommunikation sind unter anderem im Rahmen des Web 2.0 vielfältig und auch für Ihr Unternehmen eine interessante Option. Denn was Barack Obama, Präsident 2.0 kann, das können Sie doch auch, oder?
Wollen Sie mehr wissen? Gerne entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein Konzept für Ihr Unternehmen.
Die in diesem Artikel veröffentlichten Fotos wurden vom Weißen Haus zum Zwecke der Nutzung in Nachrichten und ähnlichen Medien veröffentlicht. Urheber ist der Fotograf Pete Souza. Die Fotos unterliegen somit faktisch einer Creative Commons Lizenz.
Geschrieben in Fallstudien, Marketing | Drucken | Keine Kommentare »
Domain weg - was nun?
2.11.2008 von Jörg Haupt.
Jeder, der ein neues Unternehmen oder auch nur ein Produkt oder eine Dienstleistung in den Markt bringen möchte, steht irgendwann vor einem Problem: Es kann ihm nämlich passieren, dass mögliche Variationen seiner Wunschdomain sämtlich bereits vergriffen sind. Oft sind deshalb kreative Lösungen gefragt. Eine Möglichkeit ist, die Endung einer Domain in den Domainnamen mit einzubeziehen.
Vorgemacht hat es bereits die Pro-Sieben-Sendung Bullyparade: Die dazugehörige Webseite war (unter anderem) unter der Domain www.bullypara.de zu erreichen. Was hier jedoch nur als eine Domainweiterleitung auf das Pro-Sieben-Portal ausgestaltet wurde, bietet Unternehmen die Möglichkeit, die eigene Domain kreativ zu gestalten - vorbehaltlich markenrechtlicher bzw. wettbewerbsrechtlicher Abwägungen versteht sich.
Das Problem dabei ist nur, dass natürlich nicht immer der ursprünglich gewählte Domainname auf die Endung “de” passt. Doch zum Glück gibt es ja auch noch andere Endungen, so dass Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. So war z.B. während der Erstellung dieses Artikels die Domain www.autoha.us offenbar noch nicht registriert.
Wie Sie am obigen Beispiel gut erkennen können, bieten ausländische Domainendungen bezüglich der Findung leicht zu merkender Domainnamen eine interessante Spielwiese für kreative Köpfe. Vielfach stellt sich jedoch das Problem, welche Endungen hier gegebenenfalls in Frage kommen.
Nun, auch hier bietet das Internet zum Glück eine Lösung, die kreativen Köpfen die Arbeit ein wenig erleichtert. Die Domainsuchmaschine Domainr bildet aus beliebigen Buchstabenkombinationen mögliche Domainnamen. Die Suchergebnisse liefern dabei nicht nur mögliche Kombinationen, sondern auch die Information, ob eine Domain möglicherweise noch frei ist. Weiter bekommen Sie einen Link auf den Wikipedia-Artikel zur jeweiligen Domainendung.
Also, probieren Sie es doch einfach einmal aus. Geben Sie irgendein Wort ein und schauen Sie einmal, welch überraschende Möglichkeiten sich für eine griffige Domain für Ihr Unternehmen ergeben. Und das, obwohl es mit fortschreitendem Alter des Internet immer schwerer wird, leicht zu merkende deutsche Domains zu finden.
Ja, und nun steht Ihrer Kreativität so gut wie nichts mehr im Weg. Übrigens: Damit Sie die Domainsuchmaschine auch immer wiederfinden, haben wir sie Ihnen auch in unserer Business-Websuche sowie gemeinsam mit weiteren Tools rund um die Suche und Registrierung von Domains hinterlegt.
Geschrieben in Marketing | Drucken | Keine Kommentare »
Wenn Werbung zum Ärgernis verkommt
22.10.2008 von Jörg Haupt.
Von Zeit zu Zeit stößt man im Internet auf Webseiten, deren Inhalt leider von penetranter Werbung verdeckt wird. Dies passiert z.B. häufig, wenn man über Services wie Webnews über Blog-Einträge stolpert. Die Themen scheinen interessant, man klickt auf den Eintrag - und sieht nichts. Denn vor den Artikel schiebt sich dick und dreist eine Werbeeinblendung.
Doch nicht nur auf privaten Blogs sieht man dieses Ärgernis in letzter Zeit häufig. Auch die Online-Ausgaben renommierter Magazine nutzen solche Werbeeinblendungen immer wieder.
Das Sichwort heißt Layer-Ads und damit haben die mittlerweile von den Webbrowsern regelmäßig geblockten Pop-ups einen würdigen Nachfolger auf der Liste der überflüssigen Internet-Anwendungen gefunden. Dabei sollten die Urheber dieser Werbeform einmal darüber nachdenken, ob es denn der Werbebotschaft wirklich zuträglich ist, wenn man die Leser einer Webseite regelrecht ärgert.
Unsere Meinung: Ein solches Auffallen um jeden Preis schadet einem Internet-Auftritt eher als es nutzt. Zwar mag es im Sinne der in unserem Artikel zu Partnerprogrammen dargestellten Pay-per-View-Vergütung tatsächlich für den Betreiber eines Internet-Portals zu einem kurzfristigen monetären Erfolg führen. Langfristig wird man jedoch eher verärgerte User verlieren. Dies umso eher, je penetranter man solche Werbemittel einsetzt.
Die verantwortlichen Agenturen hingegen sollten sich überlegen, ob ein solch penetrantes Werbeverhalten wirklich zum gewollten Image des Werbetreibenden passt. Auch erscheint es nicht wirklich seriös, wenn die Werbebotschaft dem Betrachter derart aufdringlich ins Bewusstsein gerückt wird. Zwar wissen wir natürlich auch um die Problematik des Information Overload. Dennoch erscheint es aus unserer Sicht nicht probat, Internet-User zu ärgern, indem man den Pop-up-Blocker ihres Browsers technisch umgeht.
In Fall der Layer-Ads heißt es jedenfalls: Hier ist man ganz klar über das Ziel hinausgeschossen. Denn wenn Werbung nur noch ärgerlich ist, verkehrt sich die Wirkung schnell ins Gegenteil.
Geschrieben in Marketing | Drucken | Keine Kommentare »
Wie Sie Social Bookmarking für Ihr Marketing nutzen
10.7.2008 von Jörg Haupt.
Sicher haben Sie es in unseren Beiträgen schon längst gesehen: Die beiden Logos am Ende eines jeden Beitrags. Das eine Logo, ein oranges Kästchen mit einem “W” steht für den Web 2.0 Service Webnews, das andere, langezogene Kästchen mit der Aufschrift “Bookmark” für den Web 2.0 Servive AddThis.com.
Beide Services ermöglichen bzw. erleichtern das sogenannte Social Bookmarking. Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen, die mittels eines Internet-Service von den Usern abgespeichert und indexiert werden können. In der Regel senden sie überdies RSS-Feeds aus, mittels derer sich die User über neu aufgenommene und verschlagwortete Lesezeichen informieren können. Die Jörg Haupt Management Consulting nutzt beispielsweise den Social Bookmarking Service del.icio.us.
Was aber hat dies mit dem Marketing Ihres Unternehmens zu tun? Nun, ganz einfach: Es ist eine Möglichkeit der kostenlosen Unternehmenskommunikation.
Dies wollen wir zunächst am Beispiel von AddThis.com erläutern. Klicken Sie auf das Bookmark-Logo,
so öffnet sich ein Pop-up-Fenster, in dem alle möglichen Lesezeichen-Services aufgelistet sind. Dem User werden so die wichtgsten Möglichkeiten des Bookmarking aufgezeigt: Von den Lesezeichen des eigenen Webbrowsers bis hin zu Web 2.0 Services des Social Bookmarking. Der Service AddThis.com ermöglich den Usern demnach ein einfaches und schnelles Übernehmen der aufgerufenen Webseite in seine Browser- und Internet-Lesezeichen.
Praktisch dabei: Die Social Bookmarking-Projekte funktionieren im Grunde wie Webverzeichnisse. Der Unterschied ist jedoch: Sie werden von den Internet-Nutzern selber erstellt, gepflegt und verschlagwortet. So erhalten nicht nur die Suchmaschinen ständig neue Nahrung. Letztlich handelt es sich um die Demokratisierung der Webverzeichnisse, da eine interessante Webseite i.d.R. häufig in den Social Bookmarking Projekten vertreten ist.
Deshalb sollten Sie diese Möglichkeiten des Social Bookmarking für Ihr Unternehmen einsetzen. Schauen Sie z.B. einmal nach: Auf allen Webseiten des Internet-Auftritts der Jörg Haupt Management Consulting haben wir das AddThis-Symbol hinterlegt. Und das aus gutem Grund: Denn dies bedeutet Service für die Besucher unserer Webseiten und gleichzeitig kostenloses Marketing durch Aufnahme in die einschlägigen Social Bookmarking Projekte. Und überdies suggeriert bereits die Aufschrift “Bookmark” auf dem Button, dass es durchaus sinnvoll sein könnte, die angesehene Webseite einmal in seine Bookmarks aufzunehmen.
Der zweite Service Webnews ist ein deutschsprachiger Service, bei dem Internet-Nutzer Nachrichten und Blog-Einträge in einem Social Bookmarking Projekt ablegen, verschlagworten und Kategorien zuordnen können. Sollte einem Leser z.B. dieser oder ein anderer Text dieses Magazins besonders gefallen. so kann er ihn durch Klick auf den Button unten in Webnews einstellen und kategorisieren.
Da ein Service wie Webnews naturgemäß sehr viele User hat, hat ihr Eintrag somit große Chancen, recht viele Leser zu finden. Dabei ist im Falle des Verfassens eigener Artikel durchaus erwünscht, dass Sie als Autor selbst den ersten Schritt tun. Übrigens: Wir nutzen die RSS-Feeds von Webnews in Teilen unseres jhmc Nachrichtenservice. Sie sehen also, dass ein Artikel aus Ihrem Unternehmens-Blog durchaus gute Chancen hat, in den Weiten des Internet an diversen Stellen aufzutauchen.
Also, worauf warten Sie noch? Melden Sie sich bei AddThis.com und Webnews an - es kostet Sie lediglich etwas Zeit.
Geschrieben in Marketing | Drucken | Keine Kommentare »
