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	<title>jhmc Magazin</title>
	<link>http://magazin.jhmc.de</link>
	<description>Das Magazin der Jörg Haupt Management Consulting</description>
	<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:05:22 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
			<item>
		<title>Oh Tannenbaum! Wir finanzieren alles!</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2012/03/21/oh-tannenbaum-wir-finanzieren-alles/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 16:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Spam &amp; Konsorten]]></category>

		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>

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		<description><![CDATA[Über allerlei merkwürdige Angebote aus dem Bereich Unternehmensbeteiligungen haben wir hier ja bereits des öfteren berichtet. Sowohl hinsichtlich angeblicher oder auch nicht ganz so gut durchdachter Beteiligungsangebote als auch hinsichtlich merkwürdiger angeblicher Investoren haben wir schon einiges über unseren Schreibtisch wandern sehen.
Neulich war es dann wieder einmal soweit. Denn plötzlich hatten wir einen freundlichen Herren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über allerlei merkwürdige Angebote aus dem Bereich <a href="http://magazin.jhmc.de/category/beteiligung/">Unternehmensbeteiligungen</a> haben wir hier ja bereits des öfteren berichtet. Sowohl hinsichtlich angeblicher oder auch nicht ganz so gut durchdachter Beteiligungsangebote als auch hinsichtlich merkwürdiger angeblicher Investoren haben wir schon einiges über unseren Schreibtisch wandern sehen.</p>
<p>Neulich war es dann wieder einmal soweit. Denn plötzlich hatten wir einen freundlichen Herren am Telefon, bei dem wir annehmen, dass es sich um jemanden aus dem Dunstkreis der <a href="http://magazin.jhmc.de/2008/02/28/rip-deals-ein-erfahrungsbericht/">Rip-Dealer</a> handeln könnte. Wie wir darauf kommen? Ganz einfach: Es waren einfach alle Merkmale erfüllt die man benötigt, um eine gehörige Portion Misstrauen zu erwecken.</p>
<p>Geht es um das Thema <a href="http://www.jhmc.de/anlaesse.html" target="_blank">Unternehmensbeteiligungen</a>, dann verlassen wir uns auf unsere persönlichen Kontakte. Neulich jedoch rief uns jemand an der behauptete, über unsere <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">Webseite</a> gestolpert zu sein. Dort hätte er gesehen, dass wir auch Unternehmen bei der Suche nach Beteiligungskapital unterstützen.</p>
<p>Nun ist das natürlich soweit ganz richtig und natürlich kann es auch sein, dass sich ein potentieller Investor bei einer Unternehmensberatung vorstellt. Doch wundert es irgendwie schon, dass unser freundlicher Herr uns sagte, er rufe aus Israel an. Komisch nur: Die uns im Display angezeigte Telefonnummer begann mit 0039. Und das ist nun einmal nicht die Vorwahl von Israel, sondern die Vorwahl von Italien.</p>
<p>Der freundliche Herr nannte sich Moses Hess. Googelt man diesen Namen so stellt man schnell fest, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moses_Hess" target="_blank">Moses Hess</a> ein deutsch-jüdischer Philosoph und Schriftsteller war. Und was machen bekannte deutsch-jüdische Schriftsteller selbst dann, wenn sie 1875 verstorben sind? Richtig: Sie sorgen für jede Menge Suchergebnisse bei Google. Und das ist von unserem freundlichen Herren sicherlich auch so gewollt, denn bei bescheidenen 3.980.000 Suchergebnissen ist der nette Anrufer garantiert nicht in Suchmaschinen zu finden.</p>
<p>Gut, dann versuchen wir also mittels der uns genannten Webseite herauszufinden, was dahinter stecken könnte. Das angeblich dahinter steckende Unternehmen soll &#8220;Tannenbaum Investment&#8221; heißen. Das Problem auch hier: Zwar findet man sofort deren Webseite in den einschlägigen Suchmaschinen. Hintergrundinformationen sucht man jedoch vergeblich. Dafür finanziert dieses sagenhafte Unternehmen ohne Ansprechpartner aber so ziemlich alles:</p>
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<p>So steht es jedenfalls auf deren Webseite. Nicht schlecht, oder? Das glaubt man natürlich sofort und das mutet auch total seriös an, oder? <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Klasse sind auch die Referenzen, die wir Ihnen hier als Screenshot einmal vorstellen möchten:</p>
<p><img src="http://magazin.jhmc.de/__oneclick_uploads/2012/03/oh-tannenbaum-lustige-referenzen-001a.jpg" alt="Oh Tannenbaum! Wir finanzieren alles!" /></p>
<p>Na, das sind doch mal richtig fundierte Referenzen, oder? Auch ein Investitionsfokus dieser ominösen Gesellschaft ist richtig klar erkennbar: Die finanzieren einfach alles! Toll, oder? Auch das glaubt man natürlich sofort. <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Immerhin wird ja in den Referenzen ein Projekt etwas genauer geographisch eingegrenzt. Nein, wir meinen nicht das Großprojekt in Nordamerika und auch nicht das Prestigeobjekt einer Hotelanlage an der Costa Blanca in Spanien. Googelt man die Solaranlage im spanischen Beneixama, so findet man schnell heraus, dass es sich um ein Projekt der mittlerweile insolventen City Solar AG handelt, deren Gründer und Geschäftsführer Stefan Kammler im April 2010 vom Landgericht Koblenz zu einer mehrjährigen Haftstrafe wegen Veruntreuung verurteilt wurde. Na, das nennen wir doch mal eine Top-Referenz, oder?</p>
<p>Bei so vielen Merkwürdigkeiten und Ungereimtheiten fiel es dann schon fast gar nicht mehr auf, dass Herr Moses Hess keine richtige Unternehmens-E-Mail-Adresse besaß. Denn diese lauten ja in der Regel auf die Domain des dahinter stehenden Unternehmens. Herr Moses Hess dagegen besitzt eine E-Mail-Adresse des kostenlosen Yahoo-E-Mail-Dienstes ymail.com. Ja, genau so erwartet man es doch bei einem seriösen Investor, oder?</p>
<p>Also wirklich, liebe Rip-Dealer! Auf solch einen Blödsinn fällt doch nun wirklich niemand rein. Erst recht nicht, wenn man wie wir über entsprechende <a href="http://referenzen.jhmc.de/nachfolge_m-und_a_mergers_and-acquisitions.html" target="_blank">Branchenkenntnisse</a> verfügt. In diesem Sinne noch ein fröhliches weiteres Rip-Dealen. <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.jhmc.de/14.html" target="_blank">Kontakt</a> +++ <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">jhmc</a> +++ <a href="http://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank">jhmc @ twitter</a> +++ <a href="http://www.facebook.com/pages/jhmcde/104033999628926" target="_blank">jhmc @ Facebook</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schlechte Zeiten für Formularbetrüger - OLG Düsseldorf watscht Gewerbeauskunft-Zentrale ab</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2012/03/17/schlechte-zeiten-fur-formularbetruger-olg-dusseldorf-watscht-gewerbeauskunft-zentrale-ab/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 14:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Spam &amp; Konsorten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/2012/03/17/schlechte-zeiten-fur-formularbetruger-olg-dusseldorf-watscht-gewerbeauskunft-zentrale-ab/</guid>
		<description><![CDATA[Ja, dumm gelaufen für unsere Freunde von der Gewerbeauskunft-Zentrale und der dahinter stehenden GWE Wirtschaftsinformations-GmbH. Denn das Oberlandesgericht Düsseldorf hat am 14. Februar 2012 (Az. I-20 U 100/11) ein erstinstanzliches Urteil des Landgerichts Düsseldorf (38 O 148/10) bestätigt. Damit ist klar: Die Formulare sind wettbewerbswidrig.
Worum es geht? Ganz einfach: Wie schon mehrfach berichtet, werden offiziell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, dumm gelaufen für unsere Freunde von der Gewerbeauskunft-Zentrale und der dahinter stehenden GWE Wirtschaftsinformations-GmbH. Denn das Oberlandesgericht Düsseldorf hat am 14. Februar 2012 (Az. I-20 U 100/11) ein erstinstanzliches Urteil des Landgerichts Düsseldorf (38 O 148/10) bestätigt. Damit ist klar: Die Formulare sind wettbewerbswidrig.</p>
<p>Worum es geht? Ganz einfach: Wie schon mehrfach berichtet, werden offiziell aussehende Erfassungeformulare verschickt. Auf denen sind einige Unternehmensdaten eingetragen. Andere fehlen und man wird mit dem Hinweis &#8220;muß durch Sie ergänzt werden&#8221; (unser Tipp an die Formularbetrüger: Seit der Rechtschreibreform schreibt man &#8220;muss&#8221;) gebeten, diese zu ergänzen. Dabei übersieht man gern den im (sehr) Kleingedruckten verstckten Hinweis, dass man mit der Rücksendung des Forumlars einen Auftrag erteilt.</p>
<p>Ja, und dann hat man eben für teures Geld sein Unternehmen, seine Domain oder seine Marke in ein nutzloses Verzeichnis eintragen lassen. Im Falle der Gewerbeauskunft-Zentrale handelt es sich um ein nutzloses Unternehmensverzeichnis, aber wer unser jhmc Magazin oder auch unser <a href="http://blog.jhmc.de/" target="_blank">jhmc Blog</a> regelmäßig verfolgt weiß ja, dass es diese Variante auch als Markenverzeichnis oder als Domain- bzw- Webverzeichnis gibt. Und so werden sich neben der hier schon mehrfach zitierten <a href="http://magazin.jhmc.de/2011/04/10/gewerbeauskunft-zentrale-reloaded/">Gewerbeauskunft-Zentrale</a> auch die folgenden, hier im jhmc Magazin bereits zitierten Formularbetrüger richtig über das Urteil des OLG Düsseldorf gefreut haben:</p>
<p>Die Flitzpiepen von <a href="http://magazin.jhmc.de/2011/03/05/mein-branchenbuch-krefeld-post-von-der-j-kerler-verlag-gmbh/">Mein Branchenbuch</a> ebenso wie die <a href="http://magazin.jhmc.de/2010/07/24/noch-mehr-nepp-die-deutsche-markenverlangerungs-gmbh/">Deutsche Markenverlängerungs GmbH</a> oder die <a href="http://magazin.jhmc.de/2010/11/22/formularbetrug-nationales-markenregister-ag/">Nationales Markenregister AG</a> sind von dem Urteil sicher total begeistert. Auch die Leute vom <a href="http://blog.jhmc.de/2010/12/14/wcrmailingsnet-und-der-eintrag-im-gelben-branchenbuch-2011/" target="_blank">gelben Branchenbuch</a> dürften sich ebenso gefreut haben wie das <a href="http://magazin.jhmc.de/2010/02/10/ein-brief-aus-mexiko-das-nutzlose-ausstellerverzeichnis-expo-guide/">Ausstellerverzeichnis Expo Guide</a>, das <a href="http://magazin.jhmc.de/2009/11/20/vorsicht-falle-das-verzeichnis-fur-eingetragene-warenzeichen/">Verzeichnis für eingetragene Warenzeichen</a>, die <a href="http://magazin.jhmc.de/2009/09/27/achtung-spam-die-deutsche-internet-kartei/">Deutsche Internet Kartei</a> und vermutlich dutzende andere ähnlich gestrickte Anbieter solchen Nepps.</p>
<p>Völlig unbeeindruckt von dem Urteil (weil vermutlich ebenso wie das Ausstellerverzeichnis Expo Guide im Ausland sitzend) zeigte sich übrigens der folgende Spammer, der uns ein ähnlich gestricktes Formular heute per E-Mail zukommen ließ. Die &#8220;Branchenbuch Seiten Deutschland&#8221; schickten uns eine E-Mail mit folgendem Blödsinn:</p>
<p>&#8220;c/o Geschäftsführung</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>da Sie auf dem Postweg nicht zu erreichen waren, senden wir ihnen unseren diesjährigen Eintragungsantrag per Mail zu.<br />
Gemäß EU Dateninformationsrecht (u. a. Direktive 2002/58/EG) teilen wir Ihnen mit, welche Daten in der Datenbank von den Branchenbuch Seiten öffentlich zu Ihrer juristischen Person einsehbar sind.</p>
<p>Firma: Jörg Haupt<br />
Branche: Unternehmensberater<br />
Straße: Fütingsweg 60<br />
PLZ/Ort: 47805<br />
Bundesland: Nordrhein-Westfalen<br />
Telefon:<br />
Telefax:<br />
E-Mail:	[hier stand mal unsere E-Mail-Adresse, aber wir bekommen ja schon genug Spam]<br />
Internet-Adresse:</p>
<p>Es wird darum gebeten, diese Daten und ebenso die Datei im Anhang zu prüfen. Sofern Interesse besteht, kann der Anhang per Fax zurückgesendet werden.</p>
<p>Hochachtungsvoll<br />
Branchenbuch Seiten Deutschland</p>
<p>Möchten Sie keine E-Mails mehr von uns erhalten? Dann senden Sie bitte eine E-Mail mit dem Verwendungszweck &#8220;unsubscribe&#8221; an info@branchenbuchseiten.com&#8221;</p>
<p>Na ja, die Datei im Anhang haben wir natürlich nicht geöffnet. Denn wer schon Spam verschickt, könnte ja auch noch ganz andere Überraschungen im Anhang versteckt haben. Der wirksamste Virenschutz ist schließlich die graue Masse im eigenen Kopf.</p>
<p>Zum gerechten Ausgleich haben wir aber die E-Mail-Adresse der Spammer im Zitat der Spam-Mail nicht unkenntlich gemacht. Denn wer schon solchen Spam in der Absicht verschickt, andere über den Tisch zu ziehen, der freut sich sicherlich auf eine wahre Flut von E-Mails, die ihm in Zukunft jede Menge Schlankheits- oder Potenzmittel sowie gefälschte Uhren oder billige Software offerieren. Und wer weiß, vielleicht erhalten die &#8220;Branchenbuch Seiten Deutschland&#8221; ja irgendwann sogar Post von anderen Formularbetrügern. <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>So sehr uns das Urteil des OLG Düsseldorf auch freut: Es bedeutet nicht, dass geprellte Unternehmer damit automatisch aus Verträgen entlassen werden, die sie mit solch unseriösen Anbietern geschlossen haben. So rät beispielsweise die <a href="http://www.suedlicher-oberrhein.ihk.de/" target="_blank">IHK Südlicher Oberrhein</a> auf Ihrer Webseite: &#8220;<strong>Bitte beachten Sie, dass bereits unterschriebene Vertragserklärungen auch bei Wettbewerbswidrigkeit (und damit indizierter arglistiger Täuschung) der Formulare stets durch Anfechtung beseitigt werden müssen!</strong>&#8221;</p>
<p>Auch wir können in dem Zusammenhang nur raten, sich ggf. mit Ihrem Rechtsanwalt bezüglich des geeigneten Vorgehens zu beraten.</p>
<p>Was wir in diesem Zusammenhang allerdings niemals verstehen werden: Ganz gleich, ob sie auf solchen Formularbetrug hereinfallen oder aber für andere ineffektive Maßnahmen viel Geld bezahlen - gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen könnte das <a href="http://www.jhmc.de/11.html" target="_blank">Marketing</a> bei gleichen oder auch geringeren Kosten wesentlich effektiver gestaltet werden. Aber wir müssen ja nun wirklich nicht alles verstehen. <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.jhmc.de/14.html" target="_blank">Kontakt</a> +++ <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">jhmc</a> +++ <a href="http://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank">jhmc @ twitter</a> +++ <a href="http://www.facebook.com/pages/jhmcde/104033999628926" target="_blank">jhmc @ Facebook</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Von den merkwürdigen Vorstellungen mancher Unternehmer zur Nachfolgeregelung</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2012/01/23/von-den-merkwurdigen-vorstellungen-mancher-unternehmer-zur-nachfolgeregelung/</link>
		<comments>http://magazin.jhmc.de/2012/01/23/von-den-merkwurdigen-vorstellungen-mancher-unternehmer-zur-nachfolgeregelung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Unternehmer, der sein Lebenswerk verkaufen möchte, der will auch einen möglichst attraktiven Preis erzielen. Das sollte man zumindest meinen. Doch weit gefehlt: Viele Unternehmer machen sich über ihre Nachfolge entweder gar keine Gedanken oder beginnen viel zu spät mit der Suche nach einem geeigneten Nachfolger. Und manche haben gar völlig merkwürdige Vorstellungen davon, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Unternehmer, der sein Lebenswerk verkaufen möchte, der will auch einen möglichst attraktiven Preis erzielen. Das sollte man zumindest meinen. Doch weit gefehlt: Viele Unternehmer machen sich über ihre Nachfolge entweder gar keine Gedanken oder beginnen viel zu spät mit der Suche nach einem geeigneten Nachfolger. Und manche haben gar völlig merkwürdige Vorstellungen davon, wie denn ein Nachfolger gefunden werden kann.</p>
<p>Ja, bei manchen Unternehmern hat man gar den Verdacht sie glauben, dass ein Nachfolger wie Manna vom Himmel fällt. Warum? Ganz einfach. Dazu sei erst einmal unser Vorgehen im Rahmen eines Nachfolgeprojektes erläutert:</p>
<p>Zunächst wird für das zum Verkauf stehende Unternehmen ein Weißbuch erstellt. Dieses Weißbuch entspricht in seinem Aufbau einem klassischen <a href="http://www.jhmc.de/31.html" target="_blank">Businessplan</a>. Hier wird auch ersichtlich, wo die Schnittstelle zwischen der <a href="http://www.jhmc.de/3.html" target="_blank">Nachfolgeregelung</a> und unseren Beratungsschwerpunkten <a href="http://www.jhmc.de/10.html" target="_blank">Strategie</a>, <a href="http://www.jhmc.de/11.html" target="_blank">Marketing</a> und <a href="http://www.jhmc.de/12.html" target="_blank">Organisation</a> liegt: Denn die Erstellung des Weißbuchs berücksichtig alle jene Erfolgsfaktoren.</p>
<p>Auch eine <a href="http://www.jhmc.de/research.html" target="_blank">Markt- und Wettbewerbsanalyse</a> gehört selbstverständlich dazu. Und natürlich stellen wir auch den &#8220;Zahlenteil&#8221; des Unternehmens abgeleitet aus den Ist-Daten dar und erstellen auch eine Muster-Planungsrechnung. Denn ein potentieller Erwerber will ja schließlich wissen, auf was er sich einlässt.</p>
<p>Dabei arbeiten wir mit Grafiken und Fotos und stellen das Unternehmen mit allen Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken anschaulich in einem umfangreichen Exposé vor. Die folgende Abbildung zeigt beispielhaft einen Ausschnitt kürzlich erstellter Weißbücher und Businesspläne.</p>
<p><img src="http://magazin.jhmc.de/__oneclick_uploads/2012/01/vorgehen-m-a-transaktionen-002.jpg" alt="Vorgehen bei M&amp;A-Transaktionen 001" /></p>
<p>Nun werden Sie, liebe Leser, vielleicht sagen: Klar, das sollte einem an seiner Nachfolge interessierten Unternehmer doch bekannt sein. Doch weit gefehlt. Manche meinen nämlich, dass das alles viel zu viel Aufwand wäre. Auch scheuen manche Unternehmer offenbar die mit einem derartigen Beratungsprojekt verbundenen Kosten. Viele sind der Meinung, wir könnten uns ja bei ihnen wieder melden, wenn wir zufällig einen geeigneten Käufer finden würden: &#8220;Melden Sie sich doch einfach, wenn Sie mal jemanden haben!&#8221;</p>
<p>Hier beißt sich die Katze natürlich in den Schwanz. Denn wie kommen wir dazu, &#8220;jemanden zu haben&#8221;? Ganz einfach: Indem wir ein Weißbuch und eine Kurzbeschreibung erstellen. Diese stellen wir dann zum einen in diverse Unternehmensbörsen sowie unseren eigenen <a href="http://marktplatz.jhmc.de/" target="_blank">Unternehmensmarktplatz</a> ein. Darüber hinaus verfügen wir über ein gutes Netzwerk, über das wir Angebote und Gesuche für Unternehmenstransaktionen adressieren. Nur zufällig &#8220;jemanden haben&#8221; hat man dabei natürlich nicht.</p>
<p>Stellen wir uns doch einfach einmal eine Situation ohne ein Weißbuch und entsprechend aufbereitete Unterlagen vor. Stellen wir uns weiter vor, dass wir tatsächlich &#8220;jemanden haben&#8221;. Dann würde dieser potentielle Nachfolger doch sicherlich einige Fragen an uns haben:</p>
<p>&#8220;Welchen Umsatz macht das Unternehmen?&#8221; - Unsere  Antwort müsste lauten: &#8220;Keine Ahnung, ich werde mal nachfragen.&#8221; - &#8220;Welchen Gewinn macht das Unternehmen?&#8221; - &#8220;Keine Ahnung, ich werde mal nachfragen.&#8221; - &#8220;Wie viele Mitarbeiter gibt es?&#8221; - &#8220;Keine Ahnung, ich werde mal nachfragen.&#8221; - &#8220;Bestehen Pensionsverpflichtungen?&#8221; - &#8220;Keine Ahnung, ich werde mal nachfragen.&#8221; - &#8220;Welche Ausstattung hat der Maschinenpark?&#8221; - &#8220;Keine Ahnung, ich werde mal nachfragen.&#8221; - &#8220;Wer sind die wichtigsten Wettbewerber?&#8221; - &#8220;Keine Ahnung, ich werde mal nachfragen.&#8221;</p>
<p>Ja, und das könnte man so beliebig fortsetzen. Ein Kaufinteressent würde ob der vielen &#8220;Keine Ahnung, ich werde mal nachfragen&#8221; sicherlich rasch abspringen. Und vielleicht würde er uns auch empfehlen, vor der Veröffentlichung eines Angebots zu einer Unternehmenstransaktion erst einmal unsere Hausaufgaben zu machen - oder am besten gleich nochmal die Uni zu besuchen.</p>
<p>Und dennoch gibt es tatsächlich Unternehmer die glauben, dass man eine Unternehmenstransaktion gleichsam &#8220;nebenbei&#8221; erledigen könnte. In einem Gespräch mit einem Unternehmer beantwortete dieser die beispielhafte Frage nach dem Maschinenpark wie folgt: &#8220;Das steht alles auf der Webseite!&#8221; Ne, ist klar. So findet man garantiert einen Nachfolger. <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Doch auch umgekehrt trifft man immer wieder auf merkwürdige Zeitgenossen. So wie neulich: Da meldete sich ein angeblicher Kaufinteressent für eines unserer derzeit betreuten Verkaufsmandate. Dieser angebliche Kaufinteressent hielt es bislang nicht für nötig, auf der von uns vorbereiteten <a href="http://www.jhmc.de/nda_verschwiegenheit_download.html" target="_blank">Verschwiegenheitserklärung</a> seinen Vornamen oder auch seine Adresse einzutragen.</p>
<p>Dafür hatte er jedoch einen umfangreichen Fragenkatalog vorbereitet. Höhepunkt war die Frage, ob das Ziel der Übergabe ein möglichst hoher Erlös oder die Betriebserhaltung sei. Einige der Fragen ließen auch die fachliche Eignung des &#8220;Kaufinteressenten&#8221; fraglich erscheinen.</p>
<p>Dann hatte er noch viele Fragen zu den Umsätzen und Erträgen, den Kosten des Unternehmens oder auch zum Anlagevermögen. Klar, diese Fragen sind berechtigt. Eigentlich sollten diese Angaben aber doch aus den Jahresabschlüssen des Unternehmens hervorgehen. Eine Übergabe der Jahresabschlüsse bei einem persönlichen Termin lehnte er aber kontinuierlich ab. Dafür monierte er, dass seine Fragen nicht beantwortet würden. Auch sehr merkwürdig, oder?</p>
<p>Ja, und so können wir noch stundenlang Anekdoten rund um Nachfolgeregelungen erzählen. Wir lernten schon jemanden kennen, der ein Unternehmen kaufen wollte und bei dem sich während der Due Diligence herausstellte, dass er beim Finanzamt Freiburg &#8220;nur&#8221; eine halbe Million € Steuerschulden hatte - zuzüglich einer Viertelmillion € aus privatrechtlichen Verbindlichkeiten.</p>
<p>Ein anderer Spaßvogel stellte sich vor, dass unser Mandant an seinem Unternehmen in Höhe des eingebrachten Eigenkapitals beteiligt bleiben sollte. Er würde dann nur noch die Kreditlinien übernehmen. Auch das ist natürlich eine höchst ulkige Variante einer Unternehmensnachfolge. <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Heiße Luft im Social Web</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 17:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>

		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Jahren, in denen es die Jörg Haupt Management Consulting gibt, habe ich manch merkwürdigen Termin erlebt. Vor allem, wenn es um das Thema Beteiligungskapital geht, entpuppten sich zunächst ganz interessant scheinende Geschäftsideen bei genauerer Analyse oftmals als Luftnummern. Doch das, was man uns kürzlich vorstellte, stellt alle bislang dagewesenen Merkwürdigkeiten glatt in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Jahren, in denen es die <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">Jörg Haupt Management Consulting</a> gibt, habe ich manch merkwürdigen Termin erlebt. Vor allem, wenn es um das Thema Beteiligungskapital geht, entpuppten sich zunächst ganz interessant scheinende Geschäftsideen bei genauerer Analyse oftmals als Luftnummern. Doch das, was man uns kürzlich vorstellte, stellt alle bislang dagewesenen Merkwürdigkeiten glatt in den Schatten. Der folgende Bericht zeigt, wie man eine gute Geschäftsidee für den Beteiligungskapitalmarkt vollständig ruinieren kann.</p>
<p>Über einen Kollegen aus meinem <a href="http://www.jhmc.de/22.html" target="_blank">Netzwerk</a> erhielt ich Kenntnis über ein Projekt, das man den Themenkomplexen Social Media und Entertainment zuordnen kann. Der Kollege hatte das Projekt wiederum von einem Bekannten vorgestellt bekommen.</p>
<p>Wir erhielten eine Summary mit einer Projektbeschreibung, die das Projekt in einem sehr interessanten Licht erscheinen ließ. Würde das Projekt umgesetzt, so träfe man den Zeitgeist und würde sich zudem eine sehr interessante Wertschöpfungskette erschließen können. Auch die Summary machte einen ordentlichen Eindruck. Wir vereinbarten also einen Termin mit dem Management-Team.</p>
<p>Der Zufall wollte es, dass kurz vor dem Termin der <a href="http://www.jhmc.de/22.html" target="_blank">Venture Capital Stammtisch</a> in Düsseldorf stattfand. Also habe ich einfach einmal bei einem mir gut bekannten Beteiligungsmanager angefragt, wie seine Venture Capital Gesellschaft grundsätzlich das Geschäftsmodell des Projektes einschätzen würde. Das Feedback war, dass ich das Projekt auf jeden Fall vorstellen sollte, wenn ich den Auftrag bekäme.</p>
<p>Im Vorfeld des Termins mit den Projekt-Initiatoren gab es allerdings bereits eine erste Irritation. Wir, also der Kollege <a href="http://www.markus-leike.de/" target="_blank">Leike</a> und ich, sollten nämlich eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben. Nun ist das natürlich grundsätzlich kein Problem. Die Vertraulichkeitserklärung der Projekt-Initiatoren enthielt jedoch eine strafbewehrte Unterlassungserklärung. Schlappe 5 Mio. € pro Fall sollte man zahlen, wenn man denn gegen die Verschwiegenheitserklärung verstoßen würde.</p>
<p>Nun ist es allerdings so, dass die <a href="http://www.jhmc.de/4.html" target="_blank">Vermittlung von Beteiligungskapital</a> nur dann funktioniert, wenn man in seinem Netzwerk auch mal mit dem ein oder anderen Kollegen oder auch Beteiligungsmanager sprechen darf. Außerdem bekommen sowohl wir Berater als auch die Venture Capital Gesellschaften derart viele Businesspläne und Geschäftsmodelle auf den Tisch, dass eine mit einer Vertragsstrafe von 5 Mio. € bewehrte Verschwiegenheitserklärung quasi einem Berufsverbot gleichkommt.</p>
<p>Aber gut, es kam dann ohne Unterzeichnung einer Verschwiegenheitserklärung zu einem Termin in Düsseldorf. Wir besprachen uns ungefähr eine Stunde mit den Gründern und gingen dann auseinander mit der Vereinbarung, ein Angebot bezüglich der Akquise von Beteiligungskapital vorzulegen. Ich persönlich habe den Termin auch als durchaus angenehm empfunden. Einige Tage später gab ich dann ein Angebot ab.</p>
<p>Doch was war das? Über meinen Kollegen Leike erfuhr ich, dass sich die Projekt-Initiatoren bei Herrn Leikes Bekannten über uns beschwert hätten. In einer mir vorliegenden E-Mail wurde Herrn Leike und mir vorgeworfen, dass wir nicht seriös seien.</p>
<p>Nun ist es natürlich eine Sache, mit vorgeschlagenen Konditionen nicht einverstanden zu sein. Eine ganz andere Sache ist es, sich gegenüber Dritten in geradezu ehrverletzender Weise über jemanden zu äußern. So war in der E-Mail zu lesen, ich wäre bei dem Treffen bezüglich des Geschäftsmodells &#8220;fast euphorisch&#8221; gewesen. Weiter hieß es, man würde annehmen, dass ich den Projekt-Initiatoren meine &#8220;Überzeugung&#8221; nur vorgespielt hätte, um an ein monatliches Salär zu kommen.</p>
<p>Na ja, interessant. Offenbar können sich unsere lieben Projekt-Initiatoren also nicht benehmen. Weiter hieß es dann, dass die Referenzen auf unserer Webseite einen Außenstehenden nicht überzeugen würden, da ja keine Firmennamen oder Empfehlungsschreiben angegeben würden. Hier wird es nun erstmals richtig interessant. Denn selbstverständlich sind auf meiner Webseite <a href="http://referenzen.jhmc.de/referenzen_unternehmen.html" target="_blank">Referenzen auch namentlich angegeben</a>. Weiter hatte ich angeboten, dass man sich mit der <a href="http://referenzen.jhmc.de/realpulse_jump_and_run.html" target="_blank">Realpulse GmbH</a> kurzschließen könne, da sich dieses Unternehmen in einem vergleichbaren Marktumfeld bewegen würde. Konkret hatten wir ca. 10 Minuten über das Projekt Realpulse gesprochen.</p>
<p>Wenn nun aber einer der beiden bei dem Termin anwesenden Projekt-Initiatoren einem Elefanten im Porzellanladen gleich behauptet, wir würden nicht einmal Referenzen nennen, so fragt man sich doch, warum er das macht. Eigentlich gibt es nur zwei Erklärungen:</p>
<ol>
<li>Er kann weder zuhören noch sinnverstehend lesen. Dann ist er offensichtlich intellektuell nicht in der Lage, ein solches Projekt in die Wege zu leiten.</li>
<li>Er hat bewusst gelogen. Dann ist er unseriös und dann kommt eine Akquise von Beteiligungskapital durch die Jörg Haupt Management Consulting natürlich ebenfalls nicht in Frage.</li>
</ol>
<p>Ergo hakte ich das Projekt in Kenntnis der E-Mail ab.</p>
<p>Doch dann passierte etwas Unerwartetes. Der mir gut bekannte Beteiligungsmanager rief mich an und fragte mich, was denn aus dem Projekt geworden wäre, das ich ihm auf dem Venture Capital Stammtisch vorgestellt hätte. Diplomatisch sagte ich, dass wir keinen Auftrag hätten.</p>
<p>Mittlerweile war seit dem Venture Capital Stammtisch ein Monat vergangen. Da der Venture Capital Stammtisch monatlich stattfindet, unterhielt ich mich also bei entsprechender Gelegenheit erneut mit dem mir bekannten Beteiligungsmanager über das Projekt. Ich legte dar, dass sich die beiden Projekt-Initiatoren wie die offene Hose benommen hätten und wir deshalb von einer weiteren Bearbeitung des Projektes absehen wollten. Gleichzeitig waren wir uns mit dem Beteiligungsmanager aber einig, dass die Geschäftsidee hochinteressant wäre. Also kamen wir zwischen Tür und Angel überein, dass wir den Gründern einmal richtig auf den Zahn fühlen wollten. Der Kollege Leike und ich erklärten uns bereit, auf eigenes Risiko einen weiteren Termin wahrzunehmen. Ziel sollte es sein herauszufinden, ob tatsächlich eine ernst gemeinte Geschäftsidee hinter dem Management-Team steht.</p>
<p>Wir gingen so vor, dass nun der Kollege Leike nicht den - nennen wir ihn mal den Elefanten im Porzellanladen - kontaktieren sollte. Vielmehr rief Herr Leike den zweiten der beiden Gründer an, einen Steuerberater aus Bremerhaven. Von diesem erfuhren wir dann, dass das Management-Team noch weitere Mitglieder hat. Das geplante Internet-Portal könne man sich samt der restlichen Technik in der Nähe von Frankfurt ansehen.</p>
<p>Also fuhren wir am 14.11.2011 nach Bad Nauheim, um das gesamte Management-Team und auch die gesamte Technik kennenzulernen. Und dieser Termin war dann ganz großes Kino und richtig gute Comedy.</p>
<p>Als wir in Bad Nauheim eintrafen, war zunächst nur eine Person anwesend. Nach und nach trudelte das restliche Team ein. Das Ambiente war nett - man residierte in einer ansehnlichen Villa, wo die uns empfangende Person einen Büroraum mit einem eigenen Unternehmen belegte. Uns wurde gesagt, dass alle Mitglieder des Management-Teams eigene Unternehmen besäßen.</p>
<p>Insgesamt waren dann fünf Personen anwesend, von denen nur eine Person höflich genug war, uns auch eine Visitenkarte vorzulegen. Gut, zugegeben: Die Visitenkarten der beiden Gründer, die ich beim ersten Termin kennengelernt hatte, hatte ich zwischenzeitlich bereits weggeschmissen. <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Als letzter der fünf Gründer kam ein Herr in den Raum, der sich als Amerikaner ausgab und der seiner Rolle entsprechend viele Anglizismen benutzte. Der Bekannte des Kollegen Leike, der uns das Projekt seinerzeit vorgestellt hatte behauptete kürzlich, der Amerikaner würde sechs Sprachen sprechen. Nun ja, den vielen Anglizismen nach zu urteilen spricht er die Sprachen alle gleichzeitig. Aber kein Thema, das kann ich auch. Auch ich spreche fließend Esperanto. Es kommt nur auf die richtige Mischung von <a href="http://www.fuechschen.de/" target="_blank">Füchschen Alt</a> und <a href="http://www.killepitsch.de/" target="_blank">Killepitsch</a> an. <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Amerikaner ist übrigens so wichtig, dass er auf seiner Webseite nicht einmal Kontaktdaten hat. Dafür ist er auf einem Foto als sein eigenes Nackt-Model zu sehen. Außerdem braucht er vermutlich keine Adresse, da er ja laut eigener Aussage zwischen Zürich, Frankfurt, Lugano und New York ständig hin und her pendelt.</p>
<p>Nun scheint unser Amerikaner zwar keinen festen Wohnsitz, dafür aber einen tollen Anzug zu besitzen - den man übrigens ebenfalls auf einem der Mode-Fotos der ominösen Webseite bewundern kann. In seiner mit Anglizismen versetzten Selbstbeweihräucherung strotzte er nur so mit großen Namen. Elton John und Chris de Burgh, die er natürlich alle persönlich kennt, waren ebenso wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rothschild" target="_blank">Rothschild</a> total von dem Projekt begeistert. Auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Warner_Music_Group" target="_blank">Warner-Chappell</a> wurde das Projekt natürlich bereits auf höchster Ebene vorgestellt und natürlich war man dort Feuer und Flamme und wartete nur darauf, dass unsere fleißigen Gründer doch bitte endlich loslegen würden.</p>
<p>Auch unser Amerikaner war nach eigener Darstellung trotz des offenbar fehlenden festen Wohnsitzes unermesslich reich, was natürlich sofort erklärt, weshalb unsere Initiatoren noch Beteiligungskapital suchen. Und die im Zusammenhang mit dem Projekt zu gründende Gesellschaft wird natürlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Offshore-Finanzplatz" target="_blank">offshore</a> gegründet, da Deutschland ja eh viel zu kleinkariert ist. Unter anderem wurde &#8220;BVI&#8221; (von unserem Amerikaner natürlich &#8220;BiehWiehEi&#8221; ausgesprochen) - die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/British_Virgin_Islands" target="_blank">British Virgin Islands</a> - als ersehnter Standort des zukünftigen Welt-Unternehmens auserkoren.</p>
<p>Ne, ist klar: Eine deutsche Venture Capital Gesellschaft wird sicherlich in ein Unternehmen investieren, das seinen Sitz an einem windigen und für seine Briefkastenfirmen bekannten Betrügerparadies hat. Keine Frage, diese Gründer haben doch irgendwas geraucht.</p>
<p>Zwischenzeitlich war dann ein weiteres Mitglied des Management-Teams dazu gekommen. Oder auch nicht, denn so genau weiß man das bei diesem &#8220;Projekt&#8221; nicht. Vorgestellt hat er sich nicht und eine Visitenkarte hatte er auch nicht. Dafür klaute er die Print-Version der Summary aus meinen Unterlagen. Gott sei Dank: Meine Brieftasche war nach dem Termin zum Glück noch da. Selbstverständlich ist das nicht, denn der wohnsitzlose Amerikaner klaute derweil die Printversion des Businessplans aus den Unterlagen des Kollegen Leike.</p>
<p>Auch wurde sich nicht so genau geäußert, ob dieser neu erschienene werte Herr nun Anteile an dem Unternehmen hat oder nicht. Andererseits enthielt die weiter oben zitierte E-Mail die Aussage, dass man am &#8220;vergangenen Wochenende&#8221; einen Investor gefunden hätte, so dass das Projekt bis Februar 2012 fertig programmiert werden könne. Dazu passt natürlich die im Termin in Bad Nauheim getroffene Aussage nicht, dass man einen Investor suchen würde, um das Projekt fertig zu programmieren. Auch fragt man sich, weshalb man denn einen Investor sucht, wenn der Amerikaner ohne festen Wohnsitz denn so reich sein möchte. Fraglich ist ebenso, weshalb Elton John oder Rothschild denn nicht die paar Euro aufbringen, wenn das Projekt doch so überzeugend ist.</p>
<p>Im Übrigen hatte der Steuerberater aus Bremerhaven gegenüber dem Kollegen Leike bereits erwähnt, dass eben kein Investor gefunden worden wäre. Hier stellt sich doch die Frage, ob der Steuerberater eigentlich seine Lizenz nicht mehr braucht, dass er sich mit solch einem windigen Mist abgibt. Na ja, vielleicht hat er ja Spielschulden? Wer weiß das schon? Oder er ist völlig inkompetent, denn er hat sehr fleißig mitgeschrieben als der Kollege Leike erklärte, was alles in eine Planungsrechnung gehört.</p>
<p>Die versprochene Technik haben wir übrigens ebenfalls nicht gesehen. Dafür hat man uns die uns eh schon bekannte Webseite gezeigt und erklärt, wie man auf ihr navigiert. Gut zu wissen, denn ich habe ja zum ersten Mal eine Webseite gesehen. Und solch einen YouTube-Klon kann ja auch jeder drittklassige Webdesigner aus einem beliebigen Open-Source-Content-Management-System zusammenkloppen.</p>
<p>Auch die Technik konnte demnach nicht überzeugen. Denn ein Video, das auf einer Webseite abgespielt wird, beeindruckt mich ebenso nachhaltig wie die Anglizismen unseres wohnsitzlosen Amerikaners.</p>
<p>Derweil pöbelte der Elefant im Porzellanladen rum, als ich erklärte, wie ein Beteiligungsprozess grundsätzlich funktioniert. Lauthals explodierend nörgelte er, dass es ja unmöglich sei, dass alles immer nach dem Willen der Investoren ginge. Gut, damit offenbarte er endgültig, dass er nicht zuhören kann oder will. Aber um Sachlichkeit ging es bei dem Klamauk, den man uns hier vorführte ja schließlich auch nicht.</p>
<p>Interessant war auch ein weiteres Detail: Man erklärte uns, dass man Berater wie uns gleich dutzendweise hätte. Man könne quasi mit Beteiligungskapital nur so zugeschüttet werden. Deshalb wolle man uns auch nicht monatlich vergüten. Vielmehr bot man uns eine Provision an, die man auch bei ca. 10% des eingeworbenen Kapitals ansiedeln könne. Unseren Einwand, dass in den meisten uns bekannten Beteiligungsverträgen vermerkt ist, dass das eingeworbene Kapital <u>nicht</u> zur Begleichung alter Berater-Rechnungen bzw. der sogenannten Finder&#8217;s Fee verwendet werden soll, hat der wohnsitzlose Amerikaner glatt überhört.</p>
<p>Statt dessen pöbelte er rum, dass er garantiere, dass aus dem eingeworbenen Kapital zuerst unsere Rechnung bezahlt werden solle. Gut, damit garantiert er uns, dass er den Investor bescheissen wird. Ergo garantiere ich, dass der wohnsitzlose Amerikaner und auch das restliche Management-Team nicht seriös ist.</p>
<p>Die Diskussion um mögliche und unmögliche Honorare nutzte ich dann, um das Gespräch zu beenden. Ich klappte meine Unterlagen zu und stand einfach auf. Der Elefant im Porzellanladen blökte mich daraufhin an, dass dies nun mein zweiter Fehler sei. Auch gut, obwohl ich bislang nicht rausgefunden habe, was mein erster Fehler gewesen sein könnte.</p>
<p>Der wohnsitzlose Amerikaner folgte dem Kollegen Leike und mir dann noch in den Flur, wo er uns dann doch noch seine Visitenkarten aushändigte und uns bat, dass wir uns doch noch überlegen sollten, für sein Projekt Kapital zu akquirieren. Dafür erhöhte er sein Provisionsangebot auf atemberaubende 12% des eingeworbenen Kapitals. Wir erläuterten, dass das Projekt nicht interessant für uns sei. Daraufhin forderte er seine Visitenkarten wieder zurück. Übrigens: Auch auf den Visitenkarten war keine Adresse vermerkt. Der Amerikaner scheint demnach tatsächlich keinen Wohnsitz zu haben.</p>
<p>So, und was lernen wir daraus? Ganz einfach: Ein seriöses Projekt hätte sich niemals derartig dargestellt. Wir vermuten, dass es eigentlich darum geht, unbedarfte Zeitgenossen mit großen Namen, einer schönen Idee und vielen Anglizismen zu beeindrucken um ihnen Geld aus der Tasche zu ziehen, das man dann auf den British Virgin Islands vertrinkt. Unserem gut bekannten und zunächst interessierten Beteiligungsmanager teilten wir indes mit, dass wir nach dieser auf unsere Kosten durchgeführten Due Diligence dringend von einer weiteren Bearbeitung des Projektes abraten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir fahren mit der Eisenbahn - oder auch nicht</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2011/10/29/wir-fahren-mit-der-eisenbahn-oder-auch-nicht/</link>
		<comments>http://magazin.jhmc.de/2011/10/29/wir-fahren-mit-der-eisenbahn-oder-auch-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 12:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist noch gar nicht lange her, da wurden wir von einem unserer Kooperationspartner kontaktiert, ob wir uns nicht einmal ein Projekt anschauen könnten. Es handelte sich um die Gründung eines neuen Eisenbahn-Unternehmens, und da wir doch bereits diverse Projekte in den Bereichen Logistik, Touristik und Bereederung durchgeführt haben dachte unser Kooperationspartner, dass wir dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist noch gar nicht lange her, da wurden wir von einem unserer Kooperationspartner kontaktiert, ob wir uns nicht einmal ein Projekt anschauen könnten. Es handelte sich um die Gründung eines neuen Eisenbahn-Unternehmens, und da wir doch bereits diverse Projekte in den Bereichen <a href="http://referenzen.jhmc.de/logistik.html" target="_blank">Logistik</a>, <a href="http://referenzen.jhmc.de/touristik.html" target="_blank">Touristik</a> und <a href="http://referenzen.jhmc.de/bereederung.html" target="_blank">Bereederung</a> durchgeführt haben dachte unser Kooperationspartner, dass wir dem Unternehmen bei der Suche nach <a href="http://referenzen.jhmc.de/nachfolge_m-und_a_mergers_and-acquisitions.html" target="_blank">Beteiligungskapital</a> behilflich sein könnten.</p>
<p>Wir sagten, dass wir uns das Projekt ja einmal abschauen könnten. Also machte sich unser Kooperationspartner daran, zunächst einmal den Businessplan des Projektes aufzutreiben.</p>
<p>Nach einigen Tagen lag uns der Businessplan vor. Nun ja, dieser war leider weit davon entfernt, für die Ansprache von Investoren geeignet zu sein. Dennoch machten wir einen Termin mit den Gründern.</p>
<p>Als wir zum vereinbarten Termin eintrafen, waren die Gründer zunächst einmal gar nicht anwesend. Super, das fing ja gut an! Unter Einhaltung des &#8220;akademischen Viertels&#8221; erschien dann der Junior - das Management-Team sollte aus Vater und Sohn bestehen.</p>
<p>Nein, einen neuen Businessplan wollten sie nicht anfertigen lassen. Zwar erzählte unser Junior-Gründer, die Sparkasse Düsseldorf hätte den Businessplan als den schlechtesten Businessplan bezeichnet, der ihnen je vorgelegt wurde. Doch da ja auch wir verstanden hätten, worum es ginge, müsse dieser nun reichen.</p>
<p>Nun ja, man muss sich dabei einfach einmal vorstellen, dass die Gründer immerhin ca. 3 Mio. € Beteiligungskapital suchten. Dann sollte man doch annehmen, dass der Businessplan inhaltlich strukturiert und auch optisch ansprechend gestaltet sein sollte, oder? Immerhin bekommen mögliche Beteiligungskapitalgeber im Laufe eines Jahres etliche Businesspläne zu Gesicht. Und was würden Sie, liebe Leser, wohl machen, wenn Sie an der Stelle eines Beteiligungsmanagers säßen und einen Businessplan erhielten, der - vorsichtigig ausgedrückt - aussieht wie Kraut und Rüben? Richtig! Sie würden ihn direkt in die Ablage &#8220;P&#8221; sortieren.</p>
<p>Unsere Gründer indes waren da wesentlich zuversichtlicher. Denn aufgrund eines Presseartikels hätten sich ja bereits etliche Investoren aus Russland bei ihnen gemneldet, die unbedingt einsteigen wollten. Gut dieser Presseartikel, den unser fleißiger Junior-Gründer uns ebenfalls vorlegte berichtete davon, dass das Unternehmen pleite sei und dringend Investorengelder suche. Ja, das sind natürlich nicht nur &#8220;beste&#8221; Voraussetzungen zur Einwerbung seriösen Beteiligungskapitals. Mit solchen Pressemeldungen macht man meist auch eher <a href="http://magazin.jhmc.de/2008/02/28/rip-deals-ein-erfahrungsbericht/">unseriöse Zeitgenossen</a> auf sich aufmerksam.</p>
<p>Das störte unseren Junior-Gründer aber irgendwie alles überhaupt nicht. Denn - da mit südeuropäischem Migrationshintergrund - mit unfassbarem Machogehabe machte er auf dicke Hose und fiel vor Lässigkeit fast vom Stuhl. Auch das ist natürlich denkbar geeignet, sich als seriöser Geschäftspartner zu präsentieren.</p>
<p>Lustig war auch ein Detail, das wir im Verlauf unserer weiteren Befragung aufdeckten. Im Businessplan stand nämlich, dass unser fleißiger Junior-Gründer an der TU München BWL studiert hätte. Doch als wir danach fragten sagte er, dass er zwar studiert hätte, seine Abschlussarbeit jedoch nie gemacht hätte. Großkotzig meinte er, dass er dafür keine Zeit mehr gehabt hätte. Außerdem wisse er ja, was er könne, da brauche er den Abschluss ja nicht.</p>
<p>Ne, ist klar! Halten wir also fest: Da möchte jemand 3 Mio. € Beteiligungskapital einwerben, der zu spät zum Termin kommt und dann vor lauter Coolness fast vom Bürostuhl fällt. Er lässt derart den südländischen Macho raushängen, dass man glauben könnte, er hätte neben dem ohnehin schon reichlich vorhandenen Testosteron von einem übereifrigen Endokrinologen noch eine Extradosis obendrauf verpasst bekommen.</p>
<p>Eine Ausbildung oder einen Hochschulabschluss kann er nicht vorweisen. Sein Vater und Senior-Partner hat zum Ausgleich des offensichtlich fehlenden Know-how immerhin schonmal eine Firma in den Sand gesetzt. Dafür ist der Businessplan nichts weiter als inhaltsleeres Geschwätz und machte auch formal den Eindruck, als hätte ihn jemand, der zum ersten Mal einen PC bedient, völlig lieblos heruntergetippt. Und um die Sache perfekt abzurunden präsentiert er dann auch noch Zeitungsartikel, in denen das Unternehmen ob seiner schlechten Leistung komplett verrissen wird und in denen auch noch zu lesen ist, dass das Unternehmen vermutlich insolvent sei.</p>
<p>Aber ansonsten geht&#8217;s - Danke!</p>
<p>Aber das war ja nicht das erste Mal, dass wir <a href="http://magazin.jhmc.de/2011/01/13/uber-die-merkwurdigen-vorstellungen-mancher-grunder-zur-suche-nach-beteiligungskapital/">extrem merkwürdige Gründer kennengelernt haben</a>. <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<item>
		<title>Über die Irrungen und Wirrungen von Gründern auf der Suche nach Beteiligungskapital</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2011/08/13/uber-die-irrungen-und-wirrungen-von-grundern-auf-der-suche-nach-beteiligungskapital/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 16:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder erreichen uns Anrufe und E-Mails zu unseren Beiträgen zu den Betrugsszenarien Rip Deals und Program Trading, die uns zeigen, dass offensichtlich nach wie vor viele kapitalsuchende Gründer und Unternehmer mit eher dubiosen Anbietern Bekanntschaft machen. Dies zeigt uns, dass es nach wie vor wichtig ist, in unseren Magazinbeiträgen über diese Szenarien aufzuklären. Gleichzeitig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder erreichen uns Anrufe und E-Mails zu unseren Beiträgen zu den Betrugsszenarien <a href="http://magazin.jhmc.de/2008/02/28/rip-deals-ein-erfahrungsbericht/">Rip Deals</a> und <a href="http://magazin.jhmc.de/2008/02/28/program-trading-1-ein-erfahrungsbericht/">Program Trading</a>, die uns zeigen, dass offensichtlich nach wie vor viele kapitalsuchende Gründer und Unternehmer mit eher dubiosen Anbietern Bekanntschaft machen. Dies zeigt uns, dass es nach wie vor wichtig ist, in unseren Magazinbeiträgen über diese Szenarien aufzuklären. Gleichzeitig zeigt es aber auch, dass offensichtlich auch sehr viel Unsicherheit bzw. Unwissen in Bezug auf das <a href="http://www.jhmc.de/4.html" target="_blank">Angebot von Beteiligungskapital für Gründer und Unternehmen</a> besteht.</p>
<p>Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Eine wichtige Grundregel lautet: <strong>Seriöses Beteiligungskapital gibt es niemals an dunklen Ecken!</strong> Auch wenn die Private Equity Industrie auf den ersten Blick noch so undurchsichtig erscheint: Es handelt sich durchaus um eine Industrie mit Regeln und seriösen Anbietern. Das Problem: Offenbar wissen viele Unternehmer nicht, wie ein geeigneter Kontakt aufgebaut werden kann. Ebenso scheinen viele nicht zu wissen, wie man seriöse von unseriösen Angeboten unterscheidet.</p>
<p>Bringen wir also ein wenig Licht ins Dunkel. Heute erreichte uns folgende E-Mail, die wir zum Anlass nehmen, das Thema Beteiligungskapital ein weiteres Mal zu vertiefen.</p>
<p>&#8220;Guten Tag Herr Haupt,</p>
<p>mein Name ist (Namen nennen wir hier nicht).</p>
<p>Ich bin kapitalsuchender Unternehmer. Ich bin durch einen Link auf Ihre Seite gelangt, nachdem ich mich im Internet schlau machen wollte, ob die derzeitige Firma , die mir ein Darlehen geben will, zu den Rip Dealern gehört. Da ich schon seit vielen, vielen Monaten auf der Suche nach Kapital etc. für mein Projekt bin, habe natürlich auch ich schon Bekanntschaft mir solchen Leuten gemacht, wie Sie es auf Ihrer Seite beschreiben. Nach Mailand oder Holland kommen. Bargeld mitbringen, bekomme Bargeld zurück etc. etc.</p>
<p>Von dem habe ich natürlich die Finger gelassen und bin nie irgendwo hin gefahren oder geflogen. Doch jetzt habe ich seit einigen Wochen mit einer Schweizer Firma Kontakt - (hier war ein Link, den wir entfernt haben) wo ich trotz der bereits gemachten Erfahrung mit Rip Dealern die Firma bzw. die Echtheit nicht wirklich einschätzen kann. Dies vor allem, weil es auch eine Firma mit einer ausführlichen Webseite ist, was ich bei den anderen nicht erlebt habe. Wissen vielleicht Sie, Herr Haupt, etwas über diese Firma?&#8221;</p>
<p>Nun ja, zunächst einmal müssen wir sämtliche anfragenden Gründer und Unternehmer bezüglich derartiger Fragen enttäuschen: Wir kennen keine Namen irgendwelcher Rip Dealer und können auch meist nicht viel zu irgendwelchen in derartigen E-Mails oder Telefonaten genannten Unternehmen sagen. Auch das in der oben zitierten E-Mail genannte Unternehmen, mit dem der Gründer offensichtlich in Kontakt stand, ist uns nicht bekannt.</p>
<p>Auch der Hintergrund unserer eigenen Bekanntschaft mit den zitierten Betrugsszenarien ist schnell erklärt: Wir haben einmal ein Projekt begleitet, dessen Initiatoren vor unserer Beauftragung auf eigene Faust versuchten, Beteiligungskapital zu finden. So waren sie an einen Kontakt geraten, der offensichtlich den <a href="http://magazin.jhmc.de/2008/02/28/rip-deals-ein-erfahrungsbericht/">Rip Dealern</a> zuzuordnen ist. Die Mandanten leiteten die diesbezüglichen Informationen an uns weiter, da wir ja ein <a href="http://magazin.jhmc.de/">Magazin</a> betreiben, in dem wir u.a. über derartige Fälle berichten.</p>
<p>Kurz darauf suchten einige Personen den Kontakt mit uns und behaupteten, bezüglich der Suche nach Beteiligungskapital das Ei des Kolumbus entdeckt zu haben. Und da wir ja ein <a href="http://magazin.jhmc.de/">eigenes Magazin</a> besitzen, in dem wir über derartige Fälle schreiben (vgl. oben), haben wir es uns nicht nehmen lassen, dieses schöne Angebot zur Recherche aus erster Hand anzunehmen und ein wenig über das sogenannte <a href="http://magazin.jhmc.de/2008/02/28/program-trading-1-ein-erfahrungsbericht/">Program Trading</a> zu berichten. Als uns die Sache dann zu gefährlich wurde, brachen wir dann doch lieber den Kontakt ab und übergaben unsere Recherchen der Kriminalpolizei.</p>
<p>Wie aber finden nun Gründer und Unternehmer einen Kapitalgeber, der seriös ist und das Unternehmen auf seinem Weg voran bringt?</p>
<p>Nun, eigentlich ist dieser Weg ganz einfach: Zunächst einmal benötigt man für sein Vorhaben einen <a href="http://www.jhmc.de/31.html" target="_blank">fundierten Businessplan</a>. Diesen kann man selber schreiben, es empfiehlt sich jedoch, mit einem <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">Unternehmensberater</a> zusammenzuarbeiten, da Beteiligungskapitalgeber eine gewisse Form und auch einen bestimmten Aufbau erwarten. Auch sollte man nicht vergessen, dass ein Businessplan nicht nur aus einer Planungsrechnung besteht, sondern auch das Vorhaben selber fundiert und in einem nachvollziehbaren Fließtext beschreiben sollte.</p>
<p>Mit diesem Businessplan (bzw. zunächst meist mit einer Summary) wendet man sich dann ein einen geeigneten Beteiligungskapitalgeber. Je nach Anlass, Unternehmensgröße oder -stadium unterscheidet man z.B. Business Angels, Venture Capital Gesellschaften, Private Equity Gesellschaften, Family Offices oder strategische Investoren. Diese haben bestimmte Investment-Kriterien, nach denen sie entscheiden, in welche Vorhaben sie investieren.</p>
<p>Manche der genannten Investoren bevorzugen bestimmte Branchen. Andere investieren nur innerhalb einer definierten Region. Wieder andere investieren nur in Gründungsvorhaben, bei denen man noch die Phasen Seed und Start-up unterscheiden kann. Weiter gibt es Investoren, die nur in bereits lange bestehende Unternehmen investieren. Oft finanzieren sie Übernahmen, M&amp;A-Transaktionen wie MBI/MBO usw.</p>
<p>Hat man einen interessierten Investor gefunden, so wird er das Unternehmen bzw. das Vorhaben im Rahmen einer Due Diligengce prüfen. Im Anschluss wird er ein Angebot unterbreiten und seine Vorstellungen in einem Vertragsentwurf vorlegen. Das Closing - also die Vertragsunterzeichnung - wird vor einem Notar stattfinden. Wieder gilt: Mit dunklen Ecken und dubiosen Angeboten oder Treffen in Italien hat das alles garantiert nichts zu tun.</p>
<p>Um sich im Dickicht der oben beschriebenen Angebote zurechtzufinden ist es wiederum ratsam, mit einem in diesem Umfeld erfahrenen <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">Unternehmensberater</a> zusammenzuarbeiten. Dieser wird i.d.R. über direkte und indirekte Kontakte in die Investorenszene verfügen.</p>
<p>Dazu ein Beispiel: Die Jörg Haupt Management Consulting besucht regelmäßig den <a href="http://www.jhmc.de/22.html" target="_blank">Düsseldorfer Venture Capital Stammtisch</a> und hat auch bereits nachweislich <a href="http://referenzen.jhmc.de/nachfolge_m-und_a_mergers_and-acquisitions.html" target="_blank">Unternehmen bei der Suche nach Beteiligungskapital</a> begleitet. So unterstützten wir beispielsweise Anfang 2011 einen <a href="http://blog.jhmc.de/2011/01/19/jorg-haupt-management-consulting-begleitet-realpulse-gmbh-bei-der-einwerbung-von-beteiligungskapital/" target="_blank">Sportgerätehersteller</a> bei der Akquise von Beteiligungskapital und sind somit dafür mitverantwortlich, dass der Schulsport bald richtig cool wird.</p>
<p>Fazit: Es macht Sinn, sich im Rahmen von Unternehmenstransaktionen auf die Begleitung durch Fachleute zu verlassen. Denn diese kennen die komplexen Zuammenhänge, wissen worauf es ankommt und können auch seriöse von unseriösen Angeboten unterscheiden. Darüber hinaus verfügen sie über geeignete Kontakte, mit denen man die richtigen Ansprechpartner findet.</p>
<p>Auch hilft es, nicht einfach blind loszulaufen, sondern sich im Vorfeld erst einmal zu informieren. Das Internet bietet reichhaltige Informationen, die einen guten Einstieg in das Thema bieten. Das Einstellen von Anzeigen in diversen Kleinanzeigenportalen dagegen führt meist dazu, dass sich die weiter oben zitierten Leute melden. Und mit denen will eigentlich niemand wirklich etwas zu tun haben.</p>
<p><a href="http://www.jhmc.de/14.html" target="_blank">Kontakt</a> +++ <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">jhmc</a> +++ <a href="http://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank">jhmc @ twitter</a> +++ <a href="http://www.facebook.com/pages/jhmcde/104033999628926" target="_blank">jhmc @ Facebook</a></p>
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		<title>Basel III und die Folgen für mittelständische Unternehmen</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2011/07/02/basel-iii-und-die-folgen-fur-mittelstandische-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 12:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal muss die Stadt Basel für ein Schreckensszenario herhalten: Denn nach Basel II kommt nun Basel III. Doch was bedeutet das? Und vor allem: Was bedeutet das für den Mittelstand?
Nun, zunächst einmal soll das Reformpaket des Basler Ausschusses der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich Schwächen der bisherigen Bankenregulierung beheben. Ziel ist, eine Neuauflage der weltweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal muss die Stadt Basel für ein Schreckensszenario herhalten: Denn nach Basel II kommt nun Basel III. Doch was bedeutet das? Und vor allem: Was bedeutet das für den Mittelstand?</p>
<p>Nun, zunächst einmal soll das Reformpaket des Basler Ausschusses der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich Schwächen der bisherigen Bankenregulierung beheben. Ziel ist, eine Neuauflage der weltweiten Finanzkrise zukünftig zu verhindern. Deshalb sind die Banken durch Basel III gezwungen, ihr Eigenkapital zu stärken und ihre Risikopositionen samt ihres Kreditportfolios anzupassen.</p>
<p>Genau da kommt nun das Thema Mittelstand ins Spiel. Denn der deutsche Mittelstand bedient sich überwiegend der Banken als Finanzierungspartner. Gleichzeitig ist der deutsche Mittelstand im Vergleich zu anderen Ländern beim Thema Eigenkapital meist schlechter aufgestellt. Die Folge: Je nach Rating des Unternehmens werden Kreditverhandlungen schwieriger und die Konditionen werden für das Unternehmen schlechter.</p>
<p><strong>Was also kann ein Unternehmen tun?</strong></p>
<p>Nun, zum Glück muss auch der Mittelstand nicht auf Basel III warten wie ein Kaninchen vor der Schlange. Basel III tritt schrittweise von 2013 bis 2019 in der Europäischen Union in Kraft. Es bleibt also durchaus noch Zeit, Ihr Unternehmen vorzubereiten.</p>
<p>Die &#8220;Standard-Sprüche&#8221; kann wahrscheinlich jeder mittelständische Unternehmer &#8220;beten&#8221;: &#8220;Sie müssen die Eigenkapitalquote erhöhen!&#8221; - &#8220;Die Personalkosten sind zu hoch!&#8221; - So oder ähnlich haben es vermutlich die meisten Unternehmer bereits einmal von ihrer Bank oder auch ihrem Steuerberater gehört. Doch die Antwort, wie das gehen soll, bleiben diese meist schuldig.</p>
<p><strong>Strategie</strong></p>
<p>Zunächst einmal möchten wir in diesem Zusammenhang auf das eher theoretisch klingende Wort <a href="http://www.jhmc.de/10.html" target="_blank">Strategie</a> abheben. Denn leider befassen sich viel zu wenige Mittelständler mit diesem Thema.</p>
<p>Das ist schade, denn aus einer strategischen Analyse lassen sich viele Handlungsoptionen für ein Unternehmen ableiten. Das geht von Fragen des Marktes und des Wettbewerbs bis hin zu der Frage, was das Unternehmen überhaupt macht, was es besser macht als die Wettbewerber und was man daraus für die Zukunft ableiten kann. Denn aus strategischen Grundsatzentscheidungen folgen klare Handlungsanleitungen für das Tagesgeschäft.</p>
<p><strong>Marketing</strong></p>
<p>Gerade der Mittelstand ist beim Thema <a href="http://www.jhmc.de/11.html" target="_blank">Marketing</a> häufig schlecht aufgestellt. Man muss sich das wirklich einmal vorstellen: Viele wirklich tolle Unternehmen mit Spitzenprodukten verraten praktisch niemandem, dass es sie gibt. Dabei gehört Klappern doch zum Handwerk. Die Folge: Umsatzpotentiale werden nicht genutzt, da die Zielgruppe das Unternehmen und seine Leistungen unter Umständen gar nicht kennt.</p>
<p>Selbst viele durchaus respektable Unternehmen haben auch im Jahr 2011 noch keine Webseite. Andere haben zwar eine Webseite, doch diese sagt vielfach nichts aus. Hier spielen jedoch genau die weiter oben beschriebenen strategischen Vorüberlegungen eine Rolle: Denn wenn ich mir Gedanken über meine Zielgruppe mache, dann kann ich diese auch gezielt ansprechen. Und wenn ich mir Gedanken mache, was ich denn besser kann als meine Wettbewerber, dann kann ich dies in meiner Kommunikation auch entsprechend darstellen.</p>
<p>Natürlich gilt dies nicht nur für Webseiten, sondern zieht sich meist wie ein roter Faden durch die gesamte Unternehmenskommunikation. Aber Webseiten sind leichter zu recherchieren als gedruckte Broschüren. Machen Sie sich also einmal den Spaß und untersuchen Webseiten von Unternehmen dahingehend, dass Sie herausfinden, was das Unternehmen eigentlich macht. Auf vielen Webseiten werden sie diese Information nämlich nicht finden!</p>
<p>Doch Marketing ist natürlich nicht nur Kommunikation. Auch das wird leider häufig vergessen. Dabei gibt es auch in den Bereichen Produktpolitik, Preispolitik oder Distributionspolitik viele Handlungsoptionen, die helfen, Umsätze zu steigern oder Kosten einzusparen. Und wer Umsätze steigert und Kosten einspart, wird letztlich seine Eigenkapitalquote stärken.</p>
<p><strong>Organisation</strong></p>
<p>Kommen wir noch mal zu einer oben zitierten Aussage zurück: “Die Personalkosten sind zu hoch!”</p>
<p>Doch was kann man hier machen? Steigert man die Umsätze, ist das vielleicht ohnehin schon gut ausgelastete Personal noch mehr ausgelastet mit der Folge weiter steigender Personalkosten durch Neueinstellungen oder Überstunden. Was also tun?</p>
<p>Nun, die Erfahrung zeigt, dass eine Betrachtung der <a href="http://www.jhmc.de/12.html" target="_blank">Organisation</a> von außen vielfach kleine Wunder bewirken kann. Denn auch bei grundsätzlich definierten Abläufen steckt der Teufel häufig im Detail. Die Folge: Vermeidbare Mehrarbeit führt zu Kostenfallen. Viele kleine zusätzliche und vermeidbare Kosten schaukeln sich zu einer bedeutenden Summe auf, die das Unternehmen unnötig belasten. Dazu ein Beispiel aus einem unserer im letzten Jahr bearbeiteten Projekte:</p>
<p>Das von uns beratene Unternehmen betätigt sich im Bereich Großhandel. Vielfach werden dabei Flüssigkeiten von großen Gebinden in kleinere Gebinde umgefüllt. Da ein verbindlicher Produktionsplan fehlte, erfolgte die Umfüllung häufig ad hoc nach Auftragseingang.</p>
<p>Die Folge: Anstatt einmal &#8220;durchzuproduzieren&#8221;, wurden kleinere Mengen für die jeweiligen Aufträge produziert. Demnach entstand Mehrarbeit für die Vergabe und Verwaltung von Chargennummern, Arbeitsvorbereitung, Säubern der Produktionsanlagen usw.</p>
<p>Und keine Frage: Es macht einen Unterschied, ob ich einen Behälter nur einmal mit dem Gabelstapler in die Produktion fahre und dafür eine Viertelstunde benötige, oder ob ich diesen Vorgang bei gleicher Produktionsmenge acht oder zehn Mal ausführe. Es macht einen Unterschied, ob ich die Abfüllanlage nur einmal eine Stunde lang reinigen muss, oder ob ich bei gleicher Produktionsmenge diesen Arbeitsgang zehn Mal wiederhole. Es zeigte sich: Bei gleicher Produktionsmenge konnten erhebliche Arbeitszeiteinsparungen und damit Kosteneinsparungen realisiert werden.</p>
<p><strong>Förderung möglich</strong></p>
<p>Das Gute für die Unternehmen: Nicht nur bezüglich Basel III, auch für das eigene Unternehmen sind solche Maßnahmen bares Geld wert. Denn wer am Ende des Tages mehr verdient, lebt sichtlich entspannter.</p>
<p>Ebenfalls gut für den Mittelstand: Die oben beschriebenen Maßnahmen sind meist förderfähig. So werden z.B. im Rahmen der <a href="http://magazin.jhmc.de/2009/02/27/warum-alles-selbst-bezahlen/">Potentialberatung</a> bis zu 50% der Beratungskosten staatlich gefördert. Hält man sich weiter vor Augen, dass diese Maßnahmen meist mittelfristig zur Steigerung des Umsatzes und zur Senkung der Kosten beitragen, so rechnet sich eine derartige Maßnahme quasi von selbst.</p>
<p><strong>Laufender Austausch mit der Bank</strong></p>
<p>Auch der Austausch mit der Bank ist vielfach eine Achillesferse des Mittelstands. Meist wird nur die monatliche BWA übermittelt und - oft mit einiger Verspätung - der Jahresabschluss. Hier stehen sich viele Unternehmer leider selbst etwas im Wege, und das nicht nur vor dem Hintergrund von Basel III.</p>
<p>Grundsätzlich gilt, dass ein fundierter Austausch mit der Bank häufig viele Türen öffnet, die andernfalls verschlossen bleiben. So haben wir schon mehrfach erlebt, dass offene Gespräche kleine Wunder bewirkt haben. In mehreren Projekten wurden Kreditlinien sehr unbürokratisch erheblich ausgeweitet, da der Bank eine Perspektive aufgezeigt wurde. Hier kann eine <a href="http://www.jhmc.de/interims_management.html" target="_blank">kontinuierliche Unterstützung</a> des Unternehmens durch erfahrene Fachleute eine große Hilfe sein.</p>
<p><a href="http://www.jhmc.de/14.html" target="_blank">Kontakt</a> +++ <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">jhmc</a> +++ <a href="http://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank">jhmc @ twitter</a> +++ <a href="http://www.facebook.com/pages/jhmcde/104033999628926" target="_blank">jhmc @ Facebook</a></p>
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		<item>
		<title>Fallstudie - Marketing für Nicole Simon Cosmetics</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2011/06/23/fallstudie-marketing-fur-nicole-simon-cosmetics/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 13:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fallstudien]]></category>

		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits seit einigen Jahren beraten wir die Unternehmerfamilie Simon hinsichtlich strategischer und operativer Fragestellungen rund um ihre Unternehmen Nail Contact und Beauty &#38; Nail Resort Hoyer / Simon.
Zunächst erfolgte eine Beratungseinheit, in der vor dem Hintergrund der angestrebten Wachstumsziele alle Chancen und Risiken analysiert und ein umfangreicher Maßnahmenkatalog abgeleitet wurden. Erfreulich für das Unternehmen: Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits seit einigen Jahren beraten wir die Unternehmerfamilie Simon hinsichtlich strategischer und operativer Fragestellungen rund um ihre Unternehmen <a href="http://www.nail-contact.de/" target="_blank">Nail Contact</a> und <a href="http://www.beautynailresort.de/" target="_blank">Beauty &amp; Nail Resort Hoyer / Simon</a>.</p>
<p>Zunächst erfolgte eine Beratungseinheit, in der vor dem Hintergrund der angestrebten Wachstumsziele alle Chancen und Risiken analysiert und ein umfangreicher Maßnahmenkatalog abgeleitet wurden. Erfreulich für das Unternehmen: Eine derartige Beratung ist im Rahmen der sogenannten <a href="http://magazin.jhmc.de/2009/02/27/warum-alles-selbst-bezahlen/">Potentialberatung förderfähig</a>. So konnte die Hälfte des Beratungshonorars durch Fördergelder abgedeckt werden.</p>
<p>Erfreulich für uns: Nach der ersten Beratungseinheit ging das Projekt nahtlos weiter. Diese weiteren Beratungsinhalte waren zwar nicht mehr förderfähig, begleiteten das Unternehmen jedoch in der weiteren Entwicklung und halfen, es nachhaltig am Markt zu positionieren.</p>
<p>Bereits während der ersten Beratungseinheit ergab sich die Möglichkeit, eine Immobilie günstig zu erwerben, die zu einem Flagship-Store umgebaut werden sollte. Denn mittlerweile platzte man am alten Standort aus allen Nähten. Wir begleiteten die Entwicklung des Businessplans und unterstützten das Unternehmen bei den Finanzierungsverhandlungen mit der Bank.</p>
<p>Im Februar 2010 erfolgte dann die <a href="http://blog.jhmc.de/2010/02/04/nail-contact-eroffnet-beauty-nail-resort-auf-1000-quadratmetern-am-nordpark/" target="_blank">Eröffnung am neuen Standort</a> auf der Dahlener Heide 3 in Mönchengladbach: Auf 1.000 Quadratmetern befinden sich nun Verwaltung, Produktion und Versand der Gele, ein Flagship-Store für Nagelgele und anderes Zubehör rund um Nageldesign, ein Nageldesign-Schulungszentrum sowie das <a href="http://www.beautynailresort.de/" target="_blank">Beauty &amp; Nail Resort Hoyer / Simon</a>.</p>
<p>Für das Beauty &amp; Nail Resort, in dem sich die Kundinnen kosmetisch verwöhnen lassen können, entwickelten wir im Folgenden ein Konzept für den <a href="http://www.beautynailresort.de/" target="_blank">Internet-Auftritt</a>, der dann über Kooperationspartner realisiert wurde. Im Bereich Nageldesign werden natürlich ausschließlich Gele der Nail-Contact-Marke Nicole Simon Cosmetics verwendet.</p>
<p>Mit Nicole Simon Cosmetics steht nun die Gründerin des Unternehmens, Frau Nicole Simon, für die eigene Marke. Hier standen die Emotionalität sowie die Internationalisierungsfähigkeit im Vordergund. Eine der führenden deutschen Nageldesignerinnen entwickelt mit eigenen Chemikern ihre eigenen Nageldesign-Gele aufgrund ihrer Erfahrungen am Front-Desk - will heißen: Auf den Nägeln ihrer Kundinnen.</p>
<p>Zur weiteren Stützung des Markenaufbaus wurde nun das <a href="http://nicole-simon-magazin.de/" target="_blank">Nicole Simon Magazin</a> ins Leben gerufen. Durch Kombination eines Blogs rund um die Nicole Simon Cosmetics Markenwelt mit den Social Web Klassikern Facebook und Twitter soll jetzt der <a href="http://www.viraler-markenaufbau.de/" target="_blank">virale Markenaufbau</a> vorangetrieben werden.</p>
<p><a href="http://nicole-simon-magazin.de/" target="_blank"><img src="http://magazin.jhmc.de/__oneclick_uploads/2011/06/nicole-simon-magazin-referenz-virales-marketing-001a.jpg" title="Screenshot: Nicole Simon Magazin" alt="Screenshot: Nicole Simon Magazin" border="0" /></a></p>
<p>Die Themen sind vielfältig und orientieren sich an den Prdukten und Dienstleistungen sowie sonstigen Aktivitäten des Unternehmens. Aktuell steht das Sommerfest anlässlich der Frauen-Fußball-WM im Mittelpunkt der Kampagne. Schließlich befindet sich einer der Austragungsorte - das Stadion von Borussia Mönchengladbach - in Sichtweite des Unternehmensstandorts an der Dahlener Heide in Mönchengladbach.</p>
<p>Die ersten Erfolge geben uns recht: Das virale Marketing funktioniert - wieder einmal, denn wir haben ein derartiges Konzept schließlich nicht zum ersten Mal entwickelt und begleitet. Dank unserer Unterstützung konnte unser Mandant wichtige strategische Ziele erreichen. Auch das wird auf dem <a href="http://nicole-simon-magazin.de/2011/06/08/sommerfest-zur-fifa-frauen-wm/" target="_blank">Nicole Simon Sommerfest</a> natürlich ausgiebig gefeiert.</p>
<p><a href="http://www.jhmc.de/14.html" target="_blank">Kontakt</a> +++ <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">jhmc</a> +++ <a href="http://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank">jhmc @ twitter</a> +++ <a href="http://www.facebook.com/pages/jhmcde/104033999628926" target="_blank">jhmc @ Facebook</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie der Mittelstand beim Marketing im Internet viel Geld verbrennt</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2011/05/06/wie-der-mittelstand-beim-marketing-im-internet-viel-geld-verbrennt/</link>
		<comments>http://magazin.jhmc.de/2011/05/06/wie-der-mittelstand-beim-marketing-im-internet-viel-geld-verbrennt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 May 2011 16:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fallstudien]]></category>

		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist immer wieder erstaunlich, was man im Rahmen der Tätigkeit als Unternehmensberater für Strategie, Marketing und Organisation vor allem dann zu sehen bekommt, wenn es um das Thema Marketing im Internet geht. Denn hier wird aus Unwissenheit zum Teil sehr viel Geld verbrannt.
Gerade kleine und mittelständische Unternehmen machen hier sehr viele Fehler, die bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer wieder erstaunlich, was man im Rahmen der Tätigkeit als Unternehmensberater für Strategie, Marketing und Organisation vor allem dann zu sehen bekommt, wenn es um das Thema Marketing im Internet geht. Denn hier wird aus Unwissenheit zum Teil sehr viel Geld verbrannt.</p>
<p>Gerade kleine und mittelständische Unternehmen machen hier sehr viele Fehler, die bei genauerem Hinsehen vermeidbar wären. Dabei wird häufig viel Geld für nutzlose Aktionen ausgegeben. Die folgenden Beispiele aus der Praxis sollen dies anschaulich erläutern.</p>
<p><strong>Viel Geld für Werbung bei Google (Google Adwords)</strong></p>
<p>Manchmal könnte man meinen, dass es eine geradezu unlimitierte Preisbereitschaft vieler Unternehmer gibt wenn es darum geht, Anzeigen bei Google zu schalten. KLar, da hat man nun eine schöne neue Webseite - und dann wird sie von kaum einem Internet-Nutzer besucht. Was also tun? Die Antwort scheint naheliegend: Man bewirbt die Webseite mit Anzeigen bei Google.</p>
<p>Doch halt: Eine Webseite soll doch in der Regel für ein Unternehmen werben. Demnach ist eine Webseite also eine Investition in die Kommunikationspolitik des Unternehmens. Und dann gehen Leute hin und machen Werbung für ihre Werbung! Denn genau das passiert, wenn man die Unternehmenswebseite mit Anzeigen bei Google bewirbt.</p>
<p>Nun mag das ja durchaus mitunter seine Berechtigung haben. Was aber vielfach vergessen wird: Werbung bei Google kann ganz schön ins Geld gehen. In einem Projekt hatten wir den Fall, dass ein Unternehmer als erster auf die Idee kam, für seine Branche Anzeigen bei Google zu schalten. Dies führte sofort zu steigenden Umsätzen und auch Erträgen.</p>
<p>Doch seinen Wettbewerbern blieb dies natürlich nicht verborgen. Also schalteten sie ebenfalls Anzeigen bei Google. In der Folge stiegen die Preise für die Klicks auf die Anzeigen signifikant an. Über Anzeigen bei Google generierte Umsätze wurden mit derart teuren Klicks bezahlt, dass das Unternehmen defizitär arbeitete.</p>
<p>Es war also nach Alternativen zu suchen. Die Lösung war schnell gefunden: Eine <a href="http://www.viraler-markenaufbau.de/" target="_blank">virale Kampagne</a>, die nachhaltig die Bekanntheit der Marke steigerte.</p>
<p>Doch es muss natürlich nicht immer gleich <a href="http://www.viraler-markenaufbau.de/" target="_blank">Social Web Marketing</a> sein. Durch einige fundierte Vorüberlegungen lässt sich die Kommunikation grundsätzlich meist signifikant verbessern. Leider jedoch beobachten wir immer wieder die Tendenz, zunächst beispielsweise bei der Webseite eine inhaltsleere Billiglösung zu bevorzugen. Das bringt natürlich gar nichts. Und deshalb geben viele kleine und mittelständische Unternehmen kurz darauf unendliches Geld aus, um diese nutzlose Webseite dann zu bewerben.</p>
<p>So erzählte uns neulich ein Mandant, der ebenfalls eine sehr begrenzte Preisbereitschaft hinsichtlich der Erstellung seiner Internet-Präsenz demonstrierte, dass er nun Anzeigen bei Google schalten wolle. Freudestrahlend erzählte er, er hätte sich schon erkundigt: &#8220;Das kostet nur 500 € im Monat.&#8221;</p>
<p>Dabei vergisst er jedoch, dass er sich in einer sehr hart umkämpften Branche bewegt. Und für 500 € im Monat wird er nur einige wenige Klicks generieren können. Denn da viele Unternehmen um die einschlägigen Suchbegriffe dieser Branche buhlen, wird es für ihn sehr teuer werden. Und für 6.000 € im Jahr kann man zum Beispiel im Social Web einiges bewegen - und vor allem die Bekanntheit des Unternehmens nachhaltig beeinflussen.</p>
<p><strong>Wenn man die Domain kennt, muss man sie nicht googeln</strong></p>
<p>Neulich waren wir im Rahmen eines Projektes bei einem Unternehmen. Nun nennen wir hier ja keine Namen. Spielen wir also das Beispiel mit dem eigenen Namen, also &#8220;Haupt&#8221; durch. Tun wir weiter so, als wäre unsere <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">Webseite unter unternehmensberater-haupt.de</a> erreichbar.</p>
<p>Uns fiel auf, dass der Unternehmer &#8220;haupt.de&#8221; an seinem Hemdkragen eingestickt hatte. Nun kannten wir aber nur die Domain &#8220;unternehmensberater-haupt.de&#8221;. Also fragten wir, ob er die Domain &#8220;haupt.de&#8221;  auch besitze. Die verblüffende Antwort: &#8220;Nein, aber wenn man das eingibt, kommt man auch zu uns!&#8221;</p>
<p>Aha! Da hatten wir also wieder jemanden entdeckt, der einfach alles in Google eingibt, egal ob das Sinn macht oder nicht. Spielen wir das also einmal mit &#8220;haupt.de&#8221; durch und geben diesen Begriff bei Google ein. Wir erhalten folgende Suchergebnisse:</p>
<p><img src="http://magazin.jhmc.de/__oneclick_uploads/2011/05/screenshot-haupt-de-002a.jpg" alt="Screenshot der Suchergebnisse bei Google für haupt.de" /></p>
<p>Wie erwartet findet Google diverse Unternehmen, die &#8220;haupt.de&#8221; in ihrer Domain führen. Unter anderem finden wir &#8220;restaurant-haupt.de&#8221; oder &#8220;brautmoden-haupt.de&#8221;. Insofern hat der Unternehmer ja sogar recht wenn er meint, dass man so auch auf seiner Seite landen könne.</p>
<p>Nun ist es aber so, dass es natürlich auch viele (wir behaupten, es ist die Mehrzahl) Menschen gibt, die ein Computerprogramm sogar so nutzen, wie es gedacht ist. Und die geben in diesem Falle &#8220;haupt.de&#8221; ganz einfach in die Adresszeile des Browsers ein. Denn wenn man eine Domain kennt, dann muss man sie ja schließlich nicht mehr googeln. Ja, und dann kommt man nicht &#8220;auch zu uns&#8221;. Dann landet man ganz woanders.</p>
<p><img src="http://magazin.jhmc.de/__oneclick_uploads/2011/05/screenshot-haupt-de-webseite-001a.jpg" alt="Screenshot der Webseite haupt.de" /></p>
<p>Unser Mandant macht demnach unbezahlt Werbung für ein völlig fremdes Unternehmen. Dabei hat das Hemd und die entsprechende Bestickung sicherlich Geld gekostet. Hätte er - übertragen auf unser Beispiel - &#8220;<a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">unternehmensberater-haupt.de</a>&#8221; einsticken lassen, dann wäre die Investition nicht für die Katz gewesen.</p>
<p>Denn dann würden Leute die die Domain in die Adresszeile des Browsers eingeben nicht irgendwo landen, sondern auf der Webseite des werbenden Unternehmens.</p>
<p><a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank"><img src="http://magazin.jhmc.de/__oneclick_uploads/2011/05/screenshot-webseite-jorg-haupt-management-consulting-001a.jpg" title="Screenshot der Webseite der Jörg Haupt Management Consulting" alt="Screenshot der Webseite der Jörg Haupt Management Consulting" border="0" /></a></p>
<p><a href="http://www.jhmc.de/14.html" target="_blank">Kontakt</a> +++ <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">jhmc</a> +++ <a href="http://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank">jhmc @ twitter</a> +++ <a href="http://www.facebook.com/pages/jhmcde/104033999628926" target="_blank">jhmc @ Facebook</a></p>
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		<item>
		<title>Return on Investment - einfach erklärt</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2011/05/04/return-on-investment-einfach-erklart/</link>
		<comments>http://magazin.jhmc.de/2011/05/04/return-on-investment-einfach-erklart/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 May 2011 09:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Videotipps]]></category>

		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/2011/05/04/return-on-investment-einfach-erklart/</guid>
		<description><![CDATA[Betriebswirtschaftliches Vokabular stellt für viele kleine und  mittelständische Unternehmer ein Gräuel dar. Mit “denglisch”  durchsetztes Fachchinesisch, das einem von Unternehmensberatern, Steuerberatern oder Bankern um die Ohren gehauen wird.
So wie Return on Investment, auch als ROI bzw. Kapitalrendite  bezeichnet. Ermittelt wird die Rendite der unternehmerischen Tätigkeit,  gemessen am Gewinn im Verhältnis zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Betriebswirtschaftliches Vokabular stellt für viele kleine und  mittelständische Unternehmer ein Gräuel dar. Mit “denglisch”  durchsetztes Fachchinesisch, das einem von <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">Unternehmensberatern</a>, Steuerberatern oder Bankern um die Ohren gehauen wird.</p>
<p>So wie Return on Investment, auch als ROI bzw. Kapitalrendite  bezeichnet. Ermittelt wird die Rendite der unternehmerischen Tätigkeit,  gemessen am Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital. So kann die  Effizienz einer Investition im Vergleich zu anderen Investitionen  beurteilt werden.</p>
<p>Auf diese Art lässt sich also ein Unternehmen mit einem anderen  Unternehmen oder Branchenkennziffern vergleichen. Denn schließlich hat  der Unternehmer ja auch sein Kapital in sein Unternehmen investiert.</p>
<p>Die Formel zur Berechnung des Return on Investment lautet: ROI = Gewinn / Gesamtkapital</p>
<p>Im folgenden Video wird der Begriff Return on Investment anschaulich erläutert.</p>
<p><iframe src="http://aktien.jhmc.de/Videosegment%20ROI%20JHMC%20Magazin%20001.htm" scrolling="no" frameborder="0" height="450" width="550"></iframe></p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://magazin.jhmc.de/video-news/">weitere Videos</a> +++ <a href="http://nachrichten.jhmc.de/" target="_blank">jhmc Nachrichtenservice</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Program Trading (7) - &#8230; und noch einmal!</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2011/04/14/program-trading-7-und-noch-einmal/</link>
		<comments>http://magazin.jhmc.de/2011/04/14/program-trading-7-und-noch-einmal/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 13:52:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/2011/04/14/program-trading-7-und-noch-einmal/</guid>
		<description><![CDATA[Bereits an anderer Stelle haben wir einmal vermutet, dass uns das Thema Program Trading immer wieder aufs Neue einholt. Und in der Tat: Heute war es wieder einmal soweit.
Worum geht es? Ganz einfach: Vor einigen Jahren begleiteten wir ein Management Team bei einem großen Management Buy In. Zeitgleich lernten wir auf einer Veranstaltung einige Personen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits an anderer Stelle haben wir einmal vermutet, dass uns das <a href="http://magazin.jhmc.de/2008/09/23/program-trading-6-mal-wieder/">Thema Program Trading immer wieder aufs Neue einholt</a>. Und in der Tat: Heute war es wieder einmal soweit.</p>
<p>Worum geht es? Ganz einfach: Vor einigen Jahren begleiteten wir ein Management Team bei einem großen Management Buy In. Zeitgleich lernten wir auf einer Veranstaltung einige Personen kennen die vorgaben, Kontakte zu diversen Investoren zu haben. Nun ja, <a href="http://blog.jhmc.de/2011/01/19/jorg-haupt-management-consulting-begleitet-realpulse-gmbh-bei-der-einwerbung-von-beteiligungskapital/" target="_blank">zwar haben wir das auch</a>, aber es kann ja nicht schaden, sich weitere Kontakte aufzubauen. So stellten wir ihnen also die Executive Summaries einiger <a href="http://marktplatz.jhmc.de/" target="_blank">unserer Projekte</a> vor.</p>
<p>Irgendwann rief uns dann einer dieser Herren an und behauptete, dass gerade eine einmalige Investment-Chance bestünde. Man müsse nur schnell handeln. Den damals vorgetragenen Sermon haben wir bereits an <a href="http://magazin.jhmc.de/2008/02/28/program-trading-1-ein-erfahrungsbericht/">anderer Stelle ausführlich beschrieben</a>. Demnach sollte man eine größere Summe auf einem Bankkonto einzahlen. Im Wege des sogenannten Program Trading sollte das Geld dann risikolos und mit ganz tollen Renditen quasi von alleine wachsen.</p>
<p>Es erklärt sich von selber, dass das natürlich kompletter Blödsinn ist. Na ja, zumindest erklärt sich uns das. Denn offensichtlich fallen immer wieder Menschen auf diesen Quatsch herein.</p>
<p>Was wir indes von dem heutigen Anrufer halten sollen, ist uns jedoch nicht so ganz klar. Denn es meldete sich ein freundlicher Herr mit einem leichten ausländischen Akzent auf einer nicht unterdrückten Handy-Nummer. Dieser freundliche Herr sagte, er hätte auf unserer Webseite gelesen, dass wir Program Trading bzw. High Yield Investment Programs anbieten würden.</p>
<p>Wir erwiderten, dass dies nicht sein könne. Vielmehr würden wir davor warnen, da diese wundersamen Geldvermehrungsvehikel kompletter Blödsinn wären. So und nicht anders haben wir es in <a href="http://magazin.jhmc.de/2008/02/28/program-trading-1-ein-erfahrungsbericht/">mehreren Berichten in unserem Magazin</a> beschrieben.</p>
<p>Und wirklich: Risikolose Geldvermehrung zu traumhaften Renditen? Leute denkt einfach einmal nach! Würde es das Program Trading geben, dann wäre Lehman Brothers niemals insolvent geworden. So ähnlich haben wir es auch dem freundlichen Anrufer erklärt: Würde es das Program Trading geben, dann hätten Staaten wie z.B. Griechenland nicht ihre aktuellen Finanzprobleme.</p>
<p>Aber wie so oft wurden wir neugierig: Wir fragten, ob er denn selber gerade 10 Mio. Euro investieren wolle. Diese Summe hatte er uns nämlich in einem Beispiel genannt: &#8220;Stimmt es, dass ich 10 Mio. Euro risikolos investieren kann und nach wenigen Wochen 100 Mio. Euro habe?&#8221; Man ist fast geneigt, eine Gegenfrage zu stellen: &#8220;Stimmt es, dass die Erde eine Scheibe ist und man nach Erreichen des Horizonts in den Höllenschlund fällt?&#8221; Aber im Ernst! Wie kann man solch eine Frage stellen?</p>
<p>Doch zurück zu unserer Frage an den freundlichen Herrn, ob er denn selber gerade 10 Mio. Euro investieren wolle. Er erklärte uns, dass er dies nicht wolle. Stattdessen sei er &#8220;Financial Broker&#8221; und wolle sich bei uns informieren.</p>
<p>Na ja, also entweder ist dieser &#8220;Financial Broker&#8221; vollkommen mit der Muffe gepufft oder aber nicht echt, will heißen: Vielleicht hatten wir in Wahrheit einen Ermittler gegen die einschlägige Program-Trading-Mafia am Telefon. Oder aber es war ein Program-Trading-Mafiosi, dem unsere <a href="http://magazin.jhmc.de/2008/02/28/program-trading-1-ein-erfahrungsbericht/">Berichterstattung dazu</a> ebenso auf den Zeiger geht wie vermutlich manch anderen Zeitgenossen unsere <a href="http://magazin.jhmc.de/category/spam-konsorten/">Berichterstattung zu anderen allerlei merkwürdigen Angeboten</a>, die einem Unternehmer im Laufe seiner Karriere so begegnen. Kein Problem, liebe Program Trader, Formularbetrüger und sonstigen Spammer: Wir machen das immer wieder gerne. <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Derweil wundern wir uns, dass dieses auch High Yield Investment Programs genannte Program Trading immer noch Leute hinter dem Ofen hervorlockt. Fatal, wenn Gier den Verstand aushebelt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gewerbeauskunft-Zentrale Reloaded</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2011/04/10/gewerbeauskunft-zentrale-reloaded/</link>
		<comments>http://magazin.jhmc.de/2011/04/10/gewerbeauskunft-zentrale-reloaded/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 15:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Spam &amp; Konsorten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/2011/04/10/gewerbeauskunft-zentrale-reloaded/</guid>
		<description><![CDATA[Kann das wirklich wahr sein? Da haben wir doch erst im letzten Beitrag über die Gewerbeauskunft-Zentrale berichtet. Dabei handelt es sich um ein völlig unwichtiges Internet-Verzeichnis, das überteuerte Brancheneinträge anbietet. Das Angebot wird auf offiziell aussehenden Schreiben - ja was? Unterbreitet kann man nämlich nicht sagen. Versteckt trifft es wohl eher. Deshalb werden solche Sachverhalte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann das wirklich wahr sein? Da haben wir doch erst im <a href="http://magazin.jhmc.de/2011/03/10/gewerbeauskunft-zentrale-die-bauernfanger-von-der-gwe-wirtschaftsinformations-gmbh/">letzten Beitrag über die Gewerbeauskunft-Zentrale</a> berichtet. Dabei handelt es sich um ein völlig unwichtiges Internet-Verzeichnis, das überteuerte Brancheneinträge anbietet. Das Angebot wird auf offiziell aussehenden Schreiben - ja was? Unterbreitet kann man nämlich nicht sagen. Versteckt trifft es wohl eher. Deshalb werden solche Sachverhalte auch mit dem Stichwort &#8220;Formularbetrug&#8221; umschrieben.</p>
<p><a href="http://magazin.jhmc.de/2011/03/10/gewerbeauskunft-zentrale-die-bauernfanger-von-der-gwe-wirtschaftsinformations-gmbh/">Wie berichtet</a> hatten wir ein solches Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale erhalten und von dem Ausfüllen und Absenden des unterschriebenen Formulars abgeraten.</p>
<p>Und dann das! Die schicken doch tatsächlich Erinnerungsschreiben! Neulich hatten wir tatsächlich ein weiteres Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale im Briefkasten. Mit Datum vom 29.03.2011 schreibt man uns:</p>
<p align="center">&#8220;<strong><u>Schreiben ist Ihnen schon am 04.03.2011 per Post zugesandt worden!</u></strong>&#8220;</p>
<p>Ja, tatsächlich. Das war wirklich der Fall. Und wir haben mit dem Schreiben exakt zwei sinnvolle Dinge gemacht: Erstens haben wir einen <a href="http://magazin.jhmc.de/2011/03/10/gewerbeauskunft-zentrale-die-bauernfanger-von-der-gwe-wirtschaftsinformations-gmbh/">Magazinbeitrag verfasst</a> in dem wir raten, den Brief der Gewerbeauskunft-Zentrale einfach wegzuscmeißen. Zweitens haben wir danach exakt das getan: Wir haben den Brief weggeschmissen. Schließlich wollen wir ja nicht 478,20 € netto für einen vollkommen sinnlosen Eintrag in einem noch sinnloseren Portal ausgeben.</p>
<p>Doch die Gewerbeauskunft-Zentrale gibt sich so einfach nicht geschlagen. Deshalb haben wir ja nun ein neues Schreiben erhalten. In Fettdruck und mit unterstrichenem Text wird uns ganz so wie im obigen Beispiel die Dringlichkeit des Eintrags unserer Firmendaten bei der Gewerbeauskunft-Zentrale suggeriert.</p>
<p>Es folgt der gleiche Blödsinn wie beim letzten Mal. Das Formular ist in zwei Spalten unterteilt. In der linken Spalte finden sich die Angaben zu unserem <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">Unternehmen</a>. Branche, E-Mail und Internet sind nicht ausgefüllt und mit dem Hinweis versehen:</p>
<p><strong><u>(muß durch Sie ergänzt werden)</u></strong></p>
<p>Nein, das muss es sicher nicht. Denn dann müssten wir den Quatsch ja schließlich unterschrieben an die GWE-Wirtschaftsinformations GmbH zurücksenden. Und das wollen wir ja zwecks Vermeidung völlig überflüssiger Kosten eben gerade nicht.</p>
<p>Immerhin schreibt man uns noch, dass die Rückantwort per Fax bis zum 05.04.2001 gebührenfrei ist und nennt dafür eine 0800-Nummer. Na, solch ein großzügiges Angebot begeistert uns aber nun wirklich. Gebührenfrei ist übrigens auch das Entsorgen des Formulars in unserer &#8220;Ablage P&#8221;. Und genau da packen wir es nun hin. Wir hatten es eh nur aufbewahrt, um diesen Beitrag hier zu schreiben. <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Doch schauen wir uns schnell noch die rechte Spalte des Schreibens an. Die ist natürlich viel kleiner gedruckt, damit man die Einzelheiten schneller übersieht. Noch kleiner sind die AGB auf der Rückseite. Aber wir wollen uns ja nun mit der rechten Spalte der Vorderseite beschäftigen. Dort heißt es:</p>
<p>&#8220;<strong>Gewerbeauskunft-Zentrale.de/Krefeld<br />
Eintragsangebot zur Empfehlung Ihres Betriebes</strong></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>nur vollständige und aktuelle Firmen- und Betriebsdaten gewährleisten unter der Gewerbeauskunft-Zentrale.de eine erfolgreiche Empfehlung Ihres Unternehmens an die Gewerbetreibenden und die Verbraucher. Für den einwandfreien Eintrag Ihres Gewerbebetriebes prüfen Sie bitte die Daten zum Basiseintrag und senden uns diese bei Annahme zwecks Bearbeitung und Vervollständigung bis spätestens 05. April 2011 zurück.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Ihre Gewerbeauskunft-Zentrale.de&#8221;</p>
<p>Komisch! Und wir haben immer gedacht, mit einem kostenlosen Eintrag bei <a href="http://magazin.jhmc.de/2008/03/05/qype-web-20-gezielt-nutzen/">Qype</a> oder Google Places käme man nicht nur - da kostenlos - billiger davon, sondern würde auch einen Eintrag in wirklich wichtigen Verzeichnissen vornehmen. Doch schauen wir auf den unteren Teil der rechten Spalte des Schreibens der Gewerbeauskunft-Zentrale:</p>
<p>&#8220;<strong>Leistungsübersicht/Eintragungsdarstellung</strong></p>
<p>Basiseintrag:<br />
Name, Adresse, Telefon, Telefax, Informationstext, E-mail, Internetadresse inklusive Verlinkung auf Ihre Homepage und einem integrierten automatischen Routenplaner. Marketingbeitrag mtl. zzgl. Ust: Eur 39,85. Die Aktualisierung und Berechnung erfolgt einmal pro Jahr.</p>
<p>Bildeintrag:<br />
Alle Leistungen des Basiseintrags zzgl. Foto oder Logo sowie einem erweiterten Infotext. Bitte kein Bild oder Logo mitsenden, diese werden gesondert angefordert. Ab sofort ohne Aufpreis.</p>
<p>Bitte beachten: Ihre Eintragung erfolgt unter Gewerbeauskunft-Zentrale.de innerhalb weniger Arbeitstage nach Rücksendung dieses behörden- und kammerunabhängigen Angebotes. Es besteht bisher keinerlei Geschäftsbeziehung. Durch die Unterzeichnung wird der Basiseintrag für zwei Jahre verbindlich bestellt. Es gelten die umseitig allgemeinen Geschäftsbedingungen, diese sind auch einzusehen unter Gewerbeauskunft-Zentrale.de.&#8221;</p>
<p>Der Hammer! Bei monatlich 39,85 € netto zahlt man tatsächlich 478,20 € zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer für kompletten Blödsinn. Wahnsinn ist auch, dass diese Masche offensichtlich immer wieder funktioniert. Es ist schon erstaunlich festzustellen, dass sich manche Unternehmer sehr schwer tun, für die Grundlagen eines erfolgreichen <a href="http://www.jhmc.de/11.html" target="_blank">Marketing</a> ein wenig Geld in die Hand zu nehmen, andererseits bedenkenlos für solch einen Quatsch Geld regelrecht zum Fenster rausschmeißen.</p>
<p>Und dann muss man diese 478,20 € zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer für kompletten Blödsinn sogar gleich zwei Mal berappen. Denn schließlich bucht man ja verbindlich für zwei Jahre. Und selbstverständlich verlängert sich der ganze Quatsch automatisch um jeweils weitere zwölf Monate, sofern nicht spätestens drei Monate vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit per eingeschriebenem Brief gekündigt wird.</p>
<p>Auch dieser Passus ist ein echter Hammer. Schickt man die Kündigung demnach <strong><u>nicht</u></strong> per Einschreiben, so wirft dieser hochseriöse Anbieter nutzloser Gewerbeeintragungen das Schreiben vermutlich einfach weg.</p>
<p>Wer das Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale <strong><u>nicht</u></strong> einfach wegwirft, ist demnach wirklich selber schuld. Sollte man den Vertrag dennoch abgeschlossen haben, schickt man am besten gleich morgen besagtes Einschreiben mit der Kündigung los. Vorab sollte man das Kündigungsschreiben gleich noch ein zweites Mal per Fax schicken. Denn sonst zahlt man ja weiter treudoof jedes Jahr 478,20 € zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer für kompletten Blödsinn.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.easywebcity.de/spammer_blacklist.html" target="_blank">Unsere Spammer Blacklist</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gewerbeauskunft-Zentrale - Die Bauernfänger von der GWE-Wirtschaftsinformations GmbH</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2011/03/10/gewerbeauskunft-zentrale-die-bauernfanger-von-der-gwe-wirtschaftsinformations-gmbh/</link>
		<comments>http://magazin.jhmc.de/2011/03/10/gewerbeauskunft-zentrale-die-bauernfanger-von-der-gwe-wirtschaftsinformations-gmbh/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 23:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Spam &amp; Konsorten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/2011/03/10/gewerbeauskunft-zentrale-die-bauernfanger-von-der-gwe-wirtschaftsinformations-gmbh/</guid>
		<description><![CDATA[Heute hatten wir wieder einmal einen Brief in unserem Briefkasten, über den es sich zu berichten lohnt. Der Brief steckte in einem Umschlag aus Recycling-Papier und trug den Stempel: &#8220;Gewerbeauskunft-Zentrale.de&#8221;. Schon beim Entnehmen des Briefes aus dem Briefkasten dachten wir uns also: &#8220;Ah, Neues von der Front der Formularbetrüger!&#8221; Und genau so war es dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hatten wir wieder einmal einen Brief in unserem Briefkasten, über den es sich zu berichten lohnt. Der Brief steckte in einem Umschlag aus Recycling-Papier und trug den Stempel: &#8220;Gewerbeauskunft-Zentrale.de&#8221;. Schon beim Entnehmen des Briefes aus dem Briefkasten dachten wir uns also: &#8220;Ah, Neues von der Front der Formularbetrüger!&#8221; Und genau so war es dann auch.</p>
<p>Dieses Mal schreibt also die GWE-Wirtschaftsinformations GmbH mit Sitz auf der Hauptstraße 34 in 40597 Düsseldorf. Angeboten wird ein Eintrag in das garantiert sinnlose und auch nutzlose Register der Gewerbeauskunft-Zentrale.</p>
<p>Was sollen wir sagen? Langsam wird es echt langweilig mit all den <a href="http://magazin.jhmc.de/2011/02/18/die-formularbetruger-sind-wieder-unterwegs/">Formularbetrugs-Spammern</a>. Immerhin scheint sich diese Bauernfängerei ja doch zu lohnen. Denn es finden sich ja immer mehr Trittbrettfahrer, die im Fahrwasser <a href="http://magazin.jhmc.de/category/spam-konsorten/">ähnlich seriöser Angebote</a> versuchen, ehrlich arbeitende Menschen mit Ihrem Schund über den Tisch zu ziehen.</p>
<p>Der Brief der GWE-Wirtschaftsinformations GmbH ist wie der Umschlag aus Recycling-Papier und soll damit wohl ein amtliches Schreiben vortäuschen. Oben auf diesem Briefpost-Spam steht dick und fett:</p>
<p align="center"><em><strong>Gewerbeauskunft-Zentrale</strong><br />
- Erfassung gewerblicher Einträge - </em></p>
<p>Na, das klingt ja schonmal richtig wichtig, oder? Nicht ganz so fett ist übrigens der Passus &#8220;Eintragsangebot zur Empfehlung Ihres Betriebes&#8221; hervorgehoben. Und man muss den Text schon aufmerksam studieren um die Stelle zu finden, an der dem Leser offenbart wird, dass diese sinnlose Leistung 39,85 € monatlich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer kostet. Praktischerweise wird dieser Betrag nur einmal im Jahr berechnet, so dass für den Eintrag in der nutzlosen Gewerbeauskunft-Zentrale satte 478,20 € netto auf einen Schlag zu berappen sind.</p>
<p>Dafür bekommt der über den Tisch gezogene Unternehmer einen Basiseintrag auf diesem blödsinnigen Verzeichnis verpasst. Dieser enthält: Name, Adresse, Telefon, Telefax, Informationstext, E-Mail, Internetadresse &#8220;inklusive Verlinkung auf Ihre Homepage&#8221; und einen integrierten automatischen Routenplaner.</p>
<p>Wahnsinn! Das gibt es bei <a href="http://magazin.jhmc.de/2008/03/05/qype-web-20-gezielt-nutzen/">Qype</a> oder natürlich Google Places umsonst. Und da Qype und Google definitiv bekannter sind als die Gewerbeauskunft-Zentrale dürfte nun jedem noch zweifelnden Leser klar sein, dass der Eintrag in der Gewerbeauskunft-Zentrale ein echter Griff ins Klo ist.</p>
<p>Dummerweise schließt man jedoch zunächst einmal einen Vertrag mit den Bauernfängern und bestellt den nutzlosen Basiseintrag im Verzeichnis Gewerbeauskunft-Zentrale.de für zwei Jahre. Sofern man nicht rechtzeitig kündigt, verlängert sich dieser Blödsinn natürlich noch automatisch.</p>
<p>Ja, was soll man da noch sagen? Wer darauf hereinfällt ist <a href="http://magazin.jhmc.de/category/spam-konsorten/">wie immer</a> selber schuld. Merkwürdig ist jedoch, dass sich offenbar immer wieder Menschen finden, die solch ins Haus flatterndes Altpapier ohne jede weitere Prüfung unterschreiben.</p>
<p>Hier könnten viele Unternehmen nach unserer Auffassung richtig viel Geld sparen. Denn das geradezu inflationäre Auftreten des Formularbetrug-Spams zeigt doch, dass dies ein richtig gutes Geschäft sein muss. Bedenkt man, dass dieser Mist sogar per Briefpost verschickt wird (was ja nun wirklich mehr kostet als per E-Mail verbreiteter Spam) und bedenkt man weiter, dass die Versandkosten durch die Beiträge über den Tisch gezogener Menschen gedeckt werden müssen, bevor man damit in die Gewinnzone fährt so ahnt man, was für ein Geschäft dieser Schwindel sein muss.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.easywebcity.de/spammer_blacklist.html" target="_blank">Unsere Spammer Blacklist</a></p>
<p><a href="http://www.jhmc.de/14.html" target="_blank">Kontakt</a> +++ <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">jhmc</a> +++ <a href="http://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank">jhmc @ twitter</a> +++ <a href="http://www.facebook.com/pages/jhmcde/104033999628926" target="_blank">jhmc @ Facebook</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein Branchenbuch Krefeld - Post von der J. Kerler Verlag GmbH</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2011/03/05/mein-branchenbuch-krefeld-post-von-der-j-kerler-verlag-gmbh/</link>
		<comments>http://magazin.jhmc.de/2011/03/05/mein-branchenbuch-krefeld-post-von-der-j-kerler-verlag-gmbh/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 14:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Spam &amp; Konsorten]]></category>

		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hatten wir wieder einmal enen interessanten Brief im Briefkasten. Denn ein Unternehmen namens J.Kerler Verlag GmbH aus Ingolstadt schreibt uns einen Brief, in dessen Kopfzeile dick, fett und gelb hinterlegt &#8220;Branchenbuch Krefeld&#8221; steht.
Weiter steht da:
Eintragungsantrag
zur Aufnahme in unser regionales Branchenbuch im Internet, bitten wir Sie Ihre Unternehmensdaten zu prüfen und uns den Eintragungsauftrag bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hatten wir wieder einmal enen interessanten Brief im Briefkasten. Denn ein Unternehmen namens J.Kerler Verlag GmbH aus Ingolstadt schreibt uns einen Brief, in dessen Kopfzeile dick, fett und gelb hinterlegt &#8220;Branchenbuch Krefeld&#8221; steht.</p>
<p>Weiter steht da:</p>
<p><strong><em>Eintragungsantrag</em></strong></p>
<p><em>zur Aufnahme in unser regionales Branchenbuch im Internet, bitten wir Sie Ihre Unternehmensdaten zu prüfen und uns den Eintragungsauftrag bis spätestens <strong>30.04.2011</strong> zurück zu senden.</em></p>
<p>Nun, das werden wir natürlich garantiert nicht machen. Was wir jedoch machen werden ist, uns mit diesem neuerlichen Beispiel für bedingt seriöse Offerten einmal näher zu befassen.</p>
<p>Wieder einmal finden wir hier die klassische Vorgehensweise all derjenigen Fälle vor, die unter dem Begriff <a href="http://magazin.jhmc.de/2011/02/18/die-formularbetruger-sind-wieder-unterwegs/">Formularbetrug</a> subsumiert werden. Wobei der Begriff &#8220;Betrug&#8221; eigentlich nicht korrekt ist. Denn in der Regel schließt man tatsächlich einen gültigen Vertrag mit dem jeweiligen Unternehmen ab. In diesem Fall also mit der J. Kerler Verlag GmbH, die einem 99,00 € im Monat für den Eintrag in einem nutzlosen Verzeichnis abluchsen will.</p>
<p>Schauen wir uns das Verzeichnis also einmal genauer an. Die J. Kerler Verlag GmbH betreibt neben einer Startseite mit der Domain www.meinbranchenbuch-deutschland.de diverse weitere Webseiten mit regionalem Bezug, darunter mit der Domain www.meinbranchenbuch-krefeld.de auch auch eine Seite für Krefeld. Diese sieht folgendermaßen aus (Screenshot vom 05.03.2011):</p>
<p><img src="http://magazin.jhmc.de/__oneclick_uploads/2011/03/mein-branchenbuch-krefeld-screenshot-001a.jpg" alt="Mein Branchenbuch Krefeld - Screenshot" /></p>
<p>Nun, dagegen ist grundsätzlich erst einmal nichts einzuwenden. Aber macht es tatsächlich Sinn, sich für 99,00 € monatlich dort einzutragen?</p>
<p>Nun sind wir ja eine Unternehmensberatung in Krefeld. In einer fundierten Datenbank sollten wir also z.B. in der Suchwortkombination &#8220;Unternehmensberatung&#8221; &amp; &#8220;Krefeld&#8221;, &#8220;Unternehmensberater&#8221; &amp; &#8220;Krefeld&#8221; und &#8220;Consulting&#8221; &amp; &#8220;Krefeld&#8221; auffindbar sein. Doch auffindbar sind wir lediglich unter &#8220;Consulting&#8221; &amp; Krefeld&#8221; (Screenshot vom 05.03.2011):</p>
<p><img src="http://magazin.jhmc.de/__oneclick_uploads/2011/03/jorg-haupt-management-consulting-in-mein-branchenbuch-krefeld-screenshot-001a.jpg" alt="Die Jörg Haupt Management Consulting und ihr Eintrag in “mein-branchenbuch-krefeld.de”" /></p>
<p>Unter dem Stichwort &#8220;Consulting&#8221; sind wir also offensichtlich bereits in das Verzeichnis für Krefeld eingetragen. Wozu also die kostenpflichtige Leistung der J. Kerler Verlag GmbH in Anspruch nehmen? In dem freundlichen Schreiben eben dieses Verlags heißt es dazu:</p>
<p><em>Die Richtigkeit der oben aufgeführten Firmendaten sowie die Aufnahme in das Online Branchenbuch www.meinbranchenbuch-krefeld.de wird zum Grundpreis von jährlich 1.188,00 Euro netto für den Basiseintrag mit Ihrer Unterschrift bestätigt. </em></p>
<p>Nun, natürlich haben wir nicht unterschrieben. Denn wir sind ja nicht völlig mit der Muffe gepufft. Demnach haben wir auch kein Geld überwiesen. Dennoch sind wir mit einem Eintrag in diesem Spitzenverzeichnis vertreten. Gut, zugegeben, natürlich fehlt ein Link auf unsere Webseite und das Unternehmen heißt korrekt &#8220;<a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">Jörg Haupt Management Consulting</a>&#8221; und nicht &#8220;Management und Consulting Jörg Haupt&#8221;. Offensichtlich sind die eingetragenen Daten also auch noch schlampig recherchiert. Aber wir sind ja auch ohne das ominöse neue Krefelder Branchenbuch der J. Kerler Verlag GmbH ganz gut im Internet zu finden.</p>
<p>Überhaupt: Kämen Sie auf die Idee, eine Domain namens &#8220;meinbranchenbuch-krefeld.de&#8221; aufzusuchen? Längst gibt es doch fundierte Telefon- und Branchenverzeichnisse von 11880 bis telefonbuch.de. Und im Zweifel kann man ja auch immer noch die einschlägigen <a href="http://www.easywebcity.de/tools_suchen_im_www.html" target="_blank">Suchmaschinen</a> befragen.</p>
<p>Warum aber scheinen immer wieder Menschen auf derartige Angebote anzuspringen? Nun entweder meinen Sie, dass es sich um ein Schreiben eines der großen Telefonbuchverlage handelt. Zwar wird im Kleingedruckten darauf hingewiesen, dass dies nicht der Fall ist. Insofern kann man da eigentlich auch kein Mitleid mit denjenigen haben, die darauf hereingefallen sind.</p>
<p>Oder aber sie meinen, Ihrem Unternehmen etwas Gutes zu tun und buchen den Eintrag in dem guten Glauben, das <a href="http://www.jhmc.de/11.html" target="_blank">Marketing</a> Ihres Unternehmens damit zu beflügeln. Damit kommen wir aber einem weiteren Phänomen auf die Spur: Manche Leute tun sich hinsichtlich des Marketing mit sauberer Grundlagenarbeit unheimlich schwer, um dann später unendliches Geld für völlig sinnlose Aktionen auszugeben. Dabei könnten Unternehmen an dieser Stelle durch sinnvollen Einsatz ihrer knappen Ressourcen viel Geld sparen und denoch die Effizienz ihrer Kommunikation deutlich steigern.</p>
<p>Es bleibt also das, was man gemeinhin ein &#8220;Geschmäckle&#8221; nennt. Denn natürlich sind die Farben, mit denen das Branchenbuch der J. Kerler Verlag GmbH auftritt, nicht ganz zufällig gewählt. Natürlich erinnert der gelbe Balken mit dem Hinweis &#8220;Branchenbuch&#8221; an die bekannten <a href="http://www.gelbeseiten.de/" target="_blank">Gelben Seiten</a>. Übrigens: Dort sind wir z.B. sowohl im Hauptportal der Gelben Seiten als auch in deren <a href="http://www.businessdeutschland.de/" target="_blank">B2B-Marktplatz</a> selbstverständlich auch unter der Suchwortkombination &#8220;Unternehmensberatung&#8221; und &#8220;Krefeld&#8221; zu finden. Und das sogar ganz ohne ein ominöses Angebot, das uns 1.188,00 € netto im Jahr kostet. Aber das ist es wohl, was eine fundierte Datenbank eines seriösen Unternehmens vom Angebot eines <a href="http://magazin.jhmc.de/category/spam-konsorten/">Spammers</a> unterscheidet.</p>
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		<title>Die Formularbetrüger sind wieder unterwegs</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2011/02/18/die-formularbetruger-sind-wieder-unterwegs/</link>
		<comments>http://magazin.jhmc.de/2011/02/18/die-formularbetruger-sind-wieder-unterwegs/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 11:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Spam &amp; Konsorten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Formularbetrüger sind wieder unterwegs. Oder sollten wir sagen: Immer noch? Nun ja, vermutlich werden die Formularbetrüger mit ihrem Nepp so lange weitermachen, wie sie immer wieder Opfer für ihren Nepp finden.
Diese Woche haben uns gleich drei (!) alte Bekannte angeschrieben: Zunächst ging ein Schreiben des nutzlosen Ausstellerverzeichnisses Expo-Guide ein. Gestern folgte dann, ebenfalls auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Formularbetrüger sind wieder unterwegs. Oder sollten wir sagen: Immer noch? Nun ja, vermutlich werden die Formularbetrüger mit ihrem Nepp so lange weitermachen, wie sie immer wieder Opfer für ihren Nepp finden.</p>
<p>Diese Woche haben uns gleich drei (!) alte Bekannte angeschrieben: Zunächst ging ein Schreiben des nutzlosen <a href="http://magazin.jhmc.de/2010/02/10/ein-brief-aus-mexiko-das-nutzlose-ausstellerverzeichnis-expo-guide/">Ausstellerverzeichnisses Expo-Guide</a> ein. Gestern folgte dann, ebenfalls auf dem Postweg, ein Schreiben des hochseriösen Unternehmens <a href="http://magazin.jhmc.de/2010/07/24/noch-mehr-nepp-die-deutsche-markenverlangerungs-gmbh/">Deutsche Markenverlängerungs AG</a>. Ja, und heute hatten wir dann zu allem Überfluss noch eine E-Mail des Absenders <a href="http://blog.jhmc.de/2010/12/14/wcrmailingsnet-und-der-eintrag-im-gelben-branchenbuch-2011/" target="_blank">Gelbes Branchenbuch</a> in unserem Spamfach.</p>
<p>Nun ja, grundsätzlich gibt es darüber eigentlich nichts Neues zu berichten. Dieser Schund enthält lauter Angebote zu definitiv nicht benötigten Leistungen. Und da diese Angebote regelmäßig wie amtliche Schreiben aufgemacht sind, fallen manche Menschen eben darauf herein.</p>
<p>So halten manche Leute den Brief des nutzlosen <a href="http://magazin.jhmc.de/2010/02/10/ein-brief-aus-mexiko-das-nutzlose-ausstellerverzeichnis-expo-guide/">Ausstellerverzeichnisses Expo-Guide</a> offensichtlich für ein Schreiben eines Messeveranstalters. Sie buchen die angebotene &#8220;Leistung&#8221; im guten Glauben, damit ihren Messeauftritt zu unterstützen. Doch Fehlanzeige: Nicht umsonst warnen diverse Messeveranstalter davor, das Formular des Expo-Guide ausgefüllt an das dahinter stehende Unternehmen zurück zu senden. Denn man erteilt einem unseriösen Anbieter einen teuren Auftrag für eine völlig nutzlose Dienstleistung.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich mit der <a href="http://magazin.jhmc.de/2010/07/24/noch-mehr-nepp-die-deutsche-markenverlangerungs-gmbh/">Deutschen Markenverlängerungs AG</a>, vor der das Deutsche Patent- und Markenamt auf seiner Webseite ausdrücklich warnt. Gut, zugegeben, in unserem <a href="http://magazin.jhmc.de/2010/07/24/noch-mehr-nepp-die-deutsche-markenverlangerungs-gmbh/">Artikel zu diesem superseriösen Anbieter</a> hieß das Unternehmen noch Deutsche Markenverlängerungs GmbH. Ohne weitere Prüfung gehen wir jedoch davon aus, dass diese Bauernfänger jetzt halt einfach nur anders firmieren. Auch die Adresse hat sich geändert, denn man sitzt jetzt auf der Wittestraße 30 K in 13509 Berlin.</p>
<p>Ansonsten ist alles beim Alten geblieben. Man schreibt uns: &#8220;Die Registrierung ihrer Marke ist 10 Jahre gültig und kann um weitere 10 Jahre verlängert werden. Um ihr Markenrecht zu erneuern, sollten Sie dieses Schreiben an uns zurücksenden.&#8221; Doch halt: Genau das sollte man auf keinen Fall machen. Denn dann erteilt man diesen Knalltüten ja einen Auftrag für eine nutzlose Dienstleistung. Immerhin: Für Rückfragen geben diese Granaten sogar ihre E-Mail-Adresse und Telefon- sowie Fax-Nummer an. Und da dieses Spitzenunternehmen uns postalisch zuspammt, geben wir den E-Mail Spammern ebenfalls eine Chance: Man erreicht die Deutsche Markenverlängerungs AG per E-Mail unter verlaengerung@markenverlaengerung.de</p>
<p>Da somit aufgrund des netten Schreibens der hochseriösen Deutsche Markenverlängerungs AG auch deren Domain feststeht, haben wir doch einfach mal <a href="http://www.denic.de/" target="_blank">Denic</a> befragt. Nach deren Angaben sitzt die Deutsche Markenverlängerungs AG auf dem Kurfürstendamm 21 im 00000 Berlin. Super seriös, das Ganze, oder? Und nein, die Webseite eines solchen unseriösen Spammers rufen wir lieber gar nicht erst auf, denn wer weiß schon, was einen auf der Webseite eines Betrügers wirklich erwartet. Bekanntlich ist eine gewisse Vorsicht immer noch der beste Virenschutz.</p>
<p>Wir erwarten jedenfalls auf der Webseite eines solchen Unternehmens im günstigsten Falle Werbung für deren nutzlose Dienstleistung. Im ungünstigsten Falle könnte uns Malware erwarten, wobei diese Gedankenspiele auch einiges über <a href="http://www.jhmc.de/10.html" target="_blank">Strategie</a> und die daraus folgende Positionierung eines Unternehmens aussagen. Denn wer davon lebt, andere Menschen über&#8217;s Ohr zu hauen, dem trauen wir doch glatt weitere Machenschaften in den Grauzonen der Legalität zu.</p>
<p>Die Spam-Mail des Absenders <a href="http://blog.jhmc.de/2010/12/14/wcrmailingsnet-und-der-eintrag-im-gelben-branchenbuch-2011/" target="_blank">Gelbes Branchenbuch</a> ist da natürlich auch nicht viel besser. Die schicken sogar ein Formular im Format pdf mit, das man doch bitte per Fax retournieren soll. Wir empfehlen dagegen, den Anhang dieser Spam-Mail lieber gar nicht erst zu öffnen. Denn auch hier gilt unsere strategische Grundsatzüberlegung: Wer uns schon eine E-Mail in der Absicht schickt, uns zu bescheissen, von dem erwarten wir doch förmlich, dass sich im Anhang der E-Mail Malware verbirgt.</p>
<p>So, kommen wir nun zu einer echten Management-Empfehlung - schließlich ist die <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">Jörg Haupt Management Consulting</a> ja eine Unternehmensberatung: Vermeiden Sie unnötige Kosten, indem sie sie Briefe wie den von der Deutschen Markenverlängerungs GmbH oder AG oder wie auch immer die Firmierung in Zukunft lauten wird oder des nutzlosen Ausstellerverzeichnisses Expo-Guide einfach wegwerfen. Weitere Kosten können Sie sparen, indem Sie z.B. Spam-Mails wie die des Absenders Gelbes Branchenbuch einfach löschen. Alleine durch Ignorieren des Schreibens der Deutschen Markenverlängerungs AG haben wir nämlich 1.560,00 € zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer eingespart. Soviel wollten diese Abzocker nämlich für ihre nutzlose Dienstleistung haben. <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.easywebcity.de/spammer_blacklist.html" target="_blank">Unsere Spammer Blacklist</a></p>
<p><a href="http://www.jhmc.de/14.html" target="_blank">Kontakt</a> +++ <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">jhmc</a> +++ <a href="http://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank">jhmc @ twitter</a> +++ <a href="http://www.facebook.com/pages/jhmcde/104033999628926" target="_blank">jhmc @ Facebook</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Marketing mit Erfolg - aber doch bitte nicht mit Spam-Mails!</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2011/02/03/marketing-mit-erfolg-aber-doch-bitte-nicht-mit-spam-mails/</link>
		<comments>http://magazin.jhmc.de/2011/02/03/marketing-mit-erfolg-aber-doch-bitte-nicht-mit-spam-mails/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 14:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Spam &amp; Konsorten]]></category>

		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich bekamen wir wieder einmal eine E-Mail von einem uns nicht bekannten Absender. Dieser versprach uns Marketing mit Erfolg. Nun ja, da ist er bei uns mit seinem Spam ja genau richtig. Denn schließlich ist die Jörg Haupt Management Consulting eine Unternehmensberatung für Strategie, Marketing und Organisation. Und da sind wir ja dann besonders gespannt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich bekamen wir wieder einmal eine E-Mail von einem uns nicht bekannten Absender. Dieser versprach uns Marketing mit Erfolg. Nun ja, da ist er bei uns mit seinem Spam ja genau richtig. Denn schließlich ist die <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">Jörg Haupt Management Consulting</a> eine Unternehmensberatung für Strategie, Marketing und Organisation. Und da sind wir ja dann besonders gespannt, was uns ein Spammer denn so anbietet.</p>
<p>Zunächst einmal möchten wir feststellen, dass zum Marketing mit Erfolg sicherlich mehr gehört als lediglich eine Webseite gleichen Namens. Weiter möchten wir dem erfolgreichen Marketing-Experten den Tipp geben, dass eine Spam-Mail mit der Anrede &#8220;Sehr geehrte Damen und Herren&#8221; schonmal aufgrund der fehlenden persönlichen Ansprache nicht geeignet ist, Vertrauen in die Kompetenz des Anbieters aufzubauen. Dies umso mehr, als seine eigene Webseite nicht einmal eine Description enthält, mithin also bereits Defizite in der angebotenen Leistung der Suchmaschinenoptimierung aufweist.</p>
<p>Ohnehin sind Spammer allgemein nicht gerne gelitten. Und wenn dem Marketing-mit-Erfolg-Experten nicht mehr einfällt als das wahllose Anspammen diverser Unternehmen, so kann es mit der Kompetenz ja wohl nicht allzu weit her sein. Auch ist zu beachten, dass der freundliche Herr mit seiner Spam-Mail einen Rechtsstreit provoziert. Intelligente Spammer sitzen deshalb ja auch überwiegend in Drittländern, in denen das EU-Recht nicht durchgreift.</p>
<p>Nicht so jedoch unser Experte mit der Marketing-mit-Erfolg-Domain. Der hat tatsächlich eine de-Domain, damit ihn die Anwälte der angespammten Unternehmen auch <a href="http://www.denic.de/" target="_blank">ganz leicht finden</a>. Doch schauen wir mal, was unser Experte denn so schreibt:</p>
<p><em>&#8220;Sehr geehrte Damen und Herren,</em></p>
<p><em>heutzutage suchen über 85% der Internetnutzer (BVDW), Dienstleister und Produkte hauptsächlich über Suchmaschinen.</em></p>
<p><em>Auch werden über Suchmaschinen Preise verglichen, Informationen und Daten gesucht und vor jedem Kauf im Internet wird noch einmal sprichwörtlich &#8220;gegoogelt&#8221;. Da Google derzeit Europaweit Marktführer im Bereich der Suchmaschinen ist, spielt es daher eine sehr wichtige Rolle dort eine gute Platzierung zu besitzen.&#8221;</em></p>
<p>Nun ja, das ist erst einmal nichts Neues. Dass der Urheber dieser Botschaft jedoch ein Spammer ist, der einige Mindestelemente des Suchmaschinenmarketing auf seiner Webseite unterlässt und darüber hinaus in den paar oben zitierten Sätzen auch noch zwei Kommafehler und einen Rechtschreibfehler einbaut, ist dagegen geradezu grotesk. Dem Marketing-Experten sei überdies gesagt, dass Marketing mehr bedeutet als bei Google ganz oben in den Suchergebnissen zu erscheinen. Denn Marketing bedeutet marktorientierte Unternehmensführung. Auch hier versagt der spammende Marketing-Experte, denn Spam ist niemals marktorientiert. <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Doch weiter:</p>
<p><em>&#8220;Die schönste Webseite bringt Ihnen nichts wenn Sie mit den für Sie relevanten Begriffen bei Google, Yahoo, BING &amp; Co. nicht top platziert sind. Um eine Top Platzierung zu erreichen bedarf es einer professionellen Suchmaschinen- Optimierung Ihrer Webseite. Die Vorteile einer Suchmaschinenoptimierung sind:</em></p>
<ul>
<li><em>Gezielte Neukundengewinnung</em></li>
<li><em>Erleichtert Ihre Kundenbetreuung mittel- und langfristig und verbessert Ihre Auftragslage durch die Zielgruppenansprache</em></li>
<li><em>Die Online-Präsenz Ihres Unternehmens wird durch optimale Erreichbarkeit auf den ersten Ergebnisseiten der Suchmaschinen gefördert</em></li>
<li><em>Ihr Unternehmen erreicht einen klaren und entscheidenden Vorsprung gegenüber Ihren Wettbewerbern durch die optimale Auffindbarkeit in den Suchmaschinen</em></li>
<li><em>Sie stärken das Image und Ihre Marke, indem Sie sich langfristig dort platzieren, wo Ihre Produkte und Dienstleistungen gesucht werden: auf den vorderen Plätzen in den beliebtesten Suchmaschinen des World Wide Web.&#8221;</em></li>
</ul>
<p>Ne, ist klar. Es folgt die Aufforderung, den spammenden und Schreibfehler verbreitenden Marketing-mit-Erfolg-Experten zu kontaktieren. Der Oberknaller ist ein eingefügter Link, mit dem man sich aus seinem Spam-Verteiler wieder austragen kann. &#8220;Sie möchten keine weiteren Nachrichten erhalten?&#8221;, heißt es da. Hallo! Wir wollten den Spam von vorneherein nicht!</p>
<p>Und genau da liegt unser Kritikpunkt. Denn Marketing mit Erfolg ist dann doch etwas mehr als eine gleichlautende Domain und die Platzierung an der obersten Stelle von Suchergebnissen in Google. Marketing mit Erfolg ist mehr als eine Spam-Mail, die - da unverlangt übermittelt - sogar juristisch sanktioniert werden kann. Übrigens ist die Webseite des Marketing-Experten mangels Impressum (Stand 03.02.2011) ein gefundenes Fressen für alle Abmahnanwälte.</p>
<p>Wir empfehlen dem Experten demnach noch ein wenig Nachhilfe im Fach Marketing. Dann führt Marketing sogar zum Erfolg. <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.easywebcity.de/spammer_blacklist.html" target="_blank">Unsere Spammer-Blacklist</a></p>
<p>Und das passiert, wenn man die Domain des Spammers googelt:</p>
<p><img src="http://magazin.jhmc.de/__oneclick_uploads/2011/02/screenshot-marketing-mit-erfolg-001a.jpg" alt="Screenshot: Google Ergebnisse zu “Marketing mit Erfolg”" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Von Uerdingern und gelernten Bankkaufmännern</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2011/01/31/von-uerdingern-und-gelernten-bankkaufmannern/</link>
		<comments>http://magazin.jhmc.de/2011/01/31/von-uerdingern-und-gelernten-bankkaufmannern/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 14:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal muss man sich wirklich wundern, wer so alles Kontakt mit einem aufnimmt. So haben wir ja kürzlich erst einen Beitrag über die merkwürdigen Vorstellungen mancher Gründer zur Suche nach Beteiligungskapital geschrieben. Doch auch in anderen Bereichen des Alltags als selbständiger Unternehmensberater erlebt man immer wieder Merkwürdigkeiten, die eher an Comedy als unternehmerischen Alltag erinnern.
So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal muss man sich wirklich wundern, wer so alles Kontakt mit einem aufnimmt. So haben wir ja kürzlich erst einen Beitrag über die <a href="http://magazin.jhmc.de/2011/01/13/uber-die-merkwurdigen-vorstellungen-mancher-grunder-zur-suche-nach-beteiligungskapital/">merkwürdigen Vorstellungen mancher Gründer zur Suche nach Beteiligungskapital</a> geschrieben. Doch auch in anderen Bereichen des Alltags als selbständiger Unternehmensberater erlebt man immer wieder Merkwürdigkeiten, die eher an Comedy als unternehmerischen Alltag erinnern.</p>
<p>So meldete sich kürzlich ein Interessent auf eine unserer Anzeigen in den einschlägigen <a href="http://business.easywebcity.de/unternehmensboersen.html" target="_blank">Unternehmensbörsen</a>. Eigentlich müssen wir sagen: Wir vermuteten, dass es sich um einen Interessenten handeln könnte, denn statt des üblichen Textes, den man von einem Interessenten ja erwartet, bestand seine Nachricht lediglich aus seiner Telefonnummer und der E-Mail-Adresse. Immerhin ließ sich aus der E-Mail-Adresse sogar der Name des Interessenten ableiten. Also schrieben wir ihm eine E-Mail:</p>
<p>&#8220;Sehr geehrter Herr (Namen nennen wir ja nicht),</p>
<p>Sie haben auf die Anzeige bezüglich der Autosattlerei (vgl. auch hier: <a href="http://marktplatz.jhmc.de/" target="_blank">http://marktplatz.jhmc.de/</a>) geantwortet. Gerne werde ich Sie am Montag dazu kontaktieren.</p>
<p>Ich betreue den Verkauf des Unternehmens im Mandantenauftrag und ich bitte Sie, zur Vorbereitung des Austauschs vertraulicher Daten die unter <a href="http://www.jhmc.de/nda_verschwiegenheit_download.html" target="_blank">http://www.jhmc.de/nda_verschwiegenheit_download.html</a> hinterlegte Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet an mich zurückzusenden. Vielen Dank!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Jörg Haupt&#8221;</p>
<p>Wir erhielten folgende Antwort, die wir inklusive der Tippfehler hier wiedergeben:</p>
<p>&#8220;Sehr geehrter Herr Haupt,</p>
<p>vielen Dank für Ihre e-mail und Erstinformationen.</p>
<p>Als Uerdinger und gelernter Bankkaufmann bedarf es zunächst meiner Erklärung und Einhaltungsgewähr der Verschwiegenheit.</p>
<p>Dies sollte Ihnen vorab genügen, zumal mein Interesse durchaus nicht korespondieren könnte mit meiner Bonität in geschätzter Darlehenshöhe von mehr als 150.000 explizit des Anlagevermögens.</p>
<p>Umso reger wäre die Möglichkeit ein Beteiligungsmodel der Arbaitnehmer zu erstellen und den kaufmännischen und distributierenden Tätigkeitsbereich abzudecken, mit Geschäftsfelderweiterungen im Möbel- und Designsegment.</p>
<p>Nach Abbruch einer selbsständigen Praxisführung (Zahnarzt) und Liquiditätsmangel, wäre der Einstieg in diese Metier durchaus Wert, den Einstieg erneut zu wagen.</p>
<p>Lassen Sie uns am Telefon vorab die Chancen der Weiterführung debatieren oder aber seien Sie Offenherzig und Ehrlich raten zum Abstand an.</p>
<p>Ich erwarte Ihren Anruf unter (Telefonnummer) mit Freude.&#8221;</p>
<p>OK, liebe Leser, haben Sie verstanden, was der freundliche Herr sagen wollte? Nun ja, offenbar wollte er keine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben. Dennoch riefen wir ihn heute an. Wir erklärten, dass das Unterzeichnen einer Verschwiegenheitserklärung der übliche Einstieg in die Prüfung eines zum Verkauf stehenden Unternehmens wäre. Daraufhin sagte der freundliche Interessent, dass für ihn das gesprochene Wort bindend sei. Wenn wir dies nicht akzeptierten, so wüsste er ja, welch Geistes Kind wir wären. Dann bräuchten wir uns auch nicht weiter zu unterhalten.</p>
<p>Nun, das klingt doch alles sehr vertrauenerweckend, oder? Wir bestätigten, dass ein weiteres Gespräch sicherlich keinen Sinn machen würde. Denn wer es an Höflichkeit und notwendigen Formalien fehlen lässt, ist sicherlich nicht ernsthaft am Kauf eines Unternehmens interessiert.</p>
<p>Hinzu kommt, dass die Personalie des &#8220;Interessenten&#8221;, soweit aus seiner E-Mail ersichtlich, ja bereits diverse Fragen aufwirft: Erst ist er Bankkaufmann, dann Zahnarzt, der seine Praxis wegen Liquiditätsmangel schließen musste und nun will er ein Unternehmen kaufen? Welche Qualifikationen im Handwerk Autosattlerei bringt er wohl mit? Und was meint er mit &#8220;geschätzter Darlehenshöhe von mehr als 150.000 explizit des Anlagevermögens&#8221;? Fragen über Fragen und statt einer Antwort gab es unhöfliche Pöbelei.</p>
<p>Die Intention solcher &#8220;Interessenten&#8221; ist uns indes schleierhaft. Denn das kann doch niemals eine ernst gemeinte Anfrage gewesen sein. Und ein paar Formalitäten gehören nun einmal dazu. Oder glaubt hier irgendjemand ernsthaft, dass wir ohne formale Absicherung vertrauliche Daten wie z.B. Bilanzen des Unternehmens aushändigen würden?</p>
<p>Interessant, was man im Laufe eines Berufslebens so alles erlebt. <img src='http://magazin.jhmc.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Über die merkwürdigen Vorstellungen mancher Gründer zur Suche nach Beteiligungskapital</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2011/01/13/uber-die-merkwurdigen-vorstellungen-mancher-grunder-zur-suche-nach-beteiligungskapital/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 09:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal muss man sich wirklich wundern. Denn manche Gründer haben offenbar sehr merkwürdige Vorstellungen, wenn es um die Akquise von Beteiligungskapital geht. Immerhin: Trotz der seinerzeit losgetretenen unsachlichen Heuschreckendebatte suchen jede Menge Gründer Investoren für ihre Geschäftsideen.
Nun ist es natürlich so, dass niemand mit dem Geld wild um sich wirft. Es gibt demnach einige formelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal muss man sich wirklich wundern. Denn manche Gründer haben offenbar sehr merkwürdige Vorstellungen, wenn es um die Akquise von Beteiligungskapital geht. Immerhin: Trotz der seinerzeit losgetretenen unsachlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heuschreckendebatte" target="_blank">Heuschreckendebatte</a> suchen jede Menge Gründer Investoren für ihre Geschäftsideen.</p>
<p>Nun ist es natürlich so, dass niemand mit dem Geld wild um sich wirft. Es gibt demnach einige formelle Anforderungen auf dem Weg zu einer erfolgreichen Beteiligung. Eine davon: Man benötigt einen fundierten <a href="http://www.jhmc.de/31.html" target="_blank">Businessplan</a>. Nun werden Sie, liebe Leser, vielleicht sagen: &#8220;Aber das ist doch logisch und deshalb gar nicht der Rede wert.&#8221; Doch weit gefehlt, wie das folgende Beispiel zeigt.</p>
<p>Ende 2010 wurde uns eine Geschäftsidee - ja, was? Vorgestellt kann man das eigentlich gar nicht nennen. Denn wir erhielten ein zehnseitiges pdf-Dokument, in dem sich der Gründer vor allem selbst beweihräucherte. Die ersten drei Seiten dieses sagenhaften Dokuments gingen für ein Deckblatt und ein Inhaltsverzeichnis drauf. Auf Seite vier folgte dann ein Vorwort, in dem es wortwörtlich hieß:</p>
<p>&#8220;Bei meinen Ausführungen werde ich die Welt und mich mit einem gewissen - nämlich dem mir eigenen - Humor betrachten, um Ihnen auch ein wenig Unterhaltung zu bieten. An einigen Stellen mag der Eindruck entstehen, dass ich ein selbstverliebtes Arschloch bin und mich ständig selbst beweihräuchere. Dieser Eindruck ist natürlich richtig.&#8221;</p>
<p>Hallo? Geht&#8217;s noch? Das kann doch wohl nicht ernst gemeint sein? Da sucht jemand Investoren und parodiert schlechte Comedy! Nicht zu fassen, oder?</p>
<p>Bezüglich der Darstellung seiner Geschäftsidee hatte sich der werte Herr indes weniger Mühe gegeben. Nach mehreren Seiten mit viel Worten und wenig Inhalt kam er auf Seite neun seines zehnseitigen Pamphlets nicht auf den Punkt sondern in die Nähe des Punktes: Er plane eine spezielle Internetplattform. Weiter hieß es:</p>
<p>&#8220;Zudem ist die Idee neu und stellt keine Konkurrenz zu bestehenden Plattformen dar. Anders ausgedrückt: Es ist eine Marktlücke!&#8221;</p>
<p>Wow! Selten haben wir gesehen, dass eine Geschäftsidee und eine Marktanalyse so detailliert auf den Punkt gebracht wurden. Weiter wollte er aber auch nicht ins Detail gehen. In einer E-Mail schrieb er uns dazu:</p>
<p>&#8220;Sehr geehrter Herr Haupt,</p>
<p>Sie erhalten einen kurzen Abriss meiner Idee als Anlage. Sie werden Verständnis dafür haben, dass ich sowohl die Idee an sich nicht preisgeben als auch keine detaillierten Zahlen nennen kann.</p>
<p>Wir sind beide lange genug im Geschäft, um die Gründe dafür zu kennen.&#8221;</p>
<p>Auch zu den Modalitäten der Beteiligung hatte der werte Herr sehr interessante Vorstellungen. Zwar schilderte er in seinem sagenhaften Pamphlet nirgendwo, wieviel Kapital er eigentlich einzuwerben gedenkt. Auch erfährt der Leser nichts über unbedeutende Kleinigkeiten wie z.B. Kostenstrukturen oder gar ein Erlösmodell. Zum Marketing erfährt man, dass ein Kinofilm gedreht werden soll. Dieser wird &#8220;low-budget&#8221;, ohne dass man jedoch erfährt, wie &#8220;low&#8221; das Budget denn genau ist. Und nun glauben Sie bloß nicht, dass der Gründer was zum Inhalt verraten hätte.</p>
<p>Doch zurück zur Frage der Finanzierung und den Modalitäten der Beteiligung. Zu den Kosten des Films heißt es:</p>
<p>&#8220;Für das Projekt sind zunächst Darsteller erfoderlich. Diese werden mir im wahrsten Sinne des Wortes kostenlos die Bude einrennen, da bin ich sicher. Für den Dreh selbst werden keinerlei Kosten entstehen, weil das zum Konzept gehört.&#8221;</p>
<p>Aha. Weiter erfährt man, dass die Programmierung der Internetplattform Geld kostet. Wer hätte das gedacht?</p>
<p>Außerdem scheint der Gründer die Mehrheit an seinem Unternehmen behalten zu wollen und ein Exit der Kapitalgeber kann erst erfolgen, wenn die geplante und nicht näher definierte Internetplattform über einen entsprechenden Zulauf und Erfolg verfügt. Erst dann könne das Potential seiner Idee auch für Dritte voll erkannt werden, schreibt der Gründer. Weiter schreibt er dazu:</p>
<p>&#8220;Daher ist auch ein Ausstieg erst zu diesem Zeitpunkt möglich. Ein früherer Ausstieg könnte im Übrigen dazu führen, dass irgendein Eierkopf die Idee vergeigt.&#8221;</p>
<p>Nein, eingebildet ist dieser Gründer gar nicht. Größenwahnsinnig trifft es vermutlich eher. Wir fragen uns indes, ob er das wirklich ernst meint mit seiner Geschäftsidee. Denn irgendwie mutet das Ganze doch an, also wolle ein Kabarettist einmal herausfinden, mit welchen durchgeknallten Ideen man immer noch hinreichend viele Wahnsinnige finden kann, die einem aufgrund inhaltsleeren Geschwafels noch Geld überweisen.</p>
<p>Interessanterweise ist dies kein Einzelfall, wenngleich die Vorstellung dieses &#8220;Geschäftsmodells&#8221; in ihrer Durchgeknalltheit schon eine gewisse Einmaligkeit aufweist. Immerhin trägt solcherlei Comedy natürlich schon zu unserer Erheiterung bei, wobei man jedoch bedenken sollte, dass natürlich für die Kontaktaufnahme und auch die Sichtung eingereichter Unterlagen Zeit beansprucht wird, dies demnach Geld kostet. Hier stellt sich dann doch die Frage, was sich solche Zeitdiebe von derartigen Aktionen eigentlich versprechen.</p>
<p>Ernst gemeinten Projekten und den dahinter stehenden Gründern stehen wir dagegen natürlich gerne jederzeit als Sparringpartner zur Verfügung. Gerne geben wir diesbezüglich Auskunft zu unseren <a href="http://www.jhmc.de/18.html" target="_blank">Referenzen</a>.</p>
<p><a href="http://www.jhmc.de/14.html" target="_blank">Kontakt</a> +++ <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">jhmc</a> +++ <a href="http://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank">jhmc @ twitter</a> +++ <a href="http://www.facebook.com/pages/jhmcde/104033999628926" target="_blank">jhmc @ Facebook</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fallstudie - Marketing für das Motodrom Essen</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2010/12/01/fallstudie-marketing-fur-das-motodrom-essen/</link>
		<comments>http://magazin.jhmc.de/2010/12/01/fallstudie-marketing-fur-das-motodrom-essen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 20:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fallstudien]]></category>

		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Motodrom Essen ist ein Motorradhändler aus der gleichnamigen Ruhrgebietsstadt, der sich durch eine riesige Auswahl an neuen und gebrauchten Motorrädern und Motorrollern diverser Marken auszeichnet.
Ausgangspunkt des Projektes war eine hochgradige Unzufriedenheit mit der Darstellung im Internet. Die Webseite des Unternehmens war wenig aussagekräftig. Zudem wurde das Unternehmen in den Suchmaschinen nicht gefunden. In den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Motodrom Essen ist ein Motorradhändler aus der gleichnamigen Ruhrgebietsstadt, der sich durch eine riesige Auswahl an neuen und gebrauchten Motorrädern und Motorrollern diverser Marken auszeichnet.</p>
<p>Ausgangspunkt des Projektes war eine hochgradige Unzufriedenheit mit der Darstellung im Internet. Die Webseite des Unternehmens war wenig aussagekräftig. Zudem wurde das Unternehmen in den Suchmaschinen nicht gefunden. In den weiteren Gesprächen im Vorfeld des Projektes wurde überdies erkennbar, dass auch ein Blick auf die <a href="http://www.jhmc.de/12.html" target="_blank">Ablauforganisation</a> des Unternehmens nicht schaden könnte.</p>
<p>Gut für das Unternehmen:  Das Projekt konnte im Rahmen der <a href="http://magazin.jhmc.de/2009/02/27/warum-alles-selbst-bezahlen/">Potentialberatung gefördert</a> werden. Im konkreten Fall wurde die Hälfte des Projekthonorars im Rahmen einer Förderung nach Abschluss des Projektes erstattet.</p>
<p>Da das Projekt thematisch in die Bereiche Organisation und Marketing getrennt war, wurden zunächst die Abläufe vor allem in der Werkstatt analysiert. Heraus kam eine Reihe von Vorschlägen, die dem Unternehmen in Zukunft helfen, Kosten einzusparen. Denn wie so oft waren zwar die Abläufe grundlegend definiert. Der Teufel steckt aber bekanntlich im Detail.</p>
<p>Und auch im Marketing des Unternehmens steckte der Teufel im Detail. Denn obwohl eine ganze Reihe von Maßnahmen von Aktionen auf verkaufsoffenen Sonntagen bis hin zum Sponsoring durchgeführt wurden, verpuffte deren Wirkung aufgrund unzureichender Koordination. Besonders große Defizite bestanden im Bereich des Online-Marketing. Die Webseite des Unternehmens war nichtssagend und spiegelte nicht annähernd die Marktbedeutung des Unternehmens wider. Besonderer Fokus des Projektes war demnach das Online-Marketing.</p>
<p>Gut für uns: Viele unserer erarbeiteten Vorschläge wurden tatsächlich umgesetzt. Und so besitzt das Motodrom Essen mittlerweile eine <a href="http://www.motodrom-essen.de/" target="_blank">völlig neu gestaltete Webseite</a>.</p>
<p><a href="http://www.motodrom-essen.de/" target="_blank"><img src="http://magazin.jhmc.de/__oneclick_uploads/2010/12/motodrom-essen-002.jpg" title="Screenshot der Webseite des Motodrom Essen" alt="Screenshot der Webseite des Motodrom Essen" border="0" /></a></p>
<p>Dazu wurde zunächst die <a href="http://www.jhmc.de/10.html" target="_blank">Strategie</a> des Unternehmens durchleuchtet. Was macht das Unternehmen überhaupt und was macht es besonders gut? Kurz: Es ging um die Frage, weshalb man von allen Motorradhändlern der Republik sein Bike oder seinen Scooter ausgerechnet beim Motodrom kaufen sollte.</p>
<p>Die erarbeiteten Ergebnisse flossen schließlich in die inhaltliche Umsetzung der Webseite ein. Von der Gliederung bis zu den Texten finden sich diese grundsätzlichen Überlegungen in der operativen Umsetzung wieder. Zudem wurden unsere Vorschläge zur Nutzung <a href="http://www.viraler-markenaufbau.de/" target="_blank">viraler Instrumente</a> weitgehend umgesetzt. So unterstützt das Motodrom Essen seinen Markenaufbau nun unter anderem mittels eines <a href="http://blog.motodrom-essen.de/" target="_blank">Corporate Blog</a> und eines <a href="http://twitter.com/MotodromEssen" target="_blank">Twitter-Profils</a>. Dabei übernahm die Jörg Haupt Management Consulting über das ursprüngliche Beratungsmandat hinaus die laufende Betreuung des Marketing.</p>
<p>Bereits nach einigen Monaten sind erste Ergebnisse sichtbar: Von Followern bei Twitter über signifikant gestiegene Besucherzahlen auf der Webseite bis hin zu einer erheblichen Verbesserung der Auffindbarkeit in den Suchmaschinen unter diversen Stichworten zeigt sich, dass der Ansatz erfolgversprechend ist. Die vielfältigen Aktionen und Sponsoringaktivitäten werden im Corporate Blog medial aufbereitet. Und auch die physische Auffindbarkeit des Unternehmens wird durch die Einbindung von Google Maps und Google Street View unterstützt.</p>
<p><iframe src="http://maps.google.de/maps?q=motodrom+essen&amp;layer=c&amp;sll=51.458690,7.070380&amp;cid=9631751693470318538&amp;cbp=13,310.37,,0,1.81&amp;cbll=51.458614,7.070925&amp;hl=de&amp;gl=de&amp;ved=0CEkQ2wU&amp;ei=V4rrTN-vGOClsQaisPjEBw&amp;ie=UTF8&amp;hq=motodrom+essen&amp;hnear=&amp;panoid=c8uCfrShywwx-c9JdbYvqA&amp;ll=51.458586,7.070775&amp;spn=0.005181,0.016512&amp;source=embed&amp;output=svembed" marginheight="0" marginwidth="0" frameborder="0" height="400" scrolling="no" width="520"></iframe><br />
<small><a href="http://maps.google.de/maps?q=motodrom+essen&amp;layer=c&amp;sll=51.458690,7.070380&amp;cid=9631751693470318538&amp;cbp=13,310.37,,0,1.81&amp;cbll=51.458614,7.070925&amp;hl=de&amp;gl=de&amp;ved=0CEkQ2wU&amp;ei=V4rrTN-vGOClsQaisPjEBw&amp;ie=UTF8&amp;hq=motodrom+essen&amp;hnear=&amp;panoid=c8uCfrShywwx-c9JdbYvqA&amp;ll=51.458586,7.070775&amp;spn=0.005181,0.016512&amp;source=embed" target="_blank" style="color: #0000ff; text-align: left">Größere Kartenansicht</a></small></p>
<p>Denn da das Motodrom Essen an einer Straßenkreuzung liegt, kann es trotz seiner Größe übersehen werden, wenn man stadtauswärts fährt. Nun können sich jedoch interessierte User die Örtlichkeit im Internet direkt auf der in die <a href="http://www.motodrom-essen.de/kontakt_anfahrt.html" target="_blank">Webseite eingebundenen Ansicht</a> bei Google Street View ansehen. Damit ist das Motodrom Essen eines der ersten Unternehmen in Deutschland überhaupt, das diesen Service auf seiner Webseite bietet.</p>
<p>Einziger Wermutstropfen: An der Fassade ist ein wenig gearbeitet worden, seit Google vorbegefahren ist und die Örtlichkeit fotografiert hat. Insofern hinkt Google der Realität ein wenig hinterher.</p>
<p><a href="http://www.motodrom-essen.de/" target="_blank"><img src="http://magazin.jhmc.de/__oneclick_uploads/2010/12/motodrom-essen-ausenansicht-001-klein.jpg" title="Außenansicht des Motodrom Essen" alt="Außenansicht des Motodrom Essen" border="0" /></a></p>
<p>Auch beim Motodrom Essen hat man nun richtig Spaß an den vielfältigen neuen Möglichkeiten moderner Kommunikation im Internet und nutzt diese deshalb ausgiebig.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.motodrom-essen.de/" target="_blank">zur Webseite des Motodrom Essen</a></p>
<p>Siehe auch im jhmc Blog:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.jhmc.de/2011/04/04/jorg-haupt-management-consulting-als-referent-auf-der-veranstaltung-social-media-wege-zum-erfolg-fur-kleine-und-mittlere-unternehmen/" target="_blank">Jörg Haupt Management Consulting als Referent auf der Veranstaltung &#8220;Social Media: Wege zum Erfolg für kleine und mittlere Unternehmen&#8221;</a></li>
<li><a href="http://blog.jhmc.de/2011/04/14/social-media-marketing-fur-das-motodrom-essen/" target="_blank">Social Media Marketing für das Motodrom Essen</a></li>
</ul>
<p><a href="http://www.jhmc.de/14.html" target="_blank">Kontakt</a> +++ <a href="http://www.jhmc.de/" target="_blank">jhmc</a> +++ <a href="http://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank">jhmc @ twitter</a> +++ <a href="http://www.facebook.com/pages/jhmcde/104033999628926" target="_blank">jhmc @ Facebook</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Formularbetrug: Nationales Markenregister AG</title>
		<link>http://magazin.jhmc.de/2010/11/22/formularbetrug-nationales-markenregister-ag/</link>
		<comments>http://magazin.jhmc.de/2010/11/22/formularbetrug-nationales-markenregister-ag/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 14:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Haupt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Spam &amp; Konsorten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/2010/11/22/formularbetrug-nationales-markenregister-ag/</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Leser,
kennen Sie schon das Unternehmen Nationales Markenregister AG, Leopoldstraße 244 in 80807 München? Dann aufgepasst: Es handelt sich um ein Unternehmen, das dem sogenannten Formularbetrug zuzuordnen ist. Wie schon die Deutsche Markenverlängerungs GmbH verschickt dieses hochseriöse Unternehmen offiziell aussehende Formulare, in denen es mitteilt, dass der Schutz einer Marke bald ausläuft.
Auch der Sermon auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leser,</p>
<p>kennen Sie schon das Unternehmen Nationales Markenregister AG, Leopoldstraße 244 in 80807 München? Dann aufgepasst: Es handelt sich um ein Unternehmen, das dem sogenannten Formularbetrug zuzuordnen ist. Wie schon die <a href="http://magazin.jhmc.de/2010/07/24/noch-mehr-nepp-die-deutsche-markenverlangerungs-gmbh/">Deutsche Markenverlängerungs GmbH</a> verschickt dieses hochseriöse Unternehmen offiziell aussehende Formulare, in denen es mitteilt, dass der Schutz einer Marke bald ausläuft.</p>
<p>Auch der Sermon auf dem Formular ist fast wortgleich mit dem Blödsinn, den die ebenso unseriöse Deutsche Markenverlängerungs GmbH durch die Gegend schickt. So heißt es dort: &#8220;Die Registrierung Ihrer Marke ist 10 Jahre gültig und kann um weitere 10 Jahre verlängert werden. Um Ihr Markenrecht zu erneuern, können Sie dieses Dokument unterschrieben an uns zurücksenden.&#8221;</p>
<p>Ja, in der Tat. Das könnte man. Und genau damit rechnet die nationales Markenregister AG offensichtlich. Unsere Empfehlung lautet jedoch, dieses super-seriöse Dokument einfach in die nächste Altpapiertonne zu entsorgen. Denn was da von Seiten der Nationales Markenregister AG so auf hochoffiziell getrimmt daherkommt, ist nur Nepp und Bauernfängerei. Und warum sollte man solch einem Bauernfänger 1.590 € &#8220;Verlängerungsgebühr&#8221; zahlen, wenn doch der gleiche Service direkt beim <a href="http://www.dpma.de/" target="_blank">Deutschen Patent- und Markenamt</a> viel günstiger zu haben ist?</p>
<p>Nicht umsonst warnt das Deutsche Patent- und Markenamt auf einer <a href="http://www.dpma.de/service/aktuelles/dasdpmainformiert/warnung/index.html" target="_blank">eigens dafür eingerichteten Webseite</a> vor lauter merkwürdigen Markenverlängerungsdiensten und völlig unwichtigen nichtamtlichen Registern. Diese Register und Verlängerungsdienste sind nämlich unseriös, unwichtig und auch nicht vom Deutschen Patent- und Markenamt oder einer anderen Behörde beauftragt. Vielmehr gaukeln sie mit der Materie weniger vertrauten Entscheidern vor, dass es sich um offizielle Stellen handelt, die für die jeweilige Marke irgendwie von Bedeutung sein könnten. Dazu werden offiziell aussehende Schreiben verschickt, deren Zweck es ist, die Adressaten über&#8217;s Ohr zu hauen.</p>
<p>Denn entweder verkaufen sie wie im vorliegenden Fall der Nationales Markenregister AG eine Dienstleistung, die man bei Kenntnis der Sachlage niemals in Anspruch nehmen würde. Oder aber sie bieten die Eintragung in nutzlosen und vermutlich <a href="http://magazin.jhmc.de/2009/11/20/vorsicht-falle-das-verzeichnis-fur-eingetragene-warenzeichen/">nicht einmal existierenden Verzeichnissen</a> an.</p>
<p>Doch zurück zum Warnhinweis des Deutschen Patent- und Markenamtes: Selbstverständlich findet man in der dortigen Auflistung nicht nur die in diesem Artikel zitierte Nationales Markenregister AG, sondern auch die uns schon wohlbekannte <a href="http://magazin.jhmc.de/2010/07/24/noch-mehr-nepp-die-deutsche-markenverlangerungs-gmbh/">Deutsche Markenverlängerungs GmbH</a> und auch die <a href="http://magazin.jhmc.de/2009/11/20/vorsicht-falle-das-verzeichnis-fur-eingetragene-warenzeichen/">Matic Verlagsgesellschaft</a> sowie weitere Formularbetrüger.</p>
<p>Wir können in diesem Zusammenhang nur erneut feststellen, dass es doch wirklich merkwürdig ist, dass Unternehmer und Entscheider manche kleine Ausgabe lieber einmal zuviel als zuwenig abwägen, andererseits offenbar ungeprüft und ohne Rücksprache mit Fachleuten solcherlei Bockmist unterschreiben. Das Problem ist nämlich, dass man trotz der sicherlich unseriösen Intention der Formularbetrüger einen gültigen Vertrag schließt. Zieht man also vor Gericht, muss man die nutzlose Leistung i.d.R. auch noch tatsächlich bezahlen.</p>
<p>Dass sich Formularbetrug für die Urheber lohnt erkennt man derweil daran, dass man immer wieder mit derartigen Schreiben konfrontiert wird. Immerhin investieren die Formularbetrüger nicht nur in das Porto ihres per Briefpost versandten Spams. Nein, großzügig wie sie nunmal sind, heißt es auf dem beigefügten Antwort-Kuvert: &#8220;Porto zahlt Empfänger&#8221;. Kein Problem, der Absender zahlt ja die nutzlose Dienstleistung. Was für ein Nepp!</p>
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