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Archiv der Kategorie Marketing

Fallstudie - Marketing für das Motodrom Essen

Das Motodrom Essen ist ein Motorradhändler aus der gleichnamigen Ruhrgebietsstadt, der sich durch eine riesige Auswahl an neuen und gebrauchten Motorrädern und Motorrollern diverser Marken auszeichnet.

Ausgangspunkt des Projektes war eine hochgradige Unzufriedenheit mit der Darstellung im Internet. Die Webseite des Unternehmens war wenig aussagekräftig. Zudem wurde das Unternehmen in den Suchmaschinen nicht gefunden. In den weiteren Gesprächen im Vorfeld des Projektes wurde überdies erkennbar, dass auch ein Blick auf die Ablauforganisation des Unternehmens nicht schaden könnte.

Gut für das Unternehmen:  Das Projekt konnte im Rahmen der Potentialberatung gefördert werden. Im konkreten Fall wurde die Hälfte des Projekthonorars im Rahmen einer Förderung nach Abschluss des Projektes erstattet.

Da das Projekt thematisch in die Bereiche Organisation und Marketing getrennt war, wurden zunächst die Abläufe vor allem in der Werkstatt analysiert. Heraus kam eine Reihe von Vorschlägen, die dem Unternehmen in Zukunft helfen, Kosten einzusparen. Denn wie so oft waren zwar die Abläufe grundlegend definiert. Der Teufel steckt aber bekanntlich im Detail.

Und auch im Marketing des Unternehmens steckte der Teufel im Detail. Denn obwohl eine ganze Reihe von Maßnahmen von Aktionen auf verkaufsoffenen Sonntagen bis hin zum Sponsoring durchgeführt wurden, verpuffte deren Wirkung aufgrund unzureichender Koordination. Besonders große Defizite bestanden im Bereich des Online-Marketing. Die Webseite des Unternehmens war nichtssagend und spiegelte nicht annähernd die Marktbedeutung des Unternehmens wider. Besonderer Fokus des Projektes war demnach das Online-Marketing.

Gut für uns: Viele unserer erarbeiteten Vorschläge wurden tatsächlich umgesetzt. Und so besitzt das Motodrom Essen mittlerweile eine völlig neu gestaltete Webseite.

Screenshot der Webseite des Motodrom Essen

Dazu wurde zunächst die Strategie des Unternehmens durchleuchtet. Was macht das Unternehmen überhaupt und was macht es besonders gut? Kurz: Es ging um die Frage, weshalb man von allen Motorradhändlern der Republik sein Bike oder seinen Scooter ausgerechnet beim Motodrom kaufen sollte.

Die erarbeiteten Ergebnisse flossen schließlich in die inhaltliche Umsetzung der Webseite ein. Von der Gliederung bis zu den Texten finden sich diese grundsätzlichen Überlegungen in der operativen Umsetzung wieder. Zudem wurden unsere Vorschläge zur Nutzung viraler Instrumente weitgehend umgesetzt. So unterstützt das Motodrom Essen seinen Markenaufbau nun unter anderem mittels eines Corporate Blog und eines Twitter-Profils. Dabei übernahm die Jörg Haupt Management Consulting über das ursprüngliche Beratungsmandat hinaus die laufende Betreuung des Marketing.

Bereits nach einigen Monaten sind erste Ergebnisse sichtbar: Von Followern bei Twitter über signifikant gestiegene Besucherzahlen auf der Webseite bis hin zu einer erheblichen Verbesserung der Auffindbarkeit in den Suchmaschinen unter diversen Stichworten zeigt sich, dass der Ansatz erfolgversprechend ist. Die vielfältigen Aktionen und Sponsoringaktivitäten werden im Corporate Blog medial aufbereitet. Und auch die physische Auffindbarkeit des Unternehmens wird durch die Einbindung von Google Maps und Google Street View unterstützt.


Größere Kartenansicht

Denn da das Motodrom Essen an einer Straßenkreuzung liegt, kann es trotz seiner Größe übersehen werden, wenn man stadtauswärts fährt. Nun können sich jedoch interessierte User die Örtlichkeit im Internet direkt auf der in die Webseite eingebundenen Ansicht bei Google Street View ansehen. Damit ist das Motodrom Essen eines der ersten Unternehmen in Deutschland überhaupt, das diesen Service auf seiner Webseite bietet.

Einziger Wermutstropfen: An der Fassade ist ein wenig gearbeitet worden, seit Google vorbegefahren ist und die Örtlichkeit fotografiert hat. Insofern hinkt Google der Realität ein wenig hinterher.

Außenansicht des Motodrom Essen

Auch beim Motodrom Essen hat man nun richtig Spaß an den vielfältigen neuen Möglichkeiten moderner Kommunikation im Internet und nutzt diese deshalb ausgiebig.

>> zur Webseite des Motodrom Essen

Siehe auch im jhmc Blog:

Kontakt +++ jhmc +++ jhmc @ twitter +++ jhmc @ Facebook

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Virales Marketing - plumpe Werbung bei Twitter?

Dass man mittels viraler Instrumente wie Facebook oder Twitter kostenlos Marketing für das eigene Unternehmen betreiben kann, spricht sich nach und nach herum. Dass dies nicht immer wirklich etwas mit viralem Marketing zu tun hat, offenbar nicht. Und so stolpern wir in der letzten Zeit immer wieder über neue Follower unseres Twitter-Profils, die hochinteressante Tweets verbreiten wie:

“Wenn Sie jetzt die Leistung XYZ bei uns buchen, erhalten Sie den ersten Monat kostenlos und die folgenden Monate zum einmaligen Sonderpreis von nur 9,00 €.”

Gut, zugegeben, das waren jetzt mehr als die bei Twitter in einer Nachricht möglichen 140 Zeichen. Aber der obige Satz gibt die Aussage der entsprechenden Twitter-Nachricht sinngemäß wieder.

Ähnlich verhält es sich mit folgender Botschaft, die wir nun bei einem Twitter-Profil fanden, das sich mit uns vernetzte:

Virales Marketing - plumpe Werbung bei Twitter?

Na Bravo! Das war sicherlich nicht die Intention der Erfinder der sozialen Netzwerke. Denn hier wird faktisch der Spam in das soziale Netzwerk Twitter übertragen.

Dies ist jedoch charakteristisch für viele Unternehmen, bei denen Marketing eher wie eine lästige Pflichtübung aussieht und die damit jede Menge Chancen geradezu verschenken. Auf deren Webseiten oder auch in deren Printmedien erfährt man mitunter nicht einmal, was das Unternehmen überhaupt macht. Auch erfährt man meist nicht, warum man denn ausgerechnet auf die Leistungen eben dieses Unternehmens zurückgreifen soll. Frei nach dem Motto: “Wir müssen ins Internet!” wurde dann vor einigen Jahren eine meist nicht einmal für die Suchmaschinen optimierte Webseite zurechtgezimmert und online gestellt.

Und da man ja heute “ins Web 2.0 muss”, wird eben kurzerhand die Werbung nach Twitter oder Facebook verlagert. Allerdings wird dabei ein wichtiges Detail übersehen: Wenn nämlich Menschen Werbung in Zeitungen überblättern und Fernsehwerbung wegzappen stellt sich doch die Frage, warum sich plötzlich irgend jemand im Social Web dafür interessieren sollte.

Das Ergebnis sind sinnlos verballerte Werbebudgets. Denn natürlich haben wir uns umgekehrt nicht mit den entsprechenden Twitter-Spammern vernetzt. Denn wenn ich doch schon Pop-up-Blocker verwende, den Zeitungen beiliegende Werbeprospekte ungesehen wegschmeiße und Fernsehwerbung wegzappe wüsste ich nicht, warum ich mir dann plötzlich meinen Twitter-Kanal mit plumper Werbung zuballern lassen sollte.

Virales Marketing ist eben doch nicht einfach nur ein lustiges Video bei YouTube oder das Twittern des Angebots zweier 50 cm langer Rundstahlketten mit 8 Karabinerhaken bei Ebay. Richtig und konsequent angewendet kann jedoch ein echter Markenaufbau mit viralen Instrumenten gelingen.

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Marketing für den Mittelstand

Marketing und Mittelstand - Leider ist diese Kombination immer wieder ein schwieriges Thema. Dabei ist es in Zeiten zunehmenden Wettbewerbsdrucks immer wichtiger, sich von der Masse der Anbieter abzuheben. Mittelständische Einzelhändler spüren die Konkurrenz im Internet oder durch die großen Filialisten und das produzierende Gewerbe muss sich gegen Wettbewerber aus immer exotischeren Ländern behaupten.

Doch was kann man tun? Und ist Werbung nicht viel zu teuer? Nun, zunächst einmal ist Marketing natürlich nicht nur Werbung, sondern marktorientierte Unternehmensführung. Die Kommunikation ist dabei nur ein kleiner Teilausschnitt. Und vielen Mittelständlern ist gar nicht bewusst, dass sie eine Vielzahl von Möglichkeiten haben, auf ihr Angebot aufmerksam zu machen oder sich durch einfache Maßnahmen als serviceorientiertes Unternehmen im Bewusstsein ihrer Kunden zu verankern.

Auch ist es längst nicht so, dass erfolgreiches Marketing teuer sein muss. Gerade mit Instrumenten des viralen Marketing kann man beispielsweise viele potentielle Kunden auch mit kleinem Budget nachhaltig und wirkungsvoll erreichen. Und auch darüber hinaus lassen sich viele weitere Dinge mit kleinen Budgets signifikant verbessern.

Teils ist es sogar so, dass lediglich einzelne bereits vorhandene Maßnahmen einmal zu einem koordinierten Großen und Ganzen zusammengafasst werden müssen. So entwickelte die Jörg Haupt Management Consulting ein Konzept für ein Handelsunternehmen, das bereits sehr aktiv im Bereich des Sponsoring war. Dank unserer Hilfe fließen derartige Aktionen nun stärker in die Gesamtkommunikation des Unternehmens ein - ganz nach dem Motto: “Tue Gutes und rede darüber.”

Das Ergebnis: Immer mehr Menschen nehmen das Unternehmen wahr. Somit arbeitet das Unternehmen nun wesentlich effektiver an der Etablierung seiner Marke. Und je mehr Menschen das Unternehmen und sein Angebot kennen, umso wahrscheinlicher ist schließlich auch eine Steigerung des Umsatzes.

Gerade viele mittelständische Handelsunternehmen lassen sich zudem auf einen Preiswettbewerb mit großen Handelsketten ein, den sie jedoch aufgrund der größeren Einkaufsmacht der Filalisten nur verlieren können. Dabei wird verkannt, dass längst nicht der Preis allein entscheidet. Vielmehr geht es darum, sich vom Wettbwerb abzuheben und z.B. Service zu bieten oder ein Sortiment aufzubauen, das es eben so nicht beim nächsten Filialisten gibt.

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Mauz! Fume!

“Mauz! Fume!” - Was das heißen soll? Keine Ahnung, aber es prangt exakt so geschrieben an einigen Autobahntunneln in Düsseldorf. Und oft, wenn ich in einen Tunnel in Düsseldorf fahre, frage ich mich: “Was soll wohl das Graffiti bedeuten, das dort jemand oben auf die Tunneleinfahrt geschmiert hat?”

“Mauz! Fume!” - Haben Sie, liebe Leser, eine Idee? “Fume” könnte englisch sein und “Rauch” bedeuten. Zu “Mauz” bieten auch die einschlägugen Übersetzungs-Tools keine Vorschläge an. Rauchende Katzen vielleicht? Fragen über Fragen, die sich vermutlich auch schon tausende Autofahrer gestellt haben, wenn sie den Flughafentunnel in Düsseldorf durchquerten. Denn in beiden Fahrtrichtungen steht es dort dick und fett über der Tunneleinfahrt.

Gut, zugegeben: In Richtung Velbert könnte es sein, dass einzelne Autofahrer “Mauz! Fume!” glatt überlesen. Nämlich dann, wenn sie noch damit beschäftigt sind, die Folgen der Radarfalle zu berechnen, in die sie gerade getappt sind. Diese steht nämlich kurz vor dem Flughafentunnel auf der A 44 in beiden Fahrtrichtungen.

Doch zurück zu “Mauz! Fume!”. Wie wir nun also festgestellt haben, erschließt sich der Sinn der Botschaft nicht. Und besonders schön sind die Graffiti auch nicht. Wenn sich die Urheber doch wenigstens dabei Mühe gegeben hätten. Doch so ist es einfach nur eine sinnentleerte Schmiererei. Was bewegt Menschen wohl dazu, etwas völlig Sinnloses in einer halsbrecherischen Aktion über gleich mehrere Tunneleinfahrten der Düsseldorfer Autobahnen zu schmieren? Wenn wenigstens etwas Sinnvolles wie “Rettet die Wale!” dort stehen würde. Aber nein, dort steht “Mauz! Fume!.

Damit haben wir aber unser Augenmerk auf eine Problematik gelenkt, die auch auf die Kummunikation von Unternehmen zutrifft. Liebe Leser, machen Sie sich einmal den Spaß und rufen diverse Webseiten von Unternehmen auf. Wir gehen jede Wette ein: Bei etlichen Webseiten können Sie uns nicht sagen, um was es auf der Webseite eigentlich geht. Vor allem technisch orientierte Unternehmen, z.B. des Werkzeug- und Maschinenbaus haben häufig das Problem, dass jemand, der das Unternehmen nicht kennt gar nicht erkennen kann, welche Leistung das Unternehmen bietet. Überspitzt: Das Unternehmen könnte eigentlich auch direkt “Mauz! Fume!” auf seine Webseite schreiben.

Warum wir das an Webseiten festmachen? Ganz einfach: Diese sind schnell zu recherchieren und zeigen uns oft, dass viele Unternehmen Schwierigkeiten mit ihrer Positionierung haben. Kommunikation, die nicht auf ihre Zielgruppen ausgerichtet ist, unklare Positionierungen, nicht eindeutig abgegrenzte strategische Geschäftseinheiten - dies alles spiegelt sich häufig in der Kommunikation der Unternehmen wider. Hier liegt dann schnell die Vermutung nahe, dass auch andere Submix-Bereiche des operativen Marketing oder auch die Aufbau- und Ablauf-Organisation nicht optimal aufgestellt sind. Denn die Strategie ist schließlich das Fundament für alles andere.

Die Folge: Die Unternehmen lassen Umsatzpotentiale brachliegen oder es entstehen Ihnen vermeidbare Kosten durch Ineffizenzen.

Nehmen wir wieder das Beispiel einer Webseite: Wenn ein potentieller Kunde diese im Internet findet, so besteht durchaus die Chance, dass dies irgendwann einmal umsatzrelevant wird. Wenn jedoch der potentielle Kunde nicht erkennt, worum es überhaupt geht, klickt er schnell wieder weg. Diese Chance der Akquisition ist somit vertan. Vielleicht erkennt der Kunde aber auch, worum es geht. Die Webseite ist aber unstrukturiert und einzelne Unternehmensbereiche und ihre Leistungen werden nicht klar und deutlich dargestellt. Dann verliert der Kunde schnell das Interesse, denn wer möchte sich schon endlos durch irrelevante Informationen klicken?

Hier aber setzt die Strategieberatung an, denn bereits bei der Formulierung des Unternehmenszwecks oder der Frage, was das jeweilige Unternehmen vom Wettbewerb abhebt, tun sich erfahrungsgemäß viele Unternehmer oder Führungskräfte schwer. Um bei dem Beispiel der Webseite zu bleiben: Hier lassen sich die ersten Hinweise ableiten, was man denn auf der Webseite über sein Unternehmen schreiben könnte. Denn selbst Webseiten namhafter und respektabler Unternehmen lesen sich häufig ungefähr so:

“Herzlich willkommen auf unserer Homepage! Wir freuen uns, dass Sie da sind. Schauen Sie sich ruhig in Ruhe um!” Echte Informationen? - Fehlanzeige!

Hier ist gerade im Mittelstand noch viel Potential vorhanden, denn da mittelständische Unternehmen häufig inhabergrführt sind, werden bedauerlicherweise gerade die Möglichkeiten des Internet oft unterschätzt. Und auch die Instrumente des vergleichsweise günstigen viralen Marketing bleiben vielfach ungenutzt.

Doch Marketing ist ja gerade eben nicht nur Kommunikation. Die Beschäftigung mit der Frage, was das Unternehmen denn eigentlich macht und was es besser macht als andere, führt häufig dazu, dass sich auch hinsichtlich Produktpolitik, Preispolitik oder Distributionspolitik ganz neue Wege auftun. Ein triviales Beispiel wäre das Angebot von Produkt-Bundles zur Umgehung eines reinen Preiswettbewerbs.

“Mauz! Fume!” - Und was macht Ihr Unternehmen eigentlich?

Kontakt +++ jhmc +++ jhmc @ twitter +++ jhmc @ Facebook

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