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Archive für März 2008
Deutsches Internet Register - Der Spam kommt schon per Post
6.3.2008 von Jörg Haupt.
Das waren noch Zeiten, als der Spam noch per E-Mail kam! Gut, das passiert natürlich immer noch, aber gestern flatterte mal wieder ein echtes Highlight ins Büro. Wir bekamen nämlich Post von einem bedingt seriösen Anbieter. Dieser Anbieter nennt sich DAD Deutscher Adressdienst und behauptet, ein Verzeichnis namens “Deutsches Internet Register für gewerbliche Teilnehmer” zu führen.
Ganz offensichtlich setzt dieser Anbieter darauf, weniger mit dem Internet erfahrene Personen zu ködern. In einem sehr offiziell aussehenden Schreiben bittet man nämlich um Prüfung und ggf. Aktualisierung der Daten. Diese Daten, die allgemeinen Daten, die jeder beim denic abfragen kann, finden sich in einem Formular, das man entweder per Fax oder (sogar portofrei, wie großzügig) per Post zurücksenden kann.
Ganz unten und leicht zu übersehen findet sich dann ein wenig “Kleingedrucktes”. Da ist plötzlich nicht mehr von Datenabgleich die Rede, sondern von “Auftrag”. Auch geht es plötzlich nicht mehr um den “hochoffiziellen” Eintrag im “Deutschen Internet Register”. Nein, jetzt heißt das ganze schlicht und ergreifend “Anzeige”. Und diese völlig sinnlose Anzeige auf einer völlig sinnlosen Webseite kostet stolze 958 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.
Aber das ist noch nicht alles: Der Auftrag gilt für die nächsten zwei Jahre und verlängert sich automatisch um jeweils ein Jahr, wenn nicht fristgerecht gekündigt wird. Immerhin scheint sich dieses bedingt seriöse Geschäft richtig zu lohnen, da unser seriöser Anbieter seinen Blödsinn sogar per Post verschickt und somit weder Druck- noch Portokosten scheut.
Na ja, immerhin gibt es tatsächlich eine Webseite des “Deutschen Internet Registers”. Die ist nicht ganz so wichtig wie es der tolle Service glauben machen will, denn sie hat gerade mal einen Google Pagerank von 1. Aber wer wird denn schon so knauserig sein, wenn es um ein derart tolles Angebot geht?
Wir empfehlen derweil, das Schreiben des Deutschen Adressdienstes dahin zu stecken, wo es hingehört: In die große Ablage “P”.
Hinweis: Diesen Artikel finden Sie auch in unserem Blog.
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Eigene Videos kostenlos vermarkten
6.3.2008 von Jörg Haupt.
Eine gerade für kreative Berufe interessante Variante kostenloser Kommunikation ist eine Möglichkeit, die sich durch die Web 2.0 Video-Portale eröffnet. Denn hier können die Internet-User ganz einfach ihre eigenen Videos hochladen und publizieren.
Gut, natürlich können über die kreativen Berufe hinaus auch Unternehmen anderer Branchen Videos produzieren und im Web 2.0 publizieren. Letztlich sind Ihrer Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt.
Das bekannteste Videoportal ist sicherlich YouTube.
>> Hier finden Sie eine Übersicht weiterer Video-Portale.
Also: Einfach anmelden und loslegen! Doch was lädt man denn hoch? Sicherlich kein plumpes Werbevideo. Eher schon eine Art Arbeitsprobe.
Übrigens: Hinter diesem Link verbirgt sich ein nettes Beispielvideo. Und auch Monty Python, die Altmeister britischen Humors, demonstrieren neuerdings auf YouTube, wie das Web 2.0 in eigener Sache nutzbar ist.
Ja, und jetzt brauchen Sie nur noch ein Video. Dann können Sie es ähnlich den obigen Beispielen publizieren. Und mit ein wenig Glück erreichen Sie ja sogar Kultstatus und schaffen es in die Blogs dieser Welt. Viel Erfolg!
Gerne stellen wir Ihnen übrigens weitere Möglichkeiten der kostenlosen Kommunikation vor. Und natürlich sind wir auch gerne Ihr Ansprechpartner für Ihr Marketing.
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QYPE - Web 2.0 gezielt nutzen
5.3.2008 von Jörg Haupt.
Unter dem Motto Mach mit bei QYPE! - Entdecke Deine Stadt! bietet das Web 2.0 Portal QYPE dem User die Möglichkeit, seine Lieblingsplätze, Tipps usw. in seiner Stadt zu beschreiben und bewerten.
Das funktioniert natürlich auch mit Ihrem Unternehmen, zumal Ihr Unternehmen i.d.R. bereits auf QYPE verzeichnet sein sollte. Das Ganze funktioniert also fast wie die Gelben Seiten - nur eben kostenlos. Denn Unternehmen können sich kostenlos darstellen: Sie erhalten ein Profil mit einem Leistungskatalog, den Adressdaten und einer Verlinkung auf Ihre Unternehmens-Webseite. Weiter wird der Standort Ihres Unternehmens in Google Maps angezeigt.
Es ist demnach durchaus sinnvoll, sich auf QYPE anzumelden. Sie haben die Möglichkeit, auf Ihrer Webseite direkt auf Ihren Eintrag bei QYPE zu verweisen. Bitten Sie doch z.B. Ihre zufriedenen Kunden um eine positive Bewertung. So erhalten Sie Referenzen auf einem dem breiten Publikum zugänglichen Portal und werden durch die Vergabe von Stichworten bzw. Suchworten - sogenannten Tags - zudem leichter gefunden.
Unser Tipp: Suchen Sie doch einfach einmal Ihr Unternehmen.
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Kostenlose Pressemitteilungen
5.3.2008 von Jörg Haupt.
Auch Journalisten brauchen Input. Deshalb gibt es Portale, über die zentral Pressemitteilungen veröffentlicht werden können. Und was sich längst bis in die PR-Agenturen und Kommunikations-Abteilungen großer Unternehmen herumgesprochen hat: Einige dieser Portale sind tatsächlich kostenlos.
Deshalb gilt: Ganz egal, ob Einzelunternehmer oder DAX-30-Konzern - Sie sollten diese Möglichkeit der Kommunikation nutzen. Denn für kleine Unternehmen bedeutet dies eine das Budget schonende Version der Unternehmens-Kommunikation und für große Unternehmen ist dies ein weiterer Kanal für ohnehin produzierte Nachrichten.
Und hier können Sie z.B. Ihre Nachrichten publizieren:
Wie sollte Ihre PR nun aussehen? Nun, Sie sollten das Thema Public Relations nicht überstrapazieren. Marktschreierische Werbung wird von den Redaktionen der genannten Portale ohnehin nicht veröffentlicht und Ihre Botschaften landen in diesem Fall berechtigterweise im Spam-Filter. Also: Bleiben Sie sachlich und seriös.
>> Surftipps zum Thema PR-Aussendung
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