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Archive für 6.3.2008
RSS Feeds
6.3.2008 von Jörg Haupt.
RSS bedeutet Really Simple Syndication, was etwa mit “wirklich einfache Verbreitung” übersetzt werden kann. Es bezeichnet eine Technik, die es dem Internet-Nutzer ermöglicht, Webseiten oder Teile von Webseiten bzw. die Neuigkeiten oder Artikel daraus zu abonnieren.
Was zunächst einmal sehr technisch klingt, kann für Ihre Kommunikation weitreichende Konsequenzen haben. Denn RSS ermöglicht “Webmastern”, also auch Ihnen bzw. Ihrem Unternehmen, auf einfache und kostengünstige Art Informationen zu verbreiten, denn die einzigen Kosten die anfallen sind die, die Ihnen für Ihren Internet-Auftritt ohnehin entstehen.
Sprechen Sie also einmal mit Ihrem Web-Designer. Moderne Content Management Systeme oder auch Blogs bieten in der Regel eine Funktion an, mit der Sie Ihre Unternehmens-Nachrichten bequem einstellen können. Die Aussendung des RSS-Feed erfolgt dann automatisch durch den Blog bzw. das Content Management System.
Warum aber ist RSS gerade für Unternehmen und ihre Nachrichten interessant? Nun, zum einen können RSS-Feeds direkt von den entsprechenden Webseiten abonniert werden. Achten Sie einmal darauf: Auch das jhmc Magazin können Sie per RSS abonnieren.
Weiter können die RSS-Feeds in entsprechende Verzeichnisse eingetragen werden. Diese stellen den Nutzern eine Übersicht über im Internet vorhandene RSS-Feeds zur Verfügung. Der User kann diejenigen Feeds aussuchen, die ihn interessieren und sich diese über einen Feed-Reader anzeigen lassen. Somit erhalten die User quasi ein stets aktuelles Newsletter-System mit allen sie interessierenden Nachrichten. Hier bestehen also je nach Art Ihres Unternehmens durchaus Chancen auf eine permanente Leserschaft.
Ein weiterer Aspekt: Die von den RSS-Verzeichnissen auf Ihre Internet-Präsenz gerichteten Links wirken sich positiv auf Ihren Google-Pagerank aus und Ihre Seiten werden unter Umständen besser gefunden.
Übrigens: Auch die ganz großen Nachrichten-Portale verwenden ganz selbstverständlich RSS-Feeds. Die Übersicht über aktuelle Wirtschaftsnachrichten im Nachrichtenservice der Jörg Haupt Management Consulting beruht beispielsweise auf den von den Nachrichten-Portalen ausgesandten RSS-Feeds.
Hier haben wir Ihnen beispielhaft einige RSS-Verzeichnisse aufgelistet:
Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass um die Technologie der RSS-Feeds einige interessante Tools entstanden sind. So lässt sich z.B. das jhmc Magazin (oder natürlich auch jede andere, RSS nutzende Webseite als Printmagazin im Format pdf zum Download darstellen. Diesen und noch einige andere interessante Services rund um das Thema RSS finden Sie in der Rubrik RSS Tools unseres Internet Navigators EasyWebCity.
Zum Thema, wie Ihre User die RSS-Feeds nutzen können, haben wir kürzlich eine schön gemachte Erklärung in einem Blog entdeckt: RSS-Feeds - einfach erklärt.
Gerne stellen wir Ihnen übrigens weitere Möglichkeiten der kostenlosen Kommunikation vor. Und natürlich sind wir auch gerne Ihr Ansprechpartner für Ihr Marketing.
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Deutsches Internet Register - Der Spam kommt schon per Post
6.3.2008 von Jörg Haupt.
Das waren noch Zeiten, als der Spam noch per E-Mail kam! Gut, das passiert natürlich immer noch, aber gestern flatterte mal wieder ein echtes Highlight ins Büro. Wir bekamen nämlich Post von einem bedingt seriösen Anbieter. Dieser Anbieter nennt sich DAD Deutscher Adressdienst und behauptet, ein Verzeichnis namens “Deutsches Internet Register für gewerbliche Teilnehmer” zu führen.
Ganz offensichtlich setzt dieser Anbieter darauf, weniger mit dem Internet erfahrene Personen zu ködern. In einem sehr offiziell aussehenden Schreiben bittet man nämlich um Prüfung und ggf. Aktualisierung der Daten. Diese Daten, die allgemeinen Daten, die jeder beim denic abfragen kann, finden sich in einem Formular, das man entweder per Fax oder (sogar portofrei, wie großzügig) per Post zurücksenden kann.
Ganz unten und leicht zu übersehen findet sich dann ein wenig “Kleingedrucktes”. Da ist plötzlich nicht mehr von Datenabgleich die Rede, sondern von “Auftrag”. Auch geht es plötzlich nicht mehr um den “hochoffiziellen” Eintrag im “Deutschen Internet Register”. Nein, jetzt heißt das ganze schlicht und ergreifend “Anzeige”. Und diese völlig sinnlose Anzeige auf einer völlig sinnlosen Webseite kostet stolze 958 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.
Aber das ist noch nicht alles: Der Auftrag gilt für die nächsten zwei Jahre und verlängert sich automatisch um jeweils ein Jahr, wenn nicht fristgerecht gekündigt wird. Immerhin scheint sich dieses bedingt seriöse Geschäft richtig zu lohnen, da unser seriöser Anbieter seinen Blödsinn sogar per Post verschickt und somit weder Druck- noch Portokosten scheut.
Na ja, immerhin gibt es tatsächlich eine Webseite des “Deutschen Internet Registers”. Die ist nicht ganz so wichtig wie es der tolle Service glauben machen will, denn sie hat gerade mal einen Google Pagerank von 1. Aber wer wird denn schon so knauserig sein, wenn es um ein derart tolles Angebot geht?
Wir empfehlen derweil, das Schreiben des Deutschen Adressdienstes dahin zu stecken, wo es hingehört: In die große Ablage “P”.
Hinweis: Diesen Artikel finden Sie auch in unserem Blog.
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Eigene Videos kostenlos vermarkten
6.3.2008 von Jörg Haupt.
Eine gerade für kreative Berufe interessante Variante kostenloser Kommunikation ist eine Möglichkeit, die sich durch die Web 2.0 Video-Portale eröffnet. Denn hier können die Internet-User ganz einfach ihre eigenen Videos hochladen und publizieren.
Gut, natürlich können über die kreativen Berufe hinaus auch Unternehmen anderer Branchen Videos produzieren und im Web 2.0 publizieren. Letztlich sind Ihrer Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt.
Das bekannteste Videoportal ist sicherlich YouTube.
>> Hier finden Sie eine Übersicht weiterer Video-Portale.
Also: Einfach anmelden und loslegen! Doch was lädt man denn hoch? Sicherlich kein plumpes Werbevideo. Eher schon eine Art Arbeitsprobe.
Übrigens: Hinter diesem Link verbirgt sich ein nettes Beispielvideo. Und auch Monty Python, die Altmeister britischen Humors, demonstrieren neuerdings auf YouTube, wie das Web 2.0 in eigener Sache nutzbar ist.
Ja, und jetzt brauchen Sie nur noch ein Video. Dann können Sie es ähnlich den obigen Beispielen publizieren. Und mit ein wenig Glück erreichen Sie ja sogar Kultstatus und schaffen es in die Blogs dieser Welt. Viel Erfolg!
Gerne stellen wir Ihnen übrigens weitere Möglichkeiten der kostenlosen Kommunikation vor. Und natürlich sind wir auch gerne Ihr Ansprechpartner für Ihr Marketing.
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