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Program Trading (1) - Ein Erfahrungsbericht

Es gibt hochrentable Festgeldanlagen, sogenannte High Yield Investment Programs, deren Erträge diejenigen konventioneller Geldanlagen um Größenordnungen übersteigen. Dieser Handel, auch Program Trading genannt, findet im Geheimen statt. Initiator ist das Federal Reserve Board der amerikanischen Notenbank. Es existiert kein Risiko und man kann nur gewinnen. Der erzielte wöchentliche Ertrag liegt dabei zwischen 4 und 20%, manchmal werden sogar noch höhere Erträge versprochen.

Das klingt zu schön um wahr zu sein? Ist es auch, denn das ist glatter Blödsinn. Aber immer der Reihe nach.

Vor einiger Zeit lernten wir einige Personen kennen, die vorgaben, mehrere große Investments durchgeführt zu haben. Immerhin wurden durchaus plausible Unterlagen vorgelegt und sogar zunächst einmal ein seriöser Anschein erweckt. Gleichwohl blieb es über ein halbes Jahr hinweg bei einem losen Kontakt, gemeinsame Geschäfte wurden nicht abgewickelt.

Nach Ablauf dieses halben Jahres bemühten sich besagte Personen, den Kontakt zu intensivieren und es wurde angedeutet, dass eine Reihe interessanter Geschäfte bevorstünden und man in diesem Zusammenhang unsere Dienste in Anspruch nehmen wolle. Weiter deutete man an, sich direkt an einigen unserer Projekte beteiligen zu wollen. Zu gegebener Zeit wollte man einen Kapitalnachweis vorlegen und Projekt-Daten bei uns anfordern.

Schließlich bot man uns eine Finanzierung für unsere Groß-Projekte an. Merkwürdigerweise sollte eine Finanzierung in beliebiger Höhe (konkret ging es um einen Transaktionswert von etwas über 1 Mrd. €) kein Problem sein. Man müsste nur einige Formulare ausfüllen und schon wächst das Geld auf wundersame Weise und völlig ohne Risiko.

Nun, das mag wohl bei Grimms Märchen funktionieren, in der Praxis hat sich das Märchen von den Sternentalern jedoch leider noch nicht bewährt. Aber unsere Neugierde war geweckt und wir ließen uns zum Schein auf ein Treffen ein, um Näheres zu erfahren.

Der Termin fand dann auch in einem durchaus sogar ansprechenden Rahmen auf einem Schloss statt. Dort residiert das Unternehmen der Ansprechpartnerin, die man uns nannte. Diese führte - fast ist man geneigt zu sagen wie erwartet - einen Adelstitel. Im Verlauf des Gesprächs bezeichnete sich diese Dame mehrfach als Expertin für High Yield Investment Programs, konnte aber in eigenen Worten nicht wirklich schlüssig erklären, wie das Program Trading denn nun genau funktioniert. Wie um sich selbst aus der Verlegenheit zu helfen präsentierte Sie uns deshalb ein Schriftstück, das sie freundlicherweise ausdruckte und das Sie, liebe Leser nun hier unter dem Menüpunkt “Das uns vorgelegte Dokument” in einer durch uns kommentierten Abschrift vorliegen haben.

Endgültig den Glauben an die Seriösität des Angebots (nicht, dass wir daran je geglaubt hätten) verloren wir, als man dem Hinweis, dass wir bezüglich des Target an ein öffentliches Bieterverfahren gebunden seien mit der Bemerkung begegnete, wir könnten ja einfach ein Gebot in völlig überzogener Höhe abgeben, um so die anderen Bieter aus dem Feld zu schlagen. Nun muss man bedenken, dass das Prozedere des Program Trading nach folgendem Muster ablaufen sollte:

Zunächst sollten wir bei einer Bank eine Kreditzusage in der benötigten Höhe erwirken. Dann würde dieser Kreditzusage eine Bankgarantie einer anderen Bank gegenüber gestellt. Diese sollte 108 % der in der Kreditzusage genannten Summe betragen. Dazu sollten wir einige Papiere ausfüllen und mit diesen Unterlagen (wie auch immer) am Program Trading teilnehmen. Wichtig zu wissen war außerdem, dass es kein Risiko geben sollte und dass das ganze Geschäft über das Federal Reserve Board (FED) abgesichert sei. Das Program Trading sei darüber hinaus nur wenig bekannt, da es nur von ausgesuchten Banken (”Top 100 Banken”) und einer begrenzten Anzahl Tradern durchgeführt werden dürfte.

Es sollte doch nachvollziehbar sein, dass keine Bank der Welt einen solchen Kredit gewährt, wenn die Kennzahlen des Targets eine signifikante Überhöhung des Kaufpreises einfach nicht zulassen. Dies wurde uns auch von einem befreundeten Institut bestätigt, bei dem es sich übrigens um eine der 100 Top-Banken handelt, die angeblich für diesen Handel nur zugelassen sind. Interessant auch, dass man zwar vorgab, mit Millionen- und Milliardensummen zu hantieren, aber nicht wusste, was der Begriff “Target” meint. Dies ist nämlich das zu übernehmende Unternehmen. Auch auf unseren Hinweis, man könne doch nicht einfach einen Mondpreis bieten, wurde völlig verständnislos reagiert. Offensichtlich war der Terminus “Mondpreis” nicht bekannt. Sollte man nicht annehmen können, dass Finanz-Experten mit betriebswirtschaftlichem Vokabular vertraut sind?

Nun ja, wie auch immer, mit einigen Ausreden haben wir uns schließlich wieder elegant zurück gezogen. Surprise, surprise, nachdem klar war, dass wir am Program Trading nicht teilnehmen würden, zerschlugen sich auch die angedeuteten Geschäfte ganz schnell.

Sehr dick aufgetragen war während des Gesprächs ein Detail, das das gesamte Prozedere schon an die Grenze des Lächerlichen brachte. Wie oben bereits erwähnt, sollten wir für unsere Projekte Kreditzusagen beibringen. “Zufällig” rief während unseres Meetings jemand an, der natürlich genau der richtige Ansprechpartner für Kredite aller Art sein sollte. Dies spricht dafür, dass wir es lediglich mit Mittelsmännern zu tun hatten. Überhaupt war das ganze Prozedere an vielen Stellen sehr unprofessionell aufgezogen, was überrascht wenn man sich vor Augen führt, dass es um sehr große Beträge ging.

Auf der Webseite der Metropolitan Police des Großraums London wird vor High Yield Investment Programs gewarnt. Beispiele für Szenarien sind hier die auch uns angebotenen angeblichen risikolosen und hochrentablen Festgeldanlagen, aber auch Wertpapiere oder Wertgegenstände aus Schiffen und Flugzeugen, die gerne während des zweiten Weltkriegs verschollen sind. Gipfel der Geschmacklosigkeit ist angeblich wieder gefundenes Nazi-Gold, in das man investieren könnte. Wie dem auch sei, am Ende ist immer das investierte Geld weg.

Teilweise handelt es sich auch um Pyramidenschemata bzw. sogenannte Ponzi-Systeme, bei denen Mitglieder Ausschüttungen erhalten, die durch die Einzahlungen neuer Mitglieder gedeckt werden. Der geneigte Leser möge sich selber vorstellen, was irgendwann mit seinen Einlagen geschieht. In einer “kleineren” Form als hier beschrieben kann Ihnen diese Form der High Yield Investments auch im Internet begegnen.

Weil wir es aus verständlichen Gründen nicht selber ausprobiert haben, haben wir ein wenig recherchiert. Auf der Webseite Quatloos findet man unter der Überschrift “How the Scam Artists Get Your Money” Hinweise, wie der geprellte Kunde sein Geld los wird: In unserem Falle wohl wichtigstes Instrument ist der Kreditvertrag. Er wird immerhin auf den Initiator des Projektes ausgestellt und dieser sollte sich mit seinem Ausweis legitimieren. Scheinbar gelingt es an dieser Stelle, dieses Geld in eine wirklich hochrentable Geldanlage zu verwandeln - für den Urheber des Program Trading.

Eine andere Möglichkeit ist eine direkte Einlage bei einer der “Top-100-Banken”. Dann wird eben darauf der Kredit gegeben und das Geld in Länder transferiert, deren Namen man noch nie gehört hat. Oder aber die Urheber des Program Trading haben ebenfalls Zugriff auf das Konto - mit dem gleichen Ergebnis.

Die nach unserer Meinung wahrscheinlichste Variante dürfte die Fälschung von Papieren sein. Dazu bedient man sich der auf den (wie beschrieben nicht zu gebrauchenden) Papieren geleisteten Unterschriften. Mit gefälschten Vollmachten oder Schecks und Überweisungsträgern wird dann einfach ein größerer Betrag von Ihrem Konto abgebucht.

Interessant ist auch die Wahl der Bezeichnungen für das Program Trading und der weiteren Fachbegriffe. Alle sind so gewählt, dass die Suchmaschinen im Internet keine fundierten Hinweise bieten. Zudem gibt es die Begriffe häufig noch in einer anderen (echten) Bedeutung. Beispiel Program Trading: So beschreibt der Programmhandel (englisch: program trading) computergestützte Marktanalyseprogramme, bei denen die Kauf- und Verkaufsentscheidungen von Computern auf der Basis vorher eingegebener mathematischer Modelle erfolgen.

Auch der Bundestag beschäftigte sich bereits mit dem Program Trading bzw. den High Yield Investment Programs. So findet man in der Bundesdrucksache 15/5905 unter den Nummern 38., 39. und 40. die folgenden Anfragen des Abgeordneten Ronald Pofalla der CDU/CSU-Fraktion mit den Antworten der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Barbara Hendricks:

38. Abgeordneter Ronald Pofalla (CDU/CSU)

Welche staatlichen Stellen haben Erkenntnisse über die High-Yield-Investment-Programs oder Private Placement genannten hochrentierlichen Anlagenprogramme, soweit es sich um legale Anlagengeschäfte handelt, und welchen Umfang haben diese Geschäfte in Deutschland (vgl. Antworten des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister der Finanzen, Karl Diller, vom 15. September 2004 auf meine schriftlichen Fragen 35 und 36 auf Bundestagsdrucksache 15/3702)?

Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Barbara Hendricks vom 6. Juli 2005

Der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als der zuständigen Aufsichtsbehörde sind keine Anbieter von High Yield Investment Programs oder Private Placement genannten hochrentierlichen Anlageprogrammen bekannt, die in Deutschland über eine Lizenz zum Erbringen von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen verfügen.

39. Abgeordneter Ronald Pofalla (CDU/CSU)

In welcher Währung und mit welchem Mindestanlagenbetrag werden diese Geschäfte getätigt?

Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Barbara Hendricks vom 6. Juli 2005

Nach Erkenntnissen der BaFin werden die Geschäfte mit diesen Anlageprogrammen überwiegend in US-Dollar getätigt. Der Mindestanlagebetrag beträgt meist zwischen 1 und 100 US-Dollar.

40. Abgeordneter Ronald Pofalla (CDU/CSU)

Gibt es Rechtsvorschriften, die öffentlichrechtliche Einrichtungen wie zum Beispiel Kommunen generell daran hindern, solche Geschäfte zum Zweck der Finanzierung kommunaler Projekte zu tätigen, und falls ja, welche wären dies?

Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Barbara Hendricks vom 6. Juli 2005

Kommunen und sonstige öffentlich-rechtliche Körperschaften sind nach den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften zu einer sorgfältigen und vorsichtigen Geldanlage verpflichtet. Als Beispiel sei § 108 Abs. 2 Satz 2 der Hessischen Gemeindeordnung genannt, wonach Gemeinden auf eine ausreichende Sicherheit bei Geldanlagen zu achten haben. Diese Voraussetzung dürfte bei einer Geldanlage in hochspekulativen und meist betrügerischen High Yield Investment Programs kaum erfüllt sein. Außerdem stehen öffentlich-rechtliche Einrichtungen bei Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben unter staatlicher Aufsicht.

So, und was lernen wir daraus? Scheinbar hat man selbst Bundestagsabgeordneten diese “hochseriöse” Geldanlage angedient. Zudem kennzeichnet die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Barbara Hendricks die High Yield Investment Programs als in der Regel betrügerisch. Einmal mehr sollte uns dies eine Mahnung sein, die Finger davon zu lassen, oder?

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Program Trading (2) - Das uns vorgelegte Dokument

Der folgende Text ist die Abschrift eines Dokuments, das uns übergeben wurde und das die High Yield Investment Programs erläutern sollte. An einigen Stellen werden wir den Text kommentieren. Diese Stellen sind kursiv hervorgehoben. Doch nun zum Text:

Hochrentable Festgeldanlagen - Trading Investments

Die Methoden des Program Trading

Vertrauliche Info!

Der Kopf des Dokuments mit den Überschriften ist irgendwie billig gemacht: Aus einer Abbildung eines Meetings entspringt ein Geldschein, der sich verfielfältigt und in einen Stapel Geldscheine mündet. Vor dem Hinweis “Vertrauliche Info!” ist ein Vorhängeschloss abgebildet. Solch primitive und erkennbar selbst designte Grafik-Elemente sprechen häufig für unseriöse Angebote. Passend auch: Der ganze Text wurde uns von einer angeblich adligen Dame übergeben, die über ausgezeichnete Kontakte verfügen soll. Zudem sollte der Text angeblich von einem Professor verfasst worden sein, der jedoch - natürlich - namentlich nicht genannt wird.

1. Einführung

Der Begriff “Program Trading” entspringt dem angelsächsischen Fachjargon und bedeutet die Verwendiung von Geldmitteln zum Handel mit von Banken emittierten Wertpapieren, auf deren Natur wir noch eingehen werden und die wir im folgenden, wiederum der angelsächsischen Terminologie entsprechend, mit “Bank Instruments“, abgekürzt BI bezeichnen wollen.

Im folgenden werden weitere Fachbegriffe eingeführt, die allesamt dem “angelsächsischen Fachjargon” entsprechen. Dies wird u.a. gezielt eingesetzt, um die Empfänger des Textes zu verwirren.

Das Wort “Program” steht für die repetitive Verwendung dieser Mittel im Rahmen eines Programms, das sich über einen bestimmten Zeitraum erstreckt. In dieser repetitiven Verwendung der Mittel liegt der Grund für die Erzielung von Erträgen, die diejenigen konventioneller Anlagen um Größenordnungen übersteigen. Während sich jahrzehntelang dieser Handel gewissermaßen im “geheimen” unter Ausschluss der Öffentlichkeit abspielte, ist seine Existenz erst im Verlauf der letzten Jahre - auch nur teilweise - offenkundig geworden. Sucht ein Anleger (privat oder juristische Person) Rat bei seiner Hausbank bezüglich einer solchen Anlagemöglichkeit, so stößt er dabei normalerweise auf Ablehnung; nicht selten wird dabei die Existenz dieses Handels (Finanz-Trading) rundweg bestritten und in das Reich der Fabel verwiesen.

Dafür gibt es mehrere Gründe:

a) entweder der Anlageberater ist mit diesem Handel nicht vertraut und davon kann man normalerweise ausgehen,

b) er möchte - da er als Bank nicht die Möglichkeit hat, an diesem Finanz-Trading teilzunehmen - die bisherigen Anlagen seines Kunden erhalten oder vermeiden, dass der Kunde seine Mittel zum Zwecke des Finanz-Trading abzieht. Sollte es jedoch möglich sein, mit einem Spitzenmanager der Zentrale zu sprechen, der für Finanzen, Trading und Börse zuständig ist, wird man zwar nicht auf Ablehnung stoßen, aber den Hinweis erhalten, dass den Banken diese Geschäfte nicht gestattet sind. Vom Federal Reserve Board (FED), der amerikanischen Notenbank, wird verlangt, dass es sich bei den Mitteln, die für diese Finanz-Trading-Geschäfte zur Verfügung gestellt werden, um private Mittel handelt und nicht um Bankmittel. Darüber hinaus ist der Mechanismus des Program Trading sehr komplex und seine Ursachen erfordern detaillierte Kenntnisse weltwirtschaftlicher Zusammenhänge.

Soso, der Handel ist also geheim und konspirativ. Die Verschwörungstheoretiker lassen grüßen. Andererseits kann man so ja auch wunderschön erklären, warum man über seine Bank keinen Zugang zu solch attraktiven Anlageformen bekommen kann.

An dieser Stelle sei noch einmal auf die zuvor genannten Webseiten verwiesen. Dort wird eindringlich vor dem Program Trading gewarnt, das u.a. auch unter folgenden Begriffen bekannt ist: Prime Bank Trading Programs, High Yield Investment Programs, Roll Programs oder Private Placement Programs.

Im Übrigen haben wir die uns überreichten Papiere zusätzlich noch einmal durch eine Bank überprüfen lassen, mit der wir häufig zusammen arbeiten. Um es vorweg zu nehmen: Auch von dort kam die Aussage, das Program Trading sei Blödsinn, die übermittelten Formulare hätten keine Bedeutung und mit ihnen könnte man die behaupteten Bankgeschäfte nicht tätigen. Diese Bank gehörte übrigens zu den behaupteten Top 100 Banken, auf die das Program Trading angeblich beschränkt ist und unser Kontakt dort ist auf Management-Ebene angesiedelt.

Der geneigte Leser mag nun selbst entscheiden, wem er mehr vertraut: Einem windigen Typen, der von hochrentablen und todsicheren Investments redet, von denen noch nie jemand etwas gehört hat, oder offiziellen Regierungsstellen der USA oder Banken, die immerhin einer Bankenaufsicht unterliegen.

Doch schauen wir weiter. In den folgenden Absätzen werden nun die Mechanismen des Program Trading beschrieben.

Mit den 70-er / 80-er Jahren trat eine Verknappung der im Umlauf befindlichen Dollarmittel ein. Um eine Neuausgabe von Dollarnoten und die damit verbundene Abwertung zu umgehen, musste man und muss man auch heute noch versuchen, die offshore liegenden Dollar in den Geldumlauf zu bringen. Hierzu bedarf es eines Anreizes durch Erträge, die über denen von US-Treasury-Bills - bei gleicher Sicherheit der Anlage - liegen. Das Problem wurde dadurch gelöst, dass mit Unterstützung der Zentralbanken der G-10-Staaten und der internationalen Finanzinstitute wie dem IMF, der Weltbank und der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (Bank of International Settlements, BIS) BI (wir erinnern uns, dies sind “Bank Instruments”) heraus gegeben werden, deren Erträge höher liegen als die der US Treasury Bills. Da die Emission dieser “BI” durch erstklassige Banken erfolgt - die ihrerseits dazu durch internationale Finanzinstitute wie IMF oder Weltbank, immer mit Genehmigung des Federal Reserve Board, veranlasst werden - handelt es sich bei den emittierten “BI” um erstklassige hochrentable Festgeldanlagen.

Den emittierenden Banken werden dabei Sonderrechte eingeräumt, wie: Lockerung der Mindestreservebestimmungen, Nichtbilanzierungen, Einräumung von Kreditkontingenten bei der jeweiligen Zentralbank in der gleichen Höhe wie der Emissionsbetrag zu günstigen Kosten, damit der Nachteil der mit der Emission verbundenen erhöhten Zinsbelastung ausgeglichen werden kann. Die Tatsache, dass diese Bankinstrumente mit überdurchschnittlich hohen Zinsen versehen sind, erklärt aber die eingangs geschilderte Anlagemöglichkeit mit extrem hohen Renditen nicht. Diese erwachsen dem Anlager nicht dadurch, dass er selbst diese Papiere kauft und verkauft, sondern dass er sein Kapital für den Kauf zur Verfügung stellt.

Dies soll an folgendem Beispiel gezeigt werden:

Nehmen wir an, die Weltbank beabsichtigt, den Bau eines Schifffahrtkanals mit 1 Milliarde US Dollar zu finanzieren. Hierzu beauftragt sie ein Bankenkonsortium mit der Emission von Wertpapieren, die letzten Endes von gewöhnlichen Anlegern gekauft werden sollen. Um diese Papiere in den Handel zu bringen, müssen die emittierten “BI” von den emittierenden Banken - im Fachjargon “Cutting Banks” genannt - durch “Commitment Holders” zunächst an eine Reihe von Käuferbanken, im Fachjargon “Buying Banks” genannt, verkauft werden.

Aha, und vom finanzpolitischen Ziel der Verknappung im Umlauf befindlicher Barmittel ist plötzlich keine Rede mehr. Aber gut, es handelt sich ja ohnehin nicht um ein seriöses Angebot.

Und nun kommen wir zum wesentlichen Punkt:

Die Bestimmungen der internationalen Bank für Zahlungsausgleich verbieten einen Direktverkauf der “BI” von der “Cutting Bank” an die “Buying Bank”. Der Grund für diese Bestimmung liegt darin, dass man eine direkte Verflechtung der Banken bei derartigen Transaktionen verhindern will, denn wenn sich diese Verflechtung weltweit ausbreiten würde, wäre damit das Risiko eines internationalen Bankenkollaps erhöht. Deshalb trennt man den direkten Handel zwisczhen den Banken durch eine Institution, die in der Fachwelt als “Commitment Holder” bezeichnet wird. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Commitment Holders auch als “Traders” bezeichnet. Die “Commitment Holders” kaufen die emittierten BI’s zum Weiterverkauf an die “Buying Banks“. Dafür benötigen sie Geldmittel, denn ein Kauf auf Kredit ist nicht zulässig. In dieser Zurverfügungstellung dieser Geldmittel besteht die Teilnahme am “Program Trading”.

Gerade diesen letzten Abschnitt halten wir für kompletten Blödsinn. Zwischen den einzelnen Banken, aber auch zwischen Banken und Nichtbanken findet ein reger Handel aller möglichen Wertpapiere statt. Es ist nicht schlüssig, warum ausgerechnet bei diesen “Bank Instruments” das Risiko eines internationalen Bankenkollaps gegeben sein soll. Eine Verflechtung von Unternehmen bedeutet zudem nichts anderes als den Erwerb von Anteilen eben dieser Unternehmen und hat demnach für einen Handel untereinander keinerlei Relevanz. Aber immerhin bietet dieses Erkläungsmodell die Grundlage der nun folgenden Erklärung, warum man diese sagenhafte Form der Geldanlage nur bei windigen Typen und eben nicht bei den bekannten Banken erhält.

2. Die Rolle des Commitment Holders

Die Commitment Holders sind vom Federal Reserve Board ausgesuchte Personen oder Institutionen, die einen hervorragenden Ruf genießen und über die entsprechende Erfahrung verfügen müssen, um die Lizenz für den kauf und Verkauf der erwähnten BI zu erhalten. Ihre Zahl ist begrenzt, sie erhalten vom FED eine Nummer. Ihre Existenz bleibt offiziell geheim. Sie sind für den “normalen Kleinanleger” nicht erreichbar. Da die Höhe der von den Commitment Holders zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigten Mittel in der Größenordnung von Milliarden US-Dollar liegt, ist es verständlich, dass ein Commitment Holder sich nicht mit Anlegern beschäftigen kann, die nicht wenigstens über 10 Mio US$ verfügen.

Ist es nicht zu schön, wie hier immer wieder auf den Ruf anderer Institutionen abgehoben wird, um Vertrauen zu schaffen? Es dürfen nur die “Top 100 Banken” mitmachen und die Commitment Holders werden von der FED persönlich ausgesucht. Da kann ja (fast) nichts mehr schiefgehen, oder? Gut, natürlich ist alles wieder streng geheim. Also, liebe Leser, glauben Sie bloß nicht an die einschlägigen Warnungen vor dem Program Trading. Damit sollen die High Yield Investment Programs schließlich nur geheim gehalten werden. Und vielleicht leugnet Ihre Bank die Existenz ja auch nur, weil sie nicht mitspielen darf. Dafür folgt nun die Erklärung, wie das Angebot letztendlich zum Anleger kommt.

Für die Beschaffung des Kapitals bedienen sich die Commitment Holders der “Sub Commitment Holders”. Nur zu diesen hat der normale Anleger Zugang. Erwähnt sei auch, dass das FED nicht nur die Zahl der Commitment Holders beschränkt. Auch die Zahl der Banken, die mit den emittierten Papieren handeln dürfen, ist begrenzt. Sie dürfen gegenwärtig bei ungefähr 100 liegen!

Aus purer Boshaftigkeit haben wir diesen grammatikalischen Schnitzer des Original-Textes nicht korrigiert. Die Zahl der teilnehmenden Banken darf natürlich nur bei ungefähr 100 liegen.

Wenn wir sagten, dass der Commitment Holder mit den ihm zur Verfügung gestellten Mitteln die frisch emittierten BI kauft und sofort wieder verkauft, so erweckt dies ein falsches Bild. In Wirklichkeit stellt er das Geld der Investoren, das i.d.R. auf einem Konto bei einer erstklassigen Bank festgelegt ist, nur für den Kauf zur Verfügung, d.h. er stellt einen Kapitalnachweis. Die Abwicklung des Geschäfts erfolgt wie beim normalen Bankgeschäft von Bank zu Bank, wobei jeder Kauf mit einem sofortigen Wiederverkauf verbunden ist. Dies und die Tatsache, dass die gehandelten Papiere erstklassige Papiere sind und immer einen Wert darstellen, macht das Risiko für den Investor zu einem Risiko, das nicht größer ist als bei konservativen Geldanlagen. Sollte die Buying Bank auf den Papieren sitzen bleiben, so berührt das den Commitment Holder und damit die Investoren nicht. Deren Geld steht für den nächsten “Trade” und für weitere Trades zur Verfügung. Man spricht deshalb auch von einem “Roll Program“. Wie ein normaler Bankkunde seiner Bank Instruktionen gibt, welche Papiere sie für ihn kaufen soll, so bestimmt der Commitment Holder, welche Papiere mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gekauft werden, nur eben in einem deutlich größeren Umfang als ein normaler Bankkunde. Das einzige Risiko das er eingeht besteht darin, das Kapital bedienen zu können, das ihm die Investoren zur Verfügung stellen. Gegen dieses Risiko kann er sich dadurch absichern, dass er, wie üblich, den Investoren nur eine Kapitalrendite garantiert, die so niedrig ist, dass er sie auch dann bezahlen kann, wenn der Handel mit den BI nicht den Erwartungen entspricht. Trotzdem verdienen die Investoren immer noch, bescheiden ausgedrückt, überdurchschnittlich, wie wir im nächsten Abschnitt zeigen wollen.

Aha! Liebe Leser, haben Sie das verstanden? Nicht? Macht nichts, wir auch nicht. Warum z.B. soll jeder Kauf mit einem sofortigen Wiederverkauf verbunden sein? Auch dass die gehandelten Papiere erstklassige Papiere sein sollen erklärt die behaupteten Renditen keineswegs. Leider wird entgegen der behaupteten Versprechen auch im nächsten Abschnitt nicht gezeigt, warum die Investoren überdurchschnittlich verdienen sollen. Dies wird lediglich behauptet und mit “einschlägigen Vorschriften” der FED begründet.

3. Die Höhe der Erträge

Die Margen, die dem Commitment Holder durch Kauf und den gleichzeitigen Wiederverkauf der BI zufließen, belaufen sich auf 2 - 5% (je nach Höhe der Laufzeit der z.T. abgezinsten Papiere). Unter der Annahme, dass es dem Commitment Holder gelingt, zwei bis vier sogenannte “Trades” durchzuführen, liegt dann der erzielte wöchentliche Ertrag bei 4 bis 20%. Wieviel der Commitment Holder aus dieser Marge für sich beansprucht, variiert von Fall zu Fall. Aufgrund der einschlägigen Vorschriften des FED ist er jedoch verpflichtet, einen nicht unerheblichen Anteil an die Investoren abzuführen. Dies begründet die oftmals “utopisch” anmutenden Ertragserwartungen, die den Kapitalgebern zugesagt werden. Zu berücksichtigen ist, dass der Investor, von Ausnahmen abgesehen, aus genannten Gründen gar keinen direkten Zugang zum Commitment Holder hat. Er muss sich deshalb den ihm zufließenden Anteil mit der Maklerorganisation bzw. mit dem Sub-Commitment-Holder teilen. Rechnet man nun mit 40 Wochen pro Jahr, in denen der Handel mit BI stattfindet, so lassen sich Erträge erzielen, die konservativ bei mind. 80% Payout - in der Praxis aber weitaus höher - liegen.

4. Vermeidung von Risiken

Wie bereits erklärt, sind die Risiken bei einer Beteiligung am “Program Trading” nicht gegeben, soweit der Rückfluss der investierten Mittel bankmäßig gesichert ist. Also Risikofaktor “0″.

Dumm nur: Bislang wurde nicht erklärt, sondern lediglich etwas behauptet. Gleichzeitig sind die “Erklärungen” nicht nachprüfbar, da das Ganze ja streng geheim ist. Wir verweisen an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich auf die Warnungen offizieller Stellen vor dem Program Trading, so zum Beispiel hier.

In der Praxis finden wir folgende Möglichkeiten:
Der investierte Betrag bleibt auf dem Konto des Investors bei einer erstklassigen Bank über die Dauer des Investitionszeitraumes zinslos festgelegt. Der Betrag verbleibt auf dem Konto der hausbank des Investors für den Zeitraum des Handelsprogramms. Der investierte Betrag wird in Form einer Garantie, deren Laufzeit auf diejenige des Programms abgestimmt ist, abgesichert. Die textliche Festsetzung dieser garantie verhandelt der Investor direkt mit der Garantie-gebenden Bank, die zumeist als Sub-Commitment-Holder und als Vertragspartner agiert. Diese Form ist jedoch rückläufig, da sich in der Vergangenheit Betrugsdelikte mit den Garantien (Fälschungen) häuften, so dass die Akzeptanz bei potentiellen Investoren sank.

Auch hier bleiben Fragen offen. Warum z.B. soll der investierte Betrag “bei einer erstklassigen Bank” zinslos festgelegt werden, wenn er doch nur zum Führen eines Kapitalnachweises benötigt werden soll? Unser Vorschlag: Vielleicht sollten die “Sub-Commitment-Holders” sich einfach nur vorstellen, man hätte Geld irgendwo auf einem Konto geparkt. Schließlich wird es ja eh nicht angerührt. Aber im Ernst: Bitte lassen Sie die Finger von solchen Angeboten. Alle uns zur Verfügung gestellten Papiere haben wir von einer befreundeten Bank überprüfen lassen. Dort wurden sie als wertlos und nicht für Wertpapiergeschäfte geeignet bezeichnet. Und um diesem Argument von vornherein den Wind aus den Segeln zu nehmen: Ja, es handelte sich dabei um eine der behaupteten Top 100 Banken.

Dann noch etwas: Es wird im Text zwar auf mögliche Fälschungen von Bankgarantien hingewiesen. Was jedoch soll man davon halten, wenn man - wie es in unserem Fall passiert ist - Bankgarantien in jeder beliebigen Höhe angeboten bekommt? Wo die wohl herkommen …

Im Laufe der Zeit haben auch Investoren, deren Kapital unter dem genannten Minimum von 10 Mio US$ liegt, Zugang zum Program Trading gefunden. Die Investition kleiner Beträge wird dadurch ermöglicht, dass man diese Beträge kumuliert und zu größeren Investment-Summen zusammenfasst. Dieses “Poolen” erfolgt i.d.R. beim Sub-Commitment-Holder, bei den Programmen sind dies renommierte Banken.

Ist das nicht erstaunlich? Die Banken, die die Existenz des geheimen Program Trading leugnen, sind nun plötzlich sogar die Sub-Commitment-Holders, die das Geld für das Program Trading einsammeln.

5. Bank Provider (Der Bankprovider wird auch als Administrator bezeichnet)

Investoren haben i.d.R. keinen Zugang zum “Commitment-Holder”, lediglich zum Sub-Commitment-Holder (SubCH). Der SubCH ist der Vertragspartner des Anlegers. Sofern der SubCH eine private oder juristische Person ist, kann er am Markt frei agieren und seine Leistung offerieren. (Toll, dieser Satz ist eine tautologische Glanzleistung! Apropos “private Person”: Gemeint ist wohl der Terminus “natürliche Person”, aber so ein kleiner Schnitzer kann einem angeblichen Professor halt mal passieren, wenn er solch einen Text verfasst.) Anders sieht es aus, wenn Banken die Funktion des SubCH übernehmen. (Warum das? Bedingt durch ihre Rechtsform sind alle Banken doch juristische Personen.) Dies ist heutzutage fast ausschließlich der Fall. Die Akquisition erfolgt mittels diskretem Marketing, d.h. das Kreditinstitut darf die Leistung am Markt nicht aggressiv bewerben (!). Vielmehr hat sie darauf zu achten (wieder geht unsere perfide Boshaftigkeit mit uns durch: das Kreditinstitut! Also hat es darauf zu achten. Scheinbar war Herr Professor beim Verfassen des Artikels überfordert. Und wo wir schon dabei sind: Die Akquisition erfolgt mittels diskreten Marketings - na ja, bei gleich vier Fällen kann schon mal was durcheinander kommen.), dass “offiziell” keine Informationen nach außen dringen. Es wird an dieser Stelle darauf verzichtet, detailliert auszuführen, welche Auswirkungen es hätte, wenn eine renommierte Großbank eine “risikolose Anlage mit dreistelliger Jahresrendite” offiziell bewerben würde. Entsprechend schalten die Institute Vermittler ein (Fachbegriff “Bank Provider”), die für ein diskretes Marketing sorgen. Die Aufgabe des Providers besteht in der Akquisition kapitalkräftigen Klientels. Gleichzeitig werden die Investoren bezüglich Diskretion und Zahlungsfähigkeit geprüft. Erst dann erfolgt der Kontakt zum SubCH bzw. zur Bank.

Übrigens: Den “Top 100 Banken” (und nicht nur diesen) sind ihre Top-Kunden durchaus bekannt. Die Einschaltung dieser Provider wäre demnach blanker Unsinn. Ein geeignetes Analyse-Instrument zur Identifikation von Top-Kunden ist z.B. die ABC-Analyse.

6. Aufteilung der Gewinne

Zunächst sollte festgestellt werden, dass jeder der “Teilnehmer” ein Rädchen im Getriebe ist, Trader, Bank, Provider und Investor. (Ups, jetzt hat Herr Professor den Sub-Commitment-Holder, im “Fachjargon” auch “SubCH”, doch glatt vergessen!). Der Verteilungsschlüssel, den die FED vorgibt (Damit hat Herr Professor nun alle Artikel für die, der, das FED durch. Was denn nun? Ist Herr “Professor” mit der Materie etwa nicht vertraut? Na ja, wie denn auch, die Materie gibt es ja gar nicht.), variiert von Fall zu Fall. Daneben ist der Commitment Holder angewiesen, einen Anteil von über 10% des Gewinns für humanitäre Zwecke zu verwenden.

Dies wird in persönlichen Gesprächen gerne abgeschwächt. Dann reicht es plötzlich aus, dass z.B. Arbeitsplätze erhalten oder geschaffen werden, das Geld in Kunstsammlungen fließt usw.

7. Realisierbarkeit der Programme

Die Investment-Programme werden von dem Commitment-Holder geplant und der FED zur Genehmigung vorgelegt. Der zweite Schritt ist die Akquisition des nötigen Kapitals. Die Standard-Tranche beträgt, wie erwähnt, 10 Mio US$. Sofern also Einzelbeträge unter dieser Summe zur Verfügung stehen, ist der Sub-Commitment-Holder gezwungen zu “poolen”, so dass die Abwicklung stockt oder abgebrochen wird. Dies war und ist leider überwiegend der Fall, sofern die Mindesttranche nicht in einer Summe vom Investor gestellt wird.

Dies soll wohl der Vorwand dafür sein, dass mit großem Druck akquiriert wird. Erwähnten wir schon, dass wir zwecks Teilnahme an diesem sauberen Geschäft an einem Sonntagabend um 22:00 Uhr kontaktiert wurden? Natürlich war alles ganz geheim, exklusiv für uns und es musste auch ganz schnell gehen. Seriös, oder? Übrigens, liebe Leser, ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die Kapitel immer kürzer und weniger erklärend werden, je mehr wir uns dem “überweisen Sie hier und jetzt dorthin” nähern?

8. Genehmigung der Programme

Die Programme bedürfen der Genehmigung durch die amerikanische Notenbank (FED). Voraussetzung ist die gültige Lizenz des Traders; desweiteren eine saubere Mittelherkunft. Um letzteres sicherzustellen, werden die Investoren abgecheckt. Einerseits ist das Kapital nachzuweisen. Andererseits wird mittels der ID-Nr. (Personalausweisnummer) abgefragt, ob einschlägige Kollisionspunkte mit der Justiz bestehen.

Hier sei einmal darauf verwiesen, dass Banken noch ganz andere Möglichkeiten der Überprüfung haben. Dieser Abschnitt dient wiederum nur dazu, dem ganzen Sermon einen seriösen Anstrich zu geben.

9. Zusammenfassung

Wir haben die Grundlagen des Program Trading aufgeführt und aufgezeigt, wie sie an die Existenz der Commitment Holders gebunden sind. Letztere beruht auf Bestimmungen der amerikanischen Notenbank sowie der BIS, nach denen der Handel von neu emittierten Wertpapieren nur über sie erfolgen kann. Für diesen Handel benötigen sie Kapital. Dieses Kapital beschaffen sie sich aus Fremdquellen, nämlich von den Investoren, die sich indirekt am Program Trading beteiligen. Im Sprachgebrauch wird der “Commitment Holder” als “Trader” und der “Sub-Commitment-Holder”, sofern es sich um eine Kapitalsammelstelle handelt, als “Traderbank” bezeichnet. Das Kapital wird für die Dauer des Programms blockiert. Das Konto dient als Kapitalnachweis (Privatkapital) und hat lediglich eine “Alibifunktion”. Mit der fortlaufenden Wiederverwendung des Nachweises erklärt sich die hohe Rendite.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. XXXXXXXXX

Klar, dass der Professor namentlich nicht genannt wird. Schließlich ist das Program Trading ja streng geheim. Zudem gibt es das behauptete Prozedere und auch den Herrn Professor gar nicht. Unsere Zusammenfassung lautet daher: Sollte Ihnen irgendjemand so etwas andienen, dann suchen Sie besser das Weite! Behalten Sie Ihr schönes Geld!

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Program Trading (3) - Keywords

Im Zusammenhang mit Angeboten zum Program Trading sollten Sie auf folgende, immer wieder kehrende Keywords bzw. Stichworte achten. Diese werden in der Regel in englischsprachigen Dokumenten auftauchen oder auch in deutschsprachigen Dokumenten als englische “Fachbegriffe” verwendet. Bitte denken Sie immer daran: Das Geschwafel zum Program Trading ist purer Blödsinn!

  • Non-Cirumvention, Non-Disclosure
  • Good, Clean, Clear and of Non-Criminal Origin
  • Blocked Funds Investment Program
  • Prime Bank Trading Program
  • Federal Reserve Approved
  • Treasury Approved
  • Roll Programme
  • Irrevocable Pay Orders
  • Prime Bank Debentures, Notes, Guarantees, Letters of Credit,
  • Fresh Cut Paper
  • High Yield Investment Program (HYIP)
  • ICC 3034 or 3039 Letter of Credit
  • Off Balance Sheet Program

Weitere solcher Keywords sind:

  • Prime Bank Debenture Trading,
  • Prime Bank Instruments, Notes, Guarantees, Trades or Letters of Credit
  • Prime European Bank Letters of Credit, Prime World Bank Debentures or Financial Instruments
  • Prime Insurance Guarantees
  • High Yield Debenture Trading, Financial Programs, Asset Management Programs
  • High Yield Investment Programs (HYIP), High Yield Promissory Notes or Bank Notes
  • Guaranteed Bank Notes, Intermediate Bank Notes
  • Roll Programs or Bank Debenture Roll Programs,
  • ICC (International Chamber of Commerce) 3034 or 3039 Letter of Credit
  • ICC 500 or 600 Bank Debenture Instruments
  • IMF (International Monetary Fund) Stand-by Letters of Credit
  • IMF Backed Securities, Bill of Exchange, Bill of Equity, or Backed Bonds
  • Discounted US Treasury Obligations, Renting or Leasing of Treasury Securities
  • Blocking of Assigned Treasury Securities, “Limited Edition” or De-Facto Treasury Securities
  • US Dollar Bonds, Federal Notes, Medium or Mid Term Notes or Bank Notes
  • Blocked Funds Letters or Investment Programs, Documentary Letters of Credit
  • Irrevocable Pay Orders, Collateral First Debentures, Money Center Bank
  • Fresh Cut Paper or Bank Debentures, Bank Paper, Seasoned Bank Debentures
  • Private Placement Programs, Private Trading Programs
  • International Certificate of Deposit (LCD), Irrevocable Bank Purchase Order (IBPO)
  • Irrevocable Corporate/Confirmed Purchase Order (ICPO)
  • Irrevocable Prime Bank Commitment, Zero Coupon L/C, Spot Trading

Des weiteren werden häufig folgende Erklärungsmuster verwendet:

  • Geheimes Trading Programm
  • Banken und auch die Federal Reserve werden die Existenz des Programms leugnen
  • Die dahinter stehenden Fonds haben ein Minimum von 10.000.000 $ bzw. 100.000.000 $ (in Worten: zehn Millionen bzw. einhundert Millionen US-Dollar), anderenfalls werden sie in Pools zusammen gefasst.
  • Es werden exorbitante Erträge garantiert, die Spannen reichen bis zu 1.000 % pro Monat.
  • Nur die Top 10, 25, 50 oder manchmal auch 100 Banken der Welt sind angeblich zugelassen. Gerne genommen werden hier z.B. Barclays oder Credit Suisse. In einem uns gezeigten Papier wurden zudem die Deutsche Bank, ABN Amro und Société Générale genannt.
  • Das Program Trading wird initiiert und überwacht von der Federal Reserve Bank (FED), der Weltbank, dem US-Finanzministerium (Treasury Department) oder der International Chamber of Commerce. Im Zusammenspiel dieser Institutionen mit den Top-Banken wird auch die angebliche Risikolosigkeit begründet.
  • Der Handel wird nicht direkt über die beteiligten Banken sondern über sogenannte Traders bzw. Commitment Holders abgewickelt.
  • Gerne werden Bezugspersonen mit Adelstitel vorgestellt.
  • Ein Teil des Gewinns muss gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden. Dies wird aber in persönlichen Gesprächen gerne relativiert, dann reicht es z.B. aus, dass Arbeitsplätze geschaffen werden.
  • Es wird eine Bankgarantie dagegen gestellt, die sich über 108 % der geforderten Summe beläuft.

In englischen Texten bzw. Erklärungsmustern wird dies wie folgt dargestellt:

  • Secret trading program
  • Banks or Federal Reserve will deny any involvement in these programs
  • Non Circumvent / Non Disclosure Agreements
  • Funds are “Good, Clean, Clear and of Non-Criminal Origin”
  • Funds pooled together for minimum trade amounts of $10,000,000 or $100,000,000 (sometimes listed as “Ten [10] Million USD,” etc.)
  • Interest rates guaranteed from 6% to 100% to 1000% per month
  • Trades with only the top 10, 25, 50 or 100 banks in the world, such as Barclays or Credit Suisse
  • Program backed, approved, or sanctioned by the Federal Reserve Bank (FED or FRB), the International Monetary Fund (IMF), or the International Chamber of Commerce (ICC) or the Treasury Department
  • “Trader”, “Facilitator”, or “Broker”
  • Only 5 to 10 “traders” in the world have access to this program; Trader will conduct 40 trades per year.
  • Percentage of the yield will go to charity, social programs, or humanitarian efforts
  • US Government Agencies will deny the existence of these programs because the Government does not want your money to leave the US
  • US Government Agencies attempt to seize the funds for themselves
  • “Due 1, 5 or 10 years and 1 day”
  • “108″ bank to bank certificate which guarantees the principle + 8% annual interest

Andere englische Keywords sind:

  • “Funds of non-criminal origin, are legally owned by or assigned for the participation in a specified High Yield Asset Management Program”
  • Principal is guaranteed and/or secured by letters of credit
  • “The funds will remain in a bank account that only you are signer on. These funds will be used as collateral.”
  • Offshore trust accounts / tax free interest
  • Can obtain proceeds through Visa debit cards
  • Advised to remove from legitimate pension/WA accounts and send funds to self directed pension companies who collateralize the funds with a note, and are then invested in Prime Bank Instruments
  • Our “Facilitator” has access to the worlds top “trader”
  • “Trader” “Trading Bank” “Exit Buyer”
  • The way all banks or big banks make their money
  • Trades are sometimes referred to as “Tranches”
  • Only a select few are invited to participate in the trading program
  • Originally established by the elite families such as the Rockefeller’s, Getty’s, Rothschild’s and the Carnegie’s.
  • Fractionalize or collateralize the funds
  • Fractional banking laws
  • Hypothecation with insurance companies ($1.2M needed for insurance company to “hypothecate” $l00M needed for the trade)
  • Investment periods quoted on contracts would be “90 banking days”, “one year and one day”, or “five years and one day”
  • Program developed to level out the yo-yo syndrome in the banking industry
  • “The information contained in this document is for information purpose only and is not intended as a solicitation nor an offer to sell any form of securities”
  • Invested funds are fully secured by a Bank Endorsed Guarantee
  • “Cash” Wire Transfer
  • C&F ASWP
  • Comfort Letter
  • “Conditional” S.W.I.F.T. Payment
  • CUSIP Number
  • Discounting L/Cs
  • “Trades are specifically established at a term of 1 year and 1 day, so it does not have to appear on the bank’s balance sheet”
  • Foreign Bank Advice
  • Irrevocable, Divisible, Assignable, Transferable, Fractionable, Revolving, Confirmed L/C Payable 100% At Sight
  • Key Tested Telex (KTT)
  • Market to Buy or Sell L/Cs
  • Proof of Funds
  • Proof of Product
  • Ready, Willing and Able (R,W & A)
  • Soft Probe
  • 2% Performance Bond
    * Pre-advise issued by bank
  • Bank responsible commitment of funds
  • A claim that the “promoter” has a steady business relationship with a large international bank
  • A refusal to give “full disclosure” of all involved
  • The expression “mandated agent”
  • Standby letter of credit (SLC)

Kontakt +++ jhmc +++ jhmc @ twitter +++ jhmc @ Facebook

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Program Trading (4) - Neues vom Program Trading

Liebe Leser,

heute haben wir eine interessante Resonanz auf unseren Artikel zum Program Trading erhalten. Wir bekamen nämlich die folgende E-Mail, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Wir sind uns allerdings unschlüssig, ob wir die Dreistigkeit dieser Leute bedauern oder deren Chuzpe bewundern sollen.

Eine E-Mail aus Panama City - Neues vom Program Trading

Hallo Herr Joerg Haupt,

Zum Thema “TRADING ” so wie Sie das schildern , hoert sich das an wie <St.Pauli Puff >und Ihre Schilderung dazu , da Sie ja keine korrekte Interpretation dieses sehr definierten und professionellen Hochfinanzgeschaeftes erfahren durften bis Heute eben wie arme Leute die zwar vom grossen Lottogewinn traeumen aber sonst von Geld in hoeheren Etagen ueberhaupt keine Ahnung haben !

Na ja man kann im Leben immer wenn man was machen will eben mit den falschen oder eben mit den Richtigen Leuten zusammentreffen. Das nennt man Glueck oder eben Pech je nach dem !

Da diese Geschaefte offiziell aber , und dies soll auch so sein ueberhaupt nicht existieren , DAS HEISST BEI DEN BANKEN AUSSEBILANZLICH GEFUEHRT werden , braucht sich auch niemand zu wundern , dass sowas nicht klappt wenn man erst mal einen Kredit suchen muss um dann den Anschluss an einen Zug zu finden der einem ins Sibirische Nichts faehrt und wenn man dann wieder zurueckkommt auch noch den Kredit an die Bank schuldet. Schuster bleib bei Deinen Leisten ! Ist doch Deutsch oder ?

Kriminelle gibts natuerlich ueberall und auf jedem Gebiet und Sektor, vor allem aber eben da wo die Ware das Geld selbst ist und aber diese Ware auch direkt vermarktet werden kann.

Sollten Sie aber wirklich mindestens 10MM U$ /oder Euro haben , und dies KONDITIONSFREI, und nur auf dem Ihrigen Konto mit einem demonstrierten Kontoauszug nicht aelter als 5Tage auf einer guten Western Bank , beweise ich Ihnen das exisitieren und funktionieren dieses Geschaeftes sehr gerne . SIe bleiben dabei der einzige der Ihr Konto dominiert und auch <SINGLE> kontrolliert.

Ich bringe Sie mit Ihrem Kontoauszug per E-Mail zum Trader (einem offiziellen FED trader oder einem privaten trader , der einzigen offiziellen lizenzierten privaten Trading Gruppe auf der Welt)

Ohne ein Risiko <just> step by step .

All das ist , WENN ES RICHTIG GEMACHT WERDEN SOLL ein Bankenbusiness und Hochserieos.

Und eben nur mit gewissen Banken ( aber nicht unten am Bankschalter) sondern in der oberen Etage sofern Sie eben wirklich Millionen AB MINIMUM 10 in bar auch haben , die machen dann das Business mit Ihnen und ohne jegliches Risiko.

Dazu bekommen SIe einen Tradingvertrag von der Bank. gezeichnet vom Trader und der Bank !! 40 Wochen oder 10 Tage entsprechend dem Programm.

Lesen Sie nur ruhig weiter im Anhang habe ich Ihnen die Geschichte exakt ausgelgt………..

Sollten SIe also Millionaer ab mindestens 100Millionen mit nur 10Millionen EIgenkapital werden wollen, melden SIe sich wieder bei mir und ich bringe Sie dahin MIT ERFOLG !

Ihr neues Deutschland wurde nach dem Krieg genau mit solchem Geld wieder aufgebaut vergessen Sie das nicht !

Mit freundlichen Gruessen

XXX X. XXX

XXX Consulting & Management International S.A.

XXX , Panama City , Republic of Panama

Ja, das hört sich wirklich seriös an, oder? Keine Frage, hier sollte man schleunigst investieren. Aber im Ernst: Wir machen noch einmal explizit auf folgende Warnungen vor dem Program Trading aufmerksam:

Hier und auch in anderen Quellen werden High Yield Investment Programs regelmäßig als nicht seriös bzw. nicht existent beschrieben. Dies wurde uns zudem durch eine der angeblich an diesem Geschäft beteiligten Banken auf Management-Ebene bestätigt. Bitte entscheiden Sie also selbst: Was klingt vertrauenswürdiger, offizielle Regierungsstellen der USA, die Londoner Polizei und der Deutsche Bundestag oder ein per E.Mail aus Panama City eingehendes und in schlechtem Deutsch verfasstes dubioses Angebot?

Aber gut, wir wollen dem Absender natürlich gerne eine Chance geben, mit seinem Vortrag ernst genommen zu werden, dass er nun seinerseits ein seriöses Angebot unterbreitet. Trotzdem haben wir aus naheliegenden Gründen seinen Namen und seine Adresse unkenntlich gemacht. Schauen wir also einmal, was uns der werte Herr im Anhang seiner E-Mail so schreibt.

Anhang zur E-Mail - Neues vom Program Trading

Privat platziertes Investitionsprogramm (Bankgesichert)

Neben den allgemein bekannten Handelsgeschaeften der Finanzinstitute (Aktien, Anleihen, Fonds, etc.) existieren verschiedene brancheninterne Boersengeschaefte (z.B. internationale Laender- Bankverschuldungen), welche ausserhalb des Publikums getaetigt und gehandelt werden. Geschaeftsverwandt sind auch Verschuldungen bekannter internationaler Institutionen wie Weltbank, internationaler Waehrungsfond und der Vereinten Nationen.

Aufgrund gesetzliche Vorschriften und Restriktionen der Amerikanischen Regierung (United States Securities Act of 1933), der Regulierungsbehoerden und der Notenbank FED, ist es dem Banker untersagt mit eigenen Mitteln, mittel - oder langfristige Finanzinstrumente , Bankverschuldungen (MTN – Medium Term Notes ) Bankgarantien etc. ohne”FED - control” direkt zu emittieren und zu verkaufen.

Um den Handel dennoch getzeskonform zu taetigen, benoetigt die jeweilige Bank einen privaten Investoren (natuerliche oder juristische Person), welcher fuer eine bestimmte Zeitperiode (ueblicherweise 13 Monate) einen Geldbetrag (in einem “non depletion account” oder auch praktisch gesehen in einem sogenannten Spiegelkonto) (siehe Erklaerung Seite 4.) zur Verfuegung stellt. Diese Handlung ist fuer den Investoren absolut risikolos, da die Bank fuer die Einlage die volle Verantwortung uebernimmt ; a.) durch eine interne Kreditlinie, mit dem Komitmenthalter (auch Trader) und mit einer Kapitalrueckversicherung etabliert, b.) das Komitment selbst ist ein bankgarantiertes Komitment, das uebereinstimmend auf das Vertragsziel ausgerichtet ist im Vertrag zwischen dem Investoren und der Trading Company. c.) Dieser Vertrag liegt im Escrow mit der Bank selbst. Ansonsten liegen da dann auch keine weiteren oder andere Optionen fuer sonstige Investitionszwecke an mit den Investitionsbetraegen. Das heisst <Bankgesichert> und immerwaehrend unter direkter Kontrolle des Investors.

Ueber diese Bankinternen Kreditlinien werden nun taeglich Bankverschuldungen oder andere erstklassige Bankinstrumente mehrfach von der Trading Company aus der emittierenden Bank selbst vom “Trader” gehandelt. Daraus entwickelt sich eine ueberdurschnittliche Gewinndynamik auf das eingesetzte Kapital, welche nicht mit konventionellen Anlagemethoden verglichen werden koennen. Dieses Handelsgeschaeft wird von den Banken nicht bilanziert und daher als Ausserbilanzengeschaeft getaetigt. Nur wenige Spezialisten der Hochfinanz sind in der Lage (d.h.lizenziert) in diesem Geschaeft zu partizipieren und erreichen dadurch die beste durchschnittliche Rendite aller bekannten Bankinstrumente, d.h. eine Vervielfachung der Einlagen.

Um solche Gewinne dauerhaft machen zu koennen, wurden von der FED folgende Vorschriften und Restriktionen erlassen ;

Ein Anteil der brutto Gewinne ca. 33,333 % muss in ein von der FED jeweils bewilligte(s) und/oder anerkannte humanitaere Einrichtungen oder Entwicklungsprojekte investiert werden.

Partizipierende Kapitalien duerfen keine oeffentlichen Gelder sein, es sind nur solche zugelassen, welche von einer Privatperson, Stiftung oder Firma kommen und als Bargeld in U$-Dollars bei FED Programmen und/oder EUROS bei Bankenprogrammen einbezahlt sind .

Die Gelder muessen auf ein Konto auf des jeweilig lautenden oder partizipierenden Investors Namen als Person, Stiftung oder Firma einbezahlt sein.

Die Anmeldung und Teilnahme an einem FED – Investitionsprogramm ist fuer eine limitierte Zeitperiode erlaubt ,sprich “einmal im Leben”. Finanzinstitute und Versicherungen sind von diesen Programmen ausgeschlossen.

 

Nun ja, soweit so gut und nichts Neues. Der obige Text ist eben auch nur eine weitere in schlechtem Deutsch verfasste Variante der Beschreibungen des Program Trading.

Doch fahren wir fort und der geneigte Leser mag sich staunend die Augen reiben: Wir erhielten doch tatsächlich den gleichen Text, den uns wie bereits berichtet die angeblich adlige Expertin (also die Dame, die sowohl angeblich adlig als auch angeblich Expertin war) überreicht hatte. Interessant, oder? Der vormals noch von einem angeblichen Wirtschafts-Professor stammende Artikel war nun urplötzlich von einem angeblichen Finanzexperten aus Panama City. Ja, das ist wirklich eine hochseriöse Angelegenheit, oder?

Wir können nur dringend raten, von solch merkwürdigen Angeboten die Finger zu lassen!

Kontakt +++ jhmc +++ jhmc @ twitter +++ jhmc @ Facebook

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